Gestern Abend war ich noch mit meinem MTB unterwegs. Ich fuhr an einer Hecke entlang und merkte auf einmal etwas am Hinterrad. Ein Vogel kam wohl in diesem Augenblick aus der Hecke geflogen und landete mit seinen Flügeln in den Speichen. Ich konnte nur noch sehen, dass er hektisch flatternd auf dem Boden lag. Ich wusste überhaupt nicht was ich machen sollte, hinzu kommt das ich sowas ganz schlecht sehen kann. Ich hab ihn dann liegen lassen. Es war schon spät und ich dachte mir irgendeine Katze wird ihn sich schon holen. Jetzt habe ich ein schlechtes Gewissen. Aber was hätte ich anderes machewn sollen?

Auf dem Land ist das sicher schwierig, da wüßte ich jetzt auch nicht so schnell eine Lösung. Aber in der Stadt: Den Vogel einsammeln und zum Tierheim. Dort werden sich Tierärzte fachgerecht auch um einen verletzten Vogel kümmern.
Es gibt aber auch überall sogenannte Vogelwarte, die sich um solche Fälle kümmern. Die Telefonnummern sind vielfach über das Tierheim, oder auch über die örtliche Polizei/Feuerwehr zu erfahren, sofern über das Telefonbuch keine Auskunft zu erhalten ist.

Wenn es nur die Flügel sind: In ein Tuch packen und zum Tierarzt bringen.
Wenn erhebliche Verletzungen: Einen Stein nehmen und den Kopf einschlagen; so grausam das klingt, aber ein Tier sollte nicht leiden.
Aber mach Dir keine Sorgen; es wird ihn schon eine Katze geholt haben und ändern kannst Du jetzt nichts mehr.
Einzel Kämpfer am 29. Juli 2007 13:36 Obwohl die Lösung mit der Katze nicht so schön ist, die spielen stundenlang damit.
WolfRichter am 29. Juli 2007 13:57 Stimmt, aber vielleicht war das Flattern ja auch nur ein letztes Zucken und das Tier hat gar nichts gemerkt.
Einzel Kämpfer am 29. Juli 2007 21:15 Hoffen wir`s für den Piepmatz...

Man weiß ja nicht wie geschickt Du bist mit Vögelabtasten aber ich würde mir das Tier vorsichtig packen und begutachten. Manche Verletzungen sind auch vom Laien deutlich zu erkennen! Manchmal sind Vögel auch nur vom Aufprall geschockt und wissen nicht mehr in welche Richtung sie fliehen sollen. Wenn Tiere einen Schock haben muß man sie warmhalten und schnell zum nächsten Tierarzt bringen deen sie können schon alleine am Schock sterben. Auf dem Bike würde ich den Vogel( wenn möglich ) nah an Deinem Körper in die Jacke vorne stopfen und so transportieren bis Du Hilfe erreichen kannst. Wenn Du dich in der Gegend nicht auskennst und die Zeit ist angebracht bei Leuten anschellen und nach Hilfe fragen. Viele sind hilfsbereit und vielleicht nimmt Dir jemand das Tier auch ab oder kann Dir zumindest sagen wo der nächste Tierarzt ist. Wenn die Verletzungen deutlichst das weitere Überleben des Tieres verhindern, dann erlösen! Neben einem Stein kannst Du auch mit der Hand den Vogel töten in dem Du das Genick mit einem Ruck durchbrichst- nichts für schwache Nerven, gebe ich zu! Aber bitte, bitte... lass das Tier nicht unnötig lange leiden! Machen kannst Du jetzt nichts mehr aber ich finde es super, dass Du dich damit beschäftigst!!!

Da kannst Du nichts machen, das ist nun mal passiert. Ich für meinen Teil hätte den Piepmatz evtl. auf Flügelbruch abgetastet und im Extremfall hätte ich ihn "erlöst" - nicht gerne - aber wenn es für ihn besser ist ...
Und wie hättest du ihn getötet? Ich mein mit dem Auto hätte ich drüber fahren können, aber mit dem Fahrrad? Ich könnte das nicht mit meinen bloßen Händen tun!
Einzel Kämpfer am 29. Juli 2007 13:35 Ich habe immer die passende "Ausrüstung" am Mann. Mit bloßen Händen wäre es unhygienisch und auch nicht sicher genug, das Tier soll ja blitzschnell erlöst und nicht gequält werden.