Was mache ich mit dem errechneten Verlust in der Gewinnermittlung bei Kleinstgewerbe?

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3 Antworten

Wenn Du Einkünfte aus nichtsselbständiger Arbeit hast, gibt es bei 2.000,- Verlust keinen Verlustvortrag auf 2014, sondern den Verlustausgleich mit dem Jahresgehalt.

Also die 2.000,- Verlust führen zu einer Steuerminderung in 2013.

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Kommentar von hartzerroller
16.12.2015, 10:58

Vielen Dank für Deine Antwort. Also kann die STE 2014 normal ausgefüllt werden, ohne dass der Verlust 2013 dort erfasst werden muss?

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Hast du noch andere Einkünfte in 2013? zB aus nicht selbstständiger Arbeit? Der Verlust wird mit anderen Einkunftsarten gegengerechnet. Das mindert deinen Steuerabzug 2013.

Wenn du nur diesen Verlust für 2013 angegeben hast ohne andere EK (Was ich nicht glaube, du musst ja auch von was leben) wird erstmal ein Verlustrücktrag gemacht. Heißt man ändert den Bescheid 2012 und die EK die dort erklärt wurden werden durch den Verlust gemindert und die Steuer neu berechnet. Wenn dann noch was übrig bleibt wird erst 2014 angetastet (Verlustvortrag). Vorher nicht.

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Kommentar von hartzerroller
16.12.2015, 10:40

Vielen Dank für Deine Antwort. Ja, es gibt Einkommen. EKST- Erklärung wurde mit bedacht (s.o.Kommentar bei Joko Heinz). Es gibt auch noch keinen Bescheid für 2012. Es wurde jetzt STE für 2012 und 2013 abgegeben und in der nächsten Woche die STE für 2014.Der Mensch war sehr saumselig, den musste ich tüchtig auf die Füße treten. Aber zu Deiner Antwort, was ist nun von unserer Seite zu tun zwecks Verlust, d.h. , muss in 2014 das irgendwo erfasst werden?  Oder macht das jetzt alles da FA.

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1. Problem: Unternehmer müssen EÜR & Co per Elster abgeben. Da musst du schon ordentliche Gründe haben, dass du es nur auf Papier abgibst.

2. Hast du 2014 denn erhebliche Gewinne gehabt? Da du immernoch von Kleinstgewerbe sprichst gehe ich nicht davon aus. Also hat der Verlust aus 2013 nichts mit deiner Steuererklärung 2014 zu tun.

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Kommentar von hartzerroller
16.12.2015, 09:03

Es geht um einen Arbeitnehmer mit Einkommen und nebenberufl. als Kleinunternehmer/Freiberufler tätig. Als die fertigen Elster Formulare abgeschickt werden sollten, war die Registrierung dort nicht mehr gültig. Das Wort für die Möglichkeit der elektron. Übertragung weiß ich jetzt nicht. Was machen denn die Leute, die kein Internet haben? Der Gewinn 2014 ist noch nicht errechnet. Ich bekomme erst noch die Unterlagen. Soweit ich weiß, wird es nicht viel sein, da mein Bekannter mit dem Nebengewerbe kürzer getreten ist.

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Kommentar von Myrna
16.12.2015, 09:37

In Hessen zB geht das noch in Papierform die Erklärungen werden gescannt. Da meckert keiner. Aber in Rheinlandpfalz weigern die sich glaub ich tatsächlich schon. Wird sich aber auch in den nächsten Jahren ändern, bei den anderen BuLä. Solange Vordrucke angeboten werden, die per Hand ausgefüllt werden, ist es noch nicht untersagt und wenn das mit Elster schief geht, ist es auch kein Drama das zu schicken. Und da 2013 auch schon mehr als fällig ist, sind die froh das die kommt :D

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