Was lernt man in einer Sanitätsausbildung?

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4 Antworten

Hallo,

ich habe letzes Jahr meine Sanitätshelferausbildung (48 Unterrichtseinheiten) gemacht und beginne dieses Jahr im August die Ausbildung zum Rettungssanitäter.

Grundvoraussetzung für die Teilnahme an einer Sanitätshelferausbildung ist der vorherige Abschluss eines Erste- Hilfe Lehrganges, sonst wird der Sanitätshelferlehrgang nicht einfach, da die vermittelten Inhalte auf denen der ersten- Hilfe aufbauen. Im Sanitätshelferlehrgang werden die im erste- Hilfe Lehrgang erworbenen Kenntnisse erweitert, zusätzlich erlernt man weiterführende Maßnahmen. Unter anderem z.B. messen und beurteilen von Vitalwerten (z.B. Blutdruck, Herzfreqenz und Blutzucker), Verabreichung von Sauerstoff, Beatmung mit einem Beatmungsbeutel und Anwendung eines Automatisierten Externen Defibrillators bei der Herz- Lungen Wiederbelebung, die Ruhigstellung von Knochenbrüchen mit universell einsetzbarerem Schienungsmaterial (SamSplint) und weitere Verbandtechniken in der Wundversorgung. Die Prüfung am Ende des Lehrgsnges ist nicht wirklich schwer und besteht aus einem schriftlichen und einem praktischen Prüfungsteil, wenn man gut aufgepasst hat, beides ohne Probleme zu bestehen. Der schriftliche Teil besteht hauptsächlich aus Ankreuzfragen, im praktischen Teil muss ein Fallbeispiel abgearbeitet werden, ich hatte einen Patienten mit nachgestelltem Herzinfarkt. 

Viel Erfolg und viel Spaß!

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Also ich bin Anfang April zur Sanitätshelferin beim DRK geprüft worden. Es ist gar nicht so schlimm, wie viele denken. Man muss nur wahnsinnig aufpassen, dass man die Herz Lungen Wiederbelebung ordentlich macht. Und die theoretischen Themen sollte man ordentlich anhören, die sind für die Prüfung wichtig. Man sollte beim Thema Wundversorgung ordentlich zuhören und mitmachen. Dann ist das alles machbar. Bei Fragen gerne melden :)

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Hallo,

also ich kann dir anraten, solltest du wirklich Medizin studieren wollen und nicht sofort einen Studienplatz bekommst, eine Ausbildung als Notfallsanitäter zu absolvieren. Früher sind die wartenden Medizinstudenten alle Rettungsassistenten geworden. Da es mit der Novellierung der Gesetze den Rettungsassistenten nicht mehr gibt, bleibt die Notfallsanitäterausbildung. Der Vorteil darin ist, wenn du dann im Studium bist, kannst du dir damit in den Semesterferien Geld dazu verdienen.

Jetzt aber mal auf den Punkt. Wenn du darin schon Fragen stellst, ob die Prüfungen "bestehbar" sind, solltest du dir allerdings überlegen, ob du wirklich Medizin studieren willst, allein das Physikum ist sehr schwer. Wenn die Prüfungen nicht bestehbar wären, wer würde die Rettungswagen fahren? ;-).

Wenn du mit deinem Freund schon gelernt hast, dann weißt du ja was so auf dich zukommen kann, natürlich sind die Inhalte beim Notfallsanitäter wesentlich komplexer.

Wichtig ist immer lernen, lernen und lernen. Zuhören und aufpassen und ... erwähnte ich schon lernen?. Es ist alles machbar, wenn man sich nicht komplett dämlich anstellt.

Gruß

Mike

Rettungsassistent 

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Hallo, nur als Anmerkung zu vorigen Antworten.

Bei mir waren es beim SanH Lehrgang 60 Unterrichtsstunden und 4 Prüfungen.

Schriftlich (hat 1 h gedauert)
Mündlich
"Reanimation im Team"
Fallbeispiel

Gruß

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Kommentar von Schekki12
27.04.2016, 19:01

Als kleine Anmerkung noch ein Zitat:

"Man lernt nicht für die Prüfungen, man lernt für den Moment, in dem man das letzte zwischen dem Patienten und dem Grab ist".

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