Was leisten Partikel in einem satz?

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2 Antworten

Ausdruckspartikeln dienen zur Verstärkung von Gefühlen, die in einen Satz gelegt werden:  z.B. oh, he!, schade!, pfui!, hurra!, igitt!, juhu!, au!, aua!, autsch! uh!, ah!, ach!, huch!, oho!, hoppla!, oje!, hm!, hihi!, ätsch!, hui!, puh!, uff!, pff!, phh! hü!, hott!

Gesprächspartikeln dienen zur Gliederung, Bestätigung, Ablehnung von Gesprächsinhalten: ja, nein, hm, gern …

Intensitätspartikeln können modulieren wie wichtig ein Sprachbeitrag ist: z.B. wenig, etwas, einigermaßen, fast, ziemlich, so, sehr, ausgesprochen, besonders, ungemein, überaus, äußerst, zutiefst, höchst, zu

lautmalende Partikeln imitieren ein in der Natur vorkommenes Geräusch: z.B, kikeriki, wau, wuff, miau, quak, peng, bumm, boing, tatütata, ticktackplumps, klirrmschwupps!, zack!, ruckzuck!

Es gibt noch weitere Funktionen, aber das sind schon mal einige wichtige.

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Kommentar von Hooks
02.02.2016, 23:25

Die meisten Partikeln, die Du aufgezählt hast, gehören zu den Interjektionen.

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Das kommt darauf, was für ein Partikel das ist. Es bedeutet einfach nur: Wort, das weder konjugiert wird (dann wäre es ein Verb), noch dekliniert (Adjektiv, Substantiv, Pronomen, Numerale, das alles sind deklinierbare Wörter, also Nomen).

Partikel sind Konjunktionen,  Adverben, Interjektionen und Präpositionen. 

Recherchiere mal unter mittelschulvorbereitung.ch,  dort gibt es viele Übungen dazu. Stichwort Wortarten.

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