Frage von Flamenka, 49

Was kostet mich eine Zahnspange?

Hallo,

ich war mal wieder wegen der Migräne beim Hausarzt. Dieser sagte mir, dass die Migräne mit hoher Wahrscheinlichkeit von meiner Unterkieferrücklage ausgelöst wird.

Als 12 jährige war ich beim Kieferorthopäden, dort wurde ein 5mm Überbiss festgestellt. Und meine Zähne sind generell schief und liegen nicht schön nebeneinander, viele sind schräg gestellt. Der Kieferorthopäde sagte mir, dass es nicht so schlimm sei und ich ruhig erst mit 18 wiederkommen könnte.

Damals war mir das egal.
Mir 14 fing die Migräne regelmäßig an. Kopfschmerzen hatte ich ohnehin schon fast jeden Tag, zu diesem Zeitpunkt hat kam es aber so dazu, dass ich mich auch übergeben musste, ich verzerrt gesehen habe und ich keine Geräusche oder Licht ertragen konnte.

Nach meinem Besuch beim Hausarzt bin ich letzte Woche zu einem Kieferorthopäden hier gegangen.
Inzwischen sind es 6mm Überbiss, meine Zähne sind noch immer schief und ich habe tatsächlich eine Unterkieferrücklage die wahrscheinlich Grund für meine häufigen Migräneattacken ist. Diese kann operativ bearbeitet werden.

Der Kieferorthopäde müsste mich dann an einen Kieferchirurgen überweisen. Ich habe gesagt, dass ich darüber nachdenken muss. Ich weiß nämlich nichtmal was mich das kosten wird.

Weiß jemand, was die Operation an einer Unterkieferrücklage kostet? Lohnt sie sich bei Migräneproblemen?

Und was würde nur eine Zahnspange kosten um meine Zähne gerade zu bekommen und den Überbiss zu entfernen? Ist zwar nur eine optische Verbesserung, aber wer läuft gern mit schiefen Zähnen rum?

Die Krankenkasse wird keinen Cent zahlen, da ich über 18 bin..

Danke!

Antwort
von siney1, 15

Also, erst mal musst du wissen, dass eine Op normalerweise immer mit eine KFO Behandlung kombiniert wird. Man kann nicht einfach den Unterkiefer nach vorne ziehen und dann passt es, die Zähne passen dann ja trotzdem nicht zusammen.

Normalerweise werden die Zähne zuerst kieferorthopädisch in die richtige Position gebracht und anschließend folgt die Op. Aber die Op ist nicht ohne, vor allem, da der Knochen ca. 6 Wochen heilen muss und du in der Zeit nicht richtig essen kannst.

Die KFO Behandlung sparst du dir also ziemlich sicher in beiden Fällen nicht...

Ich denke, wenn bei dir wirklich eine medizinische Indikation besteht, dann bezahlt es die Krankenkasse. Kenn mich da aber leider nicht so genau aus, ich würde da mal bei einem Kieferorthopäden nachfragen. Eventuell mal in die KFO Abteilung der nächsten Uniklinik gehen, die wissen dann wirklich genau Bescheid.

http://www.zahngesundheit-online.com/Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie/Umstellungsos...

Hier mal ein Link, damit du weißt wie so was abläuft...

Antwort
von Samila, 20

die krankenkasse bezahlt dir keine kieferorthopädische behandlung das ist richtig. aber du hast beschwerden und nur das würde helfen, ich schätze mal das sie die op sogar eher bezahlen als die kfo behandlung. du machst das ja nicht aus kosmetischer sicht, sondern für die gesundheit

hast du denn schon mal mit der kasse gesprochen? gutachten machen lassen?


Antwort
von brennspiritus, 26

Meine Freundin hat für ihre tochter die Zahnspange selbst finanziert, da die Kasse es nur als kosmetische Korrektur sah und nichts dazu bezahlen wollte. Das hat etwa 3.500 € gekostet. Allerdings wird man das nicht pauschal sagen können, da es ja ganz unterschiedliche Spangen und auch Behandlungszeiträume usw. gibt.

Kommentar von Flamenka ,

Vielen Dank.
Sicher, wollte es auch nur grob wissen.. Ist ja bei jedem anders.

Aber bei diesem Preis kann ich mir das wahrscheinlich erst mit 40 leisten :/

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