Bella73 am 10.01.2009 um 15:41 Uhr
Das Haus, das wir evtl. kaufen möchten, hat leider keine Zentralheizung sondern Nachspeicherheizung. Die Geräte sind über 40 Jahre alt. Mit welchen Kosten müßten wir für die Entsorgung rechnen? Es sind 8 Geräte, 1 davon ziemlich groß (Wohnzimmer). Ich hab keine Ahnung, ob die Dinger asbesthaltig sind oder nicht. Falls hier also jemand Ahnung hat, bitte Mitteilung! :) Danke!

Fragt doch bei Eurer lokalen Müllabfuhr, was das kostet und wer entsorgt. Wenn sie noch brauchbar sind, könntet Ihr sie eventuell verkaufen.
Die Frage ist sind die Öfen mit Asbest verseucht. Wenn ja wird die Entsorgung teuer.Versuche daher eventuell die Öfen in dn ehemaligen Ostblock zu bringen- .
Bella73 am 19. Januar 2009 22:04 Inzwischen hab ich die Info, die ich wollte. 140 € + MWSt pro Stück. Egal ob mit oder ohne Asbest. Trotzdem danke an alle!
(Hätte die Dinger natürlich nicht im Garten vergraben! Das wäre mir dann doch zu gefährlich!)
vorab eine Frage, habt ihr einen Garten der euch gehört ? Wenn ja, nehmt die Platten raus und grabt sie ein. Laut Auskunft Baufachmarkt ist es kein Problem, von Pivat sowohl Eternitplatten wie auch Aspeststeine einzugraben. Aspest ist ein natürlicher Stoff und schadet auch dem Grundwasser nicht.
nenee am 10. Januar 2009 15:47 Asbest ist hochgiftiger Sondermüll, der gehört nicht im Garten verbuddelt!! Als Laie würde ich mich nie selbst an die Entsorgung wagen.
Bella73 am 10. Januar 2009 15:48 Wir hätten dann einen Garten, wenn wir das Haus kaufen. Ich weiß auch, daß Asbest nicht schädlich ist, solange man ihn nicht bewegt. Oder bin ich da falsch? Sollten wir also zum Vergraben Schutzanzüge und Gasmasken tragen? ;) Wie gesagt, ich weiß ja nicht, ob überhaupt Asbest vorhanden ist.
du brauchst Schutzanzüge. Irgendwo im Internet gibt es eine Liste von Geräten und Herstellern, wo drinn steht, ob Asbesthaltig oder nicht. Die Frage wurde vor einigen Monaten schon gestellt, müsste erst suchen.
Lass das mal besser bleiben! Wie nenee schon völlig richtig angemerkt hat: Asbest ist krebserregender Sondermüll (gefährlicher Abfall nach der Abfall-Verzeichnisordnung), der nur über eine Sondermüllentsorgung vernichtet werden darf, und die ist teuer. Die Entsorgung muss über einen zertifizierten Betrieb im Begleitscheinverfahren erfolgen, dessen Mitarbeiter vorgeschriebene Schutzmaßnahmen einhalten müssen. Wenn du das Zeug einfach im Garten verbuddelst, und irgend einer kommt dahinter, hast du eventuell ein Problem.
wolfgang1956 am 10. Januar 2009 15:49 Da sieht ein Nachbar solche Grabtätigkeiten und die lokale Gerüchteküche brodelt. Auf diesen Unsinn muß sich niemand einlassen.
Außerdem heißt der Werkstoff „Asbest“ und nicht Aspest.
43 Jahre alte Öfen? Ob die noch wer haben will... Entsorgt werden die übrigens von Elektrofirmen. Aber heut ist da eben keiner mehr zum Nachfragen. Muß ich wohl bis Montag warten. Trotzdem Danke an Euch!
Wenn diese Heizungselemente Asbest enthält, und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dürfen sie nicht mehr in Betrieb genommen werden.