Frage von Schikafsky, 50

Was kostet allein die Voruntersuchung für die grauen Star OP?

Demnächst soll bei mir der graue Star operiert werden. Die erforderliche Voruntersuchung und Beratung ist bereits geschehen. Da ich privat versichert bin, habe ich postwendend bereits eine Rechnung für die Voruntersuchung erhalten. Preis 819,15 €! Ehrlich gesagt, ich bin etwas erstaunt wie diese hohe Summe zusammen kommt. Natürlich sind alle Ziffern genau aufgeführt. Allein mir fehlt der Glaube und die nötige Kenntnis, ob all die aufgeführten Ziffern nötig und auch wirklich ausgeführt wurden.

Kann mir jemand sagen, ob dieses Honorar angemessen erscheint. Ich wäre dankbar, wenn mir jemand Zahlen nennen könnte, wie viel Ihr allein für die Voruntersuchung bezahlt habt. Vielen Dank.

Antwort
von Barmenia, Business Partner, 31

Hallo Schikafsky,

es ist leider nicht möglich, dir einen pauschalen Betrag für eine solche Untersuchung zu nennen, der angemessen ist.

Grundsätzlich sollte man natürlich zunächst einmal darauf vertrauen, dass die Rechnungsstellung des Arztes korrekt verläuft.

Soweit es dir als Patient möglich ist, sollte man im eigenen Interesse und im Interesse der Versichertengemeinschaft, die Rechnung - soweit es geht - darauf prüfen, ob die abgerechneten Posten auch tatsächlich durchgeführt wurden.

Wenn du die Rechnung bei deiner privaten Krankenversicherung einreichst prüft diese die Richtigkeit der Rechnungsstellung bezogen auf die Gebührenordnung für Ärzte. Sofern diesbezüglich einzelne Positionen nicht gerechtfertigt oder fehlerhaft erscheinen, bekommst du von deiner Versicherung den entsprechenden Hinweis und kannst den Arzt / den Rechnungsaussteller darauf ansprechen.

Viele Grüße

Anna vom Barmenia-Team

Kommentar von Schikafsky ,

Danke für die Nachricht.

Ich meine, die Voruntersuchung für die Katarakt OP ist ein immer wiederkehrendes und  bekanntes Ritual. So unterschiedlich kann,  der Aufwand eigentlich nicht sein und ein mittlerer Preis müsste eigentlich bei den Kassen bekannt sein.

Wie dem auch sei. Ich glaube aus Erfahrung nicht, dass die PKV's in der Lage sind aus der Ferne zu erkennen, ob eine Leistung wirklich erbracht wurde und/oder nötig war. Solange wie es nicht Pflicht ist, die Leistung gleich in der Arztpraxis zu quittieren, bleibt bei mir ein ungutes Gefühl. Damit bin ich sicher nicht allein.

Kommentar von Barmenia ,

Es ist richtig, dass die privaten Krankenversicherungen "aus der Ferne" nicht beurteilen können, ob eine Leistung tatsächlich erbracht wurde - wie gesagt - da ist es wichtig, dass der Patient (soweit es ihm möglich ist) hierauf selbst achtet.

Die private Versicherung prüft stattdessen die Einhaltung der Gebührenordnung für Ärzte. Es kann z. B. passieren, dass eine Ziffer in der Rechnung mehrfach abgerechnet wird, obwohl diese nur einmal laut der Gebührenordnung für Ärzte berechnet werden darf. Weiterhin wird vielleicht eine Ziffer abgerechnet, die nicht zu der beschriebenen Leistung passt usw.

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