Frage von saarschnuppe, 17

Was kommt arbeitsgerichtlich auf mich zu?

Ich habe bei meinem Arbeitgeber am 20.8. zum 30.09. gekündigt. (442 Euro Gehalt bei 52 Stunden monatlich)

Bis zum heutigen Tag habe ich bereits 47,5 Stunden von 52 Monatsstunden gearbeitet. Zudem habe ich noch Anspruch auf 2 Tage von meinem vollen Jahresurlaub.

Bei meinem neuen Arbeitgeber fange ich bereits am 15.09. an (Vollzeitstelle).

Mein alter AG ist nun der Meinung, dass ich so oft bei ihm arbeiten muss, wie er es anordnet - selbst über die 52 Stunden hinaus, und wenn ich das nicht mache droht er mit dem Arbeitsgericht. Die Anordnung erfolgt angeblich aus betrieblichen Gründen, da eine Person in Urlaub ist. Fakt ist aber, dass wir schon seit 2 Jahren unterbesetzt sind.

Was kommt arbeitsgerichtlich auf mich zu? MIt welchen Folgen muss oder kann ich rechnen, wenn ich nicht über die 52 Stunden hinaus arbeite?

Ich danke euch im Voraus.

Antwort
von diekuh110, 12

gar keine. das ist blödsinn. der wird damit niemans zum arbeitsgericht gehen. da wird er platt gemacht. ansonsten wirs halt zufällig krank aber der 52 stunde bis zum vertragsende

Antwort
von dobermann1503, 15

Grundsätzlich hat der Arbeitgeber schon das Recht, Überstunden anzuordnen, wenn es betrieblich erforderlich ist.

In Deinem Fall wird das jedoch nicht sehr dramatisch. Er muss die Stunden, die geleistet wurden, auf jeden Fall bezahlen. Dein "Verhalten" rechtfertigt wohl eine Abmahnung, eventuell sogar eine Kündigung, aber das ist angesichts Deiner bereits ausgesprochenen Kündigung nur blaba und Theorie.

Antwort
von DerDudude, 17

Sieht nach einem 450€ Job aus.

Wenn die 450€ erreicht sind, hast du für diesen Monat deinen Soll erledigt und musst entsprechend nicht mehr arbeiten.

Wäre nur interessant zu wissen, ob es einen Vertrag gibt, er Details klärt oder ob der Arbeitsvertrag mündlich zustande gekommen ist mit der Einigung "Du arbeitest monatlich 52 Stunden und bekommst dann 442€".

Kommentar von saarschnuppe ,

Einen schriftlichen Arbeitsvertrag gibt es nicht. Es wurde verweinbart 8,50 Stundenlohn bei 52 Std im Monat.

Diesen Monat habe ich erst einmal gearbeitet, alles andere sind Überstunden, welche noch nicht bezahlt wurden.

Antwort
von kabatee, 8

würde auch krank machen und schon ist alles vorbei!

Kommentar von saarschnuppe ,

Und wie läuft das dann beim neuen Arbeitgeber? Möchte bei dem Neuen nicht mit einem Krankenschein starten....

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