XxSamuraiGirLxX am 26.02.2008 um 14:25 Uhr
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Vorteil: Betreuung - auch in Notfällen Nachteil: größtenteils Aufgabe der Selbstbestimmung

Vorteil: Sofortige Medizinische Versorgung durch die Pfleger. Nachteil: Verlust der Eigenständigkeit. Kein Geld mehr zu haben. Angst das die Familie einen vergisst

Auch Hausaufgaben???
Vorteile: Vollverpflegung in jeder Hinsicht, Gesellschaft Gleichaltriger
Nachteile: Isolation (weil Verwandte weit weg wohnen, selten kommen etc.), evtl. früherer Abbau der Gehirnleistung, weil weniger geistiger Anspruch da ist.

Nachteil: Vereinsamung!
Vorteil: Fachlich bessere Betreuung und die Enkel nerven nicht mit ihren leidigen Hausaufgaben!
bommel65 am 26. Februar 2008 15:04 Das mit der Vereinsamung kann ich so nicht bestätigen.
Seit meine Mutter im Heim ist, ist sie wesentlich weniger einsam, als alleine in ihrer 100qm-Wohnung. Es kommt hier mehr darauf an, wie das Heim strukturiert ist und geführt wird...
RBMannheim am 26. Februar 2008 15:13 Das ist schön für Deine Mutter! Der Onkel meiner Frau mußte allerdings in so ein Heim. Da er halt auch körperlich sehr angeschlagen ist, kommt es oft vor, daß er fast den ganzen Tag alleine in seinem Zimmer sitzt. Das Personal hat kaum Zeit, die "fitten" Mitbewohner machen andere Sachen und die Verwandten können halt auch nicht immer hinfahren, schon gar nicht während der Woche! Zu Hause wäre es für ihn bestimmt schöner, aber da klappt es mit der fachlichen Betreuung nicht so gut und von den baulichen Gegebenheiten und vom Platz her wäre es auch problematisch!
luckytess am 26. Februar 2008 16:25 In so einem Fall sollte man evtl. mal ein anderes Pflegeheim besichtigen. In dem Heim, in dem meine hochgradig demente Mutter ist, bleibt k e i n Bewohner in seinem Zimmer. Sie wird auch an allen Aktivitäten (die Angebote sind hier reichlich) ob sie sie wahrnehmen kann oder nicht, beteiligt.
RBMannheim am 26. Februar 2008 19:01 Da müssen die Schwiegereltern sich drum kümmern! Allerdings sind die drei oder vier Optionen im näheren Umkreis nicht besser. Es fehlt halt überall Personal. Bei dem einen Altenpflegeheim (privater Träger) bin ich mir sogar sicher, dass es besser wäre. Das aber ist unerschwinglich (> 4.500 Euro/Monat).

Das kann man nicht so allgemein beantworten, da es viele Facetten von „Alt- und Gebrechlichkeit“ gibt. In einem qualifizierten bzw. zertifizierten Pflegeheim werden die Bewohner gemäß ihren Fähigkeiten gefördert um weitestgehend die Eigenständigkeit zu behalten. Es ist nicht richtig zu behaupten, sie haben dann keine Rechte mehr. Die bleiben, solange das nicht durch nachhaltige Demenz eingeschränkt ist, erhalten. Auch über finanzielle Mittel verfügen die meisten Bewohner und können darüber selbst bestimmen. Vorteil ist weiterhin, dass eine Vereinsamung durch die vielen Kontakte und Aktivitäten in so einem Heim vermieden wird. Ich kenne ein Ehepaar, das keine Verwandten und Kinder hat. Die Frau ist durch Schlaganfall so geschädigt, dass sie nur noch bettlägerig war und der Ehemann froh darüber war, dass seine Frau versorgt wurde und er ebenso, da er unbelastet von den täglichen Dingen des Alltags ist. Er beschäftigt sich mit Aquarellmalen. Jetzt ist die Frau verstorben und der Mann hat sich einen Freundeskreis aufbauen können, der ihn nun in seiner Trauer auffängt. Wenn man keine Erfahrung besitzt, sollte man mal einen Tag oder eine Woche ein Praktikum im Heim absolvieren, um sich sein Urteil selbst bilden zu können.
Ein großer Nachteil ist sicher, das sie geistig oft nicht genug gefordert und gefördert werden.
DH! Richtig, dies ist das schlimmste - die Aufgabe der Selbstbestimmung.