Was könnt ihr gar nicht an FanFictions leiden?

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5 Antworten

Es gibt da schon unzählige Beiträge, Videos und Co, im Internet dazu, aber da ich dieses Thema ganz gerne mag, antworte ich auch gerne :)

Grundsätzliches wie MarySue/GaryStu-Charaktere (also diese überperfekten Charaktere, die alles können, von x-Dingen abstammen usw) mal vorne weg, das sollte sich von selbst erklären.

Für mich sollte FanFiktion auch einigermaßen gut recherchiert sein. Es stört mich nicht, wenn mal kleine Dinge geändert werden, aber grundsätzliche Dinge, wie Charaktere sollten für mich möglichst Vorlagengetreu sein. Ich kann FanFiktions mit Snapes, die sich plötzlich in Harry verlieben, oder Draco, der sich in ein Muggel(stämmiges) Mädchen verliebt nicht mehr lesen. Das ist für mich einfach zu OOT – und die Charaktere sind für mich viel Flair der Geschichte, dass ich auch gerne in einer FF hätte.

Und wenn wir schon beim HarryPotter-Universum sind: Lehrer/Schüler-Pairs, Inzest usw.

Was ich auch nicht leiden kann (das betrifft aber Geschichten allgemein) sind diese Superbösen Rivalen-Charaktere, die der Hauptfigur alles zu wider tun, ohne erkennbares Motiv – außer vielleicht Eifersucht. Diese kratzbürstigen Zicken und obercoolen Schläger, von denen man genau weiß, dass sie am Ende eine reingewürgt bekommen und erkennen müssen, dass sie im Unrecht waren. Wennschon böse, dann bitte mit Motiv, Hintergrund und Co. Das sind doch viel spannendere Charaktere, als diese schwarzen "Ich bin böse"-Charas.

Was mir bei FanFiktion noch häufiger unterkommt, wie bei (lektorierten) Jugendbüchern ist schlechter Ausdruck. Zugegeben ich bin selbst nicht die Virtuosin auf der Tastatur, aber wenn man von einem Charakter schreibt und dann plötzlich anstatt des Namens – nur um etwas anderes als sie/er zu sagen – etwas steht wie "die Braunhaarige" dann stellt es mir die Haare auf.

Achja: Und Fanfiktion, die einzig allein dem Sinn dient, Charakter XY mit der eigenen Figur zusammenkommen zu lassen.

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Kommentar von karinili
22.01.2016, 08:33

Holla, danke für den Stern :)

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Die Frage ist doch mal schön gestellt :-D

Also, allem voran kann ich es gar nicht leiden, wenn die Rechtschreibung und Grammatik einer Story so schlecht sind, dass man die Geschichte eher deuten muss als dass man sie lesen kann.

Dann mag ich es auch nicht so gerne, wenn grobe Fehler und Ungereimtheiten zum Original auftauchen. Und mit Original meine ich tatsächlich das Buch und nicht den Film.  

Und was für mich noch ein No Go ist, ist wenn verschiedene Fandoms vermischt werden, ohne dass es gekennzeichnet ist. Da entsteht manchmal bei mir das Bild, dass der Autor die Geschichten eigentlich gar nicht auseinanderhalten kann. (Beispiel: Harry Potter/Twilight, plötzlich hat Lupin eine höhere Körpertemperatur als andere... -.-)

Und natürlich der Klassiker: Extreme MarySues. Klar, jeder möchte seinen OC zu einem besonderen Charakter machen. Wer das aber nur hinbekommt, indem er seinen OC mit drei Göttern "verwandtschaftet" und am besten noch  tausend Fähigkeiten gibt, die ihn unbesiegbar machen, der sollte eventuell an seinen Schreibkünsten etwas feilen. Natürlich ist ein Hauch von dem hin und wieder nicht schlecht, aber wenn in jedem Kapitel eine neue übermenschliche Fähigkeit erhält, ist es doch echt überlastet.

* Natürlich ist es sehr schwer, das alles immer zu vermeiden, und kleinere "Anfälle" dieser Art können manchmal sogar recht förderlich für die Geschichte sein, aber man sollte doch aufpassen, es nicht zu ausufernd werden zu lassen :-)

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Ich steh zwar generell nich so auf fanfics, aber, quite frankly: Ich kann es nicht ab, wenn Charaktere auf ihr Aussehen und vielleicht grade noch irgendwelche Primärmerkmale (besondere kulinarische/sexuelle/... Vorlieben, evtl. Kräfte, Krankheiten usw.) reduziert werden aber sich in allem anderen (Sprache, Reaktionen, wie soll man das sagen... "way of approaching people"? etc. ) völlig out of character benehmen. Und das kommt leider verdammt oft vor. 

Find ich gut dass sich mal n Autor nach Bedürfnissen umhört. Hoffe ich konnte helfen ;3

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solange es selbstgeschrieben ist und am besten insider beinhaltet ist es meist gut, es sollte eben einfach nicht einfach eine umgeschriebene schon vorhandene sein

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gut finde ich ...

wenn es lustig ist und man auch mal lachen kann .

 wenn man mit den figuren mitfühlen kann also sich so fühlt als währe man selbst dabei .

wenn die ff in dem schreibstiiel / schreibart des autors der original geschichte geschrieben wird .ich hoffe du weist was ich meine.  (=

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