b17081973 am 22.10.2008 um 12:09 Uhr
Guter Anfang: Managergehälter runter und persönliche Haftung.
Wir? Herzlich wenig... wenn den Staat nicht schert, was wir wollen...
Wir könnten das Geld wieder an real existierende Sachen binden... aber dann ist auch das Wachstum sehr beschränkt

Im Prinzip ganz einfach: Entsprechende Partei wählen. Kriegseinsätze, kein Wirtschaftswachstum, immer mehr Arbeitslose, Steueroasen für Reiche, Milliardengeschenke an Großunternehmen und Lohndrückerei. Eine bessere Welt, kann nicht auf den Interessen der Stärkeren aufgebaut werden, sondern braucht eine Weltinnenpolitik, die den Mächtigen auch wirtschaftlich Grenzen setzt.

Es wäre recht einfach:
Wenn man einfach mal von den Zinsen und der Gier nach Wachstum und Umsatzsteigerung Abstand nehmen würde!
Es ist ein Trugschluß zu glauben, dass alles ewig wachsen und gedeihen kann, bzw. muss. Die verquere Wirtschaftslogik ohne Nachhaltigkeit und die teils korrupten Staatsformen unserer heutigen Zeit erfordern fast schon eine neue Ära der Aufklärung - jedoch verkümmert jedweder Ansatz in diese Richtung in der Masse des dummen Untertans, der gerne Bild liest und sich am Stammtisch über das Tagesgeschehen ärgert.
Viel, es wird aber alles beim alten bleiben, weil der Zinseszins für die Oberen arbeitet.
Die Finanzkrise dauert noch ca. 12-18 Monate, danach wird es wieder aufwärts gehen, nur wird jede Krise immer schlimmer, bis man gar nichts mehr tun kann, dann kommt die Hyperinflation.
Warum gibt es Finanzkrisen, wieso kommen sie alle 10 Jahre wieder, wieso muss sich der Staat so enorm verschulden, wie unser (Zentral-)Bankensystem funktioniert und wieso nur mehr 10 % echtes Geld im Umlauf ist.
BERND SENF, geboren 1944, lehrte von 1973 bis März 2009 als Professor für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule für Wirtschaft (FHW) Berlin.
Einfach auf Videos klicken und anschauen, ist ein einfacher und aufschlussreicher Vortrag: