Frage von michahb64, 73

Was können Politik, Polizei und/oder Militär gegen den islamistischen Terror tun?

Antwort
von Exisaur, 18

Gegen Terror an sich kann man leider nur bedingt etwas tun - das ist das schlimme daran. Grundsätzlich aber: Der Islamismus richtet sich im Westen gegen alles, was eine freie Gesellschaft ausmacht. Diese - in welcher Weise auch immer - zu opfern, bedeutet letztenendes, dass Terror funktioniert.

Genauso ist endlich mal Abstand von den ganzen Entschuldigungsversuchen zu nehmen, die permanent durch die Öffentlichkeit geistern und die irgendwie versuchen, alle Ereignisse so hinzubiegen, dass am Ende "der Westen" - und am liebsten "der Ami" - Schuld hat (so wie das Terrorismus-Apologeten wie Jürgen Todenhöfer machen), oder zumindest wehement zu behaupten, islamistischer Terrorismus hätte "nichts mit dem Islam zu tun". Das gilt vor allem für diejenigen Muslime, die sich das so wünschen - die müssen nämlich endlich mal eine ernsthafte Auseinandersetzung mit ihrer Religion forcieren.

Militärisch ist der Krieg gegen den Terror nicht zu gewinnen. Zumindest nicht hier. Wenn man den Terror militärisch bekämpfen will, muss man dort hin gehen, wo der Terror bereits regiert. Und das ist eben nicht nur das Gebiet des "Islamischen Staates", sondern auch überall dort, wo Gruppen wie die Hisbollah, die Fatah oder die Hamas herrschen.

Wo wir gerade beim Thema Herrschaft des Terrors sind: Natürlich muss die Politik aufhören, diejenigen Staaten zu hofieren, die den Terrorismus fördern und unterstützen - und damit meine ich im Moment vor allem den Iran. Der unterstützt den Terrorismus stellenweise sogar öffentlich: zum Beispiel, indem der den Familien von palästinensischen Selbstmordattentätern Geld verspricht, wenn diese sich aufmachen um in Jerusalem und anders wo Juden zu ermorden. Ganz zu schweigen vom Terror gegen die eigene Bevölkerung. Ein solches Land als "Stabilitätsfaktor" zu bezeichnen ist einfach nur Hohn.

Antwort
von Fordfahrer123, 8

Da ist das Kind schon in den Brunnen gefallen. Die unkontrollierte Einreise hunderttausender oder Millionen von Menschen, egal aus welchem Land, birgt immer die Gefahr, daß auch Terroristen einreisen. Diese werden sich diese Gelegenheit wohl kaum nehmen lassen.

Gegen den Terror im Inland, da kann man nur hoffen daß unsere Polizei und Geheimdienste solche Leute fassen, bevor etwas schlimmes passiert.

Ansonsten wären Grenzkontrollen schonmal wichtig, um den Nachschub zu unterbinden. Ebenfalls gehört dieser IS ausgeräuchert und Sympathisanten des IS gehören mit Sanktionen belegt, daß es weh tut und jeglicher Handel eingestellt. 

Dann muß Europa zusammen mit Rußland gegen solche Terrorstaaten kämpfen. Die Türkei gehört mit einem Handelsembargo belegt.

Antwort
von Kontragebi, 5

Das sind alles Söldner. An der Wurzel packen Saudi-Ar. Türk. Afghan. Usw sitzende war Lord s . Traut sich aber niemand.. Öl :)

Antwort
von PaulRek, 22

Terrorismus ist eine asymmetrische Form der Kriegsführung. Mit einer Armee aus tausenden Panzern, kann man diesen Krieg nicht gewinnen. Die Terroristen wissen ebenso das sie auf offenem Feld Null Chance haben gegen militärisch gut organisierte Staaten. 

Also gibt es eben den Bombenterror, einzelne Aktionen von Terroristen mit Maschinenpistolen, Ziele die ausgesucht werden die von politscher Bedeutung sind oder auch Zivilisten, die sozusagen die sensible Stelle des gesellschaftlichen Miteinanders ausmachen. 

Ein Aspekt der gegen Terror der in konkreten Verdachtsfällen hilft, ist die Überwachung. Die EU ist aktuell dabei ein gemeinsames Netzwerk zu errichten, wo jeder Verdächtige sofort hochgeladen wird, damit nationale Sicherheitsbehörden sofortigen Zugriff haben und effizienter agieren können. Das scheint wohl aktuell noch nicht in dieser Form zu bestehen. 

Der Grenzschutz ist selbstverständlich auch überlebenswichtig für ein Land. Auch unter dem Aspekt das aktuell vermehrt muslimische Armutsmigranten und Flüchtlinge ins Land strömen. Jedes Land hat nur begrenztes Integrationspotential und wenn dieses erschöpft ist, dann kommt es immer mehr zur Desintegrationstendenzen und einer von hunderten von unterschiedlichen Ausprägungen der Desintegration sicher mit die Extremste, kann der Terrorismus sein. 

Ein weiterer Trend der Europa und jetzt mit dem Terrorakt in in den USA mit 50 Toten zu beklagen war, ist das so genannte homegrown terrorism. Terror verübt von Menschen die hier aufgewachsen sind. Grenzschutz ist hier eben nicht möglich. Ein Bild zeigt jedoch eine Tendenz dieser Täter. Sie haben alle eine Abneigung gegen das bestehende System, der Art hier zu leben. Hier sind Politik, Soziologen, aber auch Imame und die Gesellschaft als Ganzes dazu aufgerufen, diese irrgeleiteten Menschen, wieder in die Mitte der Gesellschaft zu führen. Etwa durch eine Bildungsoffensive, durch soziale Aktivitäten, durch Arbeits- und Ausbildungsplätze, weniger soziale Abgrenzung durch Ghettos usw. .

Antwort
von azervo, 9

Langfristig kann die Politik dafür sorgen, dass die Ausbildung der Menschen endlich verbessert wird und dass der ganze religiöse Schwachsinn bekämpft wird.

Mittelfristig kann man nur irgendwie dafür sorgen, dass die verdrehten Terroristen, sich irgendwo zusammenscharen, um "gemeinsam gegen einen Feind zu kämpfen" und dann braucht es nur noch ein paar Bomben und ein grosser Teil, der Terroristen, ist beseitigt. Gleichzeitig muss man die ganze Unterstützer-Struktur beseitigen und die religiösen Wirrköpfe, die die Terroristen produzieren und fnanzieren wegsperren.

All das muss man mit grosser Brutalität, aber ohne Aufsehen machen: wichtig ist es, dass die Terroristen merken, dass sie nicht zu Märtyriern werden, sondern sang-und-klanglos, in der Vergessenheit verschwinden.

Mit "rechtsstaatlichen Mitteln", kann man da leider nicht viel machen. Deshalb ist das auch keine Aufgabe für die Polizei.

Bei der Beseitigung von dem Kerl, den die Amerikaner, im Meer versenkt haben ... ging das in die richtige Richtung. Es war nur verfehlt, dass Obama das angeschaut und kommentiert hat. Das Ganze hätte man am Besten mit einem Satz, in der Presse erledigt: "Massenmörder-Terrorist definitiv beseitigt".     

Antwort
von voayager, 7

Russland hat z.B. in Syrien gut aufgeräumt, Hut ab! Ansonsten gilt: keine weiteren Militärinterventionen in islamischen Staaten vornehmen, so wie bsi jetzt von gewissen NATO-Staaten vorgenommen.

Antwort
von soissesPDF, 10

Nichts, außer präventiv ermitteln.
Sonstig gilt, wenn es rumst dann rumst es.

Antwort
von Modem1, 6

Zum Beispiel "Einreisende Fachkräfte" besser zu registrieren.Fingerabdrücke Beispielsweise erfassen. Wenn man das damals mit DDR Flüchtlinge über Gießen im Notaufnahmelager gemacht hat kann man das auch für hier ankommende "Fachkräfte" verlangen.Geschwatzt wird ja viel in den Medien. Die Politik.. besonders die Grünen finden das Unmenschlich.

Kommentar von Kontragebi ,

Geh ins Knast. Dann frage ich dich nach paar jahren noch mal 

Kommentar von Modem1 ,

Vielen Dank das hat die SED schon mit mir gemacht!Und meine Fingerabdrücke wurden mir als erstes hier im goldenen Westen noch auf die alte Art genommen mit.

Expertenantwort
von atzef, Community-Experte für Politik, 20

Sie können ihn bekämpfen.

Antwort
von Spuky7, 30

Dem IS muss man sich entgegenstellen und gegen ihn kämpfen. Am besten, da wo er sich aufhält. In Syrien. In erster Linie sind da die syrischen Männer gefragt, aber die laufen weg wie die Hasen.

Kommentar von MickyFinn ,

Ich hätte es zwar anders ausgedruckt, aber ja, du hast recht. Man sagt stets die radikalen Glaubenskrieger stellen nur einen Bruchteil derer Bevölkerung dar (1 -2 %). Da darf man auch die berechtigte Frage stellen, weshalb 98 % vor 2 % fliehen...

An den Waffen scheint es nicht zu liegen, sondern an der Anzahl der Kämpfer (haben sogar die Mainstream-Medien gesagt^^).

Kommentar von Kontragebi ,

Weist du wie viel Einwohnern dort leben 

Antwort
von Fragenwacht, 38

Das Militär kann in erster Linie nicht viel machen.

Terrorismus bekämpft man nicht mit Bomben. 

Kommentar von Philippus1990 ,

Sondern mit dem Werfen von Wattebäuschen?

Kommentar von Fragenwacht ,

Dann frag nicht, wenn du so schlau bist.

Kommentar von atzef ,

Innenpolitisch ist das Militär fraglos völlig nutzlos im Kampf gegen den Terrorismus.

Da wir aber in Gestalt des IS eine quasistaatliche Struktur mit Flächenstaatcharakter haben, könnte man zumindest diese - und damit eine logistische Basis - mit militärischem Engagement aus dem Spiel nehmen...

Kommentar von Philippus1990 ,

"Innenpolitisch ist das Militär fraglos völlig nutzlos im Kampf gegen den Terrorismus."

Deshalb setzen auch alle von Terror betroffenen Staaten wie Frankreich, Belgien usw. Militär im Inneren ein. Weil es "völlig nutzlos" ist. ;)

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten