Was können die Anwohner tun?

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8 Antworten

Zuerst einmal muss man sich schon darüber im Klaren sein, dass eine öffentliche Straße eine öffentliche Straße ist und man diese benutzen darf. Wenn einen Anwohner hohes Verkehrsaufkommen stört, wäre also durchaus auch ein Umzug anzudenken.

Aber gut, das ist nicht deine Frage. Was kannst du machen? Wie du schon selbst schreibst, wäre ein erster Schritt, die anderen Anwohner zu befragen, wie sie zur Verkehrssituation dort stehen. Wenn es sehr viele Anwohner stört, vielleicht sogar fast alle, dann wäre eine Bürgerinitiative ein sinnvoller Weg. Gründet eine Bürgerinitiative "Anlieger frei für NN-Straße" und wendet euch mit eurem Anliegen an die lokale Verwaltung sowie an Lokalpolitiker. Unterstützt dies durch Aktionen, über die in der Lokalpresse berichtet wird.

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Wie wäre das Naheliegendste und sich an die Stelle zu wenden, die derartige Zonen einrichten lassen? Z.B. an die Stadtverwaltung?

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Zunächst mal gar nichts. Es ist eine öffentliche Straße und damit darf jeder diese Straße im Rahmen der StVO benutzen. Dagegen kannst du gar nichts machen. 

Die besten Chancen hättet ihr, wenn ihr eine Eingabe an die Gemeinde macht und diese mit genügend Unterschriften untermauert. Ihr könntet auch eine Demonstration anmelden und einfach mal auf die Straße gehen. 

Es gibt durchaus Möglichkeiten. Euer Ansprechpartner ist aber hier immer die Gemeinde, die für den Bezirk zuständig ist. 

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Wende dich an deine Gemeinde. Landstraße und Anlieger frei, ist ein Widerspruch. Kannst auch mal in deinem Land nach Straßengesetz googeln und dir die Definition einer Landstraße ansehen dort solltest du auch finden, wer für die Unterhaltung der Landstraße zuständig ist. Sollte dies nicht euere Gemeinde sein, an diesen auch noch wenden. Ganz zum Schluss bleibt noch der im Land zuständige Verkehrsminister. Viel Erfolg. 

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Kommentar von kabbes69
25.09.2016, 16:00

Solltest du einen wesentlichen Halbsatz vergessen haben: Anlieger frei bis zur Baustelle, und ihr seid , auch über einen längeren Zeitraum, Teil einer ausgewiesenen Umleitungsstrecke, dann sind alle Bemühungen eher erfolglos. 

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Kommentar von claushilbig
02.10.2016, 14:10

Landstraße und Anlieger frei, ist ein Widerspruch.

Frage genau lesen - es geht dem FS nicht um die Landstraße, sondern darum, dass die Leute bei ihm durch die Siedlung fahren, um eine Ampel auf der Landstraße zu umgehen ...

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Nicht ganz sauber aber hilfreich. Wenn die Straße sehr klein ist...:Anwohnerfahrzeuge knapp versetzt halten/parken lassen, so dass noch ein Fahrzeug PKW durchkommt aber langsam. Aber wie gesagt von Anderen hier....sucht das Wort in der verwaltenden Behörde.

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Kommentar von powerfraqu6464
25.09.2016, 13:09

Und ab und zu von Straßenseite zu Straßenseite Ball spielen.^^

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Kommentar von olsen
25.09.2016, 13:12

Knapp versetzt halten/parken bringt nur eins - am nächsten Tag fehlt dann der Außenspiegel am Wagen, weil, abgefahren !

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Kommentar von claushilbig
02.10.2016, 14:22

knapp versetzt halten/parken lassen, so dass noch ein Fahrzeug PKW durchkommt aber langsam

Dann will ich hoffen, dass es da niemals brennt oder ein Rettungswagen gebraucht wird ...

Als Busfahrer "freue" ich mich immer unheimlich darüber, wenn auf meinen Linienwegen und Leerfahrt-Strecken so geparkt wird.

Dieser Rat ist zwar vielleicht gut gemeint, aber nicht nur grob fahrlässig, sondern auch noch (resultierend aus §12 StVO) illegal! Es muss grundsätzlich eine Durchfahrtbreite von 3,05 m gewährleistet bleiben, s. http://www.verkehrslexikon.de/Texte/EngerStrTeil01.php

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Alle Anwohner rotten sich zusammen und 1.)

Soweit zulässig parken sie das Ding zu. Alle paar Meter ein Fahrzeug, das bremst den verkehr.

Jeden Montag und Freitag eine Demo. Ein Straßenende Auftaktkundgebung, in der Mitte eine Hauptkundgebung und am Ende eine Endkundgebung.

Reihum meldet jeder die Demonstration an - nein, die müsste nicht genehmigt werden, ihr habt das Recht, das zu machen.

In der Hauptverkehrszeit, zweimal die Woche.

Das  merkt die Behörde schon, denn das geht denen auf den Keks.

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Das ist die einzige Möglichkeit, die ihr habt.Wie groß die Chance allerdings auf eine Umwandlung zur Anliegerstraße ist, kann ich nicht sagen.

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Antrag stellen, Stadt, Verkehrsamt usw

Unterschriften sind immer gut, BI gründen.

Schilder aufstellen, freiwillig 30.....Achtung spielende Kinder....Man kann auch Bobbycars usw am Strassenrand platzieren, das erregt "hoffentlich" Aufmerksamkeit, so dass wenigstens nicht gerast wird.

Natürlich könnt ihr alle legalen Mittel nutzen, Strasse zuparken......

Man braucht einen langen Atem, wünsche euch dennoch viel Erfolg!

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Kommentar von Mikkey
25.09.2016, 14:44

legalen Mittel nutzen, Strasse zuparken

Vorsicht, wenn ein Auto an einer bestimmten Stelle geparkt wird, um ein Hindernis darzustellen, ist das nicht mehr legal( §1 StVO)

Wenn man allerdings sein Auto auf der Straße parkt, weil man gerade in der Garage Pilze trocknet, kann einem niemand an den Karren fahren.

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