mirko9797 am 16.11.2009 um 17:48 Uhr

Knochen ist falsch, eine Kombination von laettas und JohnRambos Antwort ist richtig.
Die Theorie, die momentan am "beliebtesten" scheint, ist die des Druckausgleichs. Durch die plötzliche Vergrösserung des Glenkspalts entsteht ein relativer Unterdruck und die vielen kleinen Gasbläschen, die in der Gelenkflüssigkeit gelöst sind, bilden eine grosse Blase (vergleiche das Aufmachen einer geschüttelten Wasserflasche). Deshalb kann man dieses Geräusch auch nicht sofort wieder erzeugen! - Das Gas muss sich erst wieder in der Gelenkflüssigkeit verteilen!
Schädlich? Nicht sofort, da die dabei freiwerdenden Kräfte im Bereich von 8-10% dessen sind, was ein Band/Kapsel aushält. Also keine Überdehnung! Eine Überdehnung findet nur statt, wenn Ursprung und Ansatz zu weit voneinander entfernt werden. Aber: winzigste Faserschäden sind möglich, die sich im Laufe der Jahre zu einem ernsthaften "Defekt" aufbauen können (Repetitive Mikrotraumata). Direkt bewiesen ist das aber nicht.

Die Gelenke....das knacken wird mit einer Gelenkflüssigkeit erzeugt.