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Was kannst DU zur Beendigung der Kolonialpolitik in Afrika beitragen?

gefragt von luetzelmatt am 26.12.2008 um 6:45 Uhr

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Was kannst DU zur Beendigung der Kolonialpolitik in Afrika beitragen?

Afrika wird immer noch ausgebeutet, so von der EU und von den USA.

Afrikanische Unternehmer bekommen für ihre Produkte nicht den Preis, der dem Wert der Exportware entspricht.

Für die Katastrophe in Afrika werden Sündenböcke wie Mugabe hingestellt, die zweifellos ihren Beitrag zum weiteren Abrutschen Afrikas leisten. Aber um die Situation zu verstehen, muss man tiefer in die vergangenen Ereignisse eintauchen. Der Hauptkatalysator afrikanischer Hungersnot ist die damalige europäische Kolonialpolitik, die heute im skrupellosen neoliberalen Kapitalismus ihre moderne Variante gefunden hat.

Genügt es, die Schutzzölle für landwirtschaftliche Produkte abzuschaffen? Was kannst du dazu in deinem Land beitragen?

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Afrika x 422 Schutzzoelle x 2 Kolonialpolitik x 1

GFOLJ
beantwortet von GFOLJ am 26. Dezember 2008 07:25
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Wenn die Stammeskriege nicht wären, bräuchte auch niemand zu spenden. Afrika ist nicht reif genug sich eigenständig zu erhalten, die Politiker werden immer Kriege führen und die Zivilbevölkerung ausbeuten. Unter den europäischen Kolonialherren waren keine Kriege. Auch asiatische Länder bekommen nicht den realen Wert ihrer Exportwaren, nur führen die keine Kriege und es geht ihnen daher besser. Warum soll Europa und Amerika immer für die ganze Welt Retter spielen, weil die Herrschaften unfähig sind ihre Fehden zu beherrschen.

Kommentar von Saarland60 am 26. Dezember 2008 09:18

Das ist sowohl sachlich falsch, als auch eine Politik- und Geschichtskenntnis, die an historischen Tatsachen völlig vorbei geht.

Kommentar von Ef84664384d3dc07f2959ff5a36c7c26smallGFOLJ am 26. Dezember 2008 10:04

Ha, ich kann auch zu jeder Frage schreiben: "Das ist falsch!"

Dann korrigiere es eben.

Ich würde nie etwas für Afrika spenden, es kommt nur den Kriegsherren zu gute, die Bevölkerung sieht NICHTS davon.


Mismid
beantwortet von Mismid am 26. Dezember 2008 09:44
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gar nicht, weil es von den eigenen Staaten gar nicht erwünscht ist. Die meisten Staaten beuten sich selbst am meisten aus. Beschäftige dich lieber mit dir selbst! Du scheinst mehr Probleme zu haben


wolfgang1956
beantwortet von wolfgang1956 am 26. Dezember 2008 08:37
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Für die Stammesfehden sind die damaligen Kolonialmächte wohl nicht verantwortlich zu machen. Auch Europa wüteten beständig Stammesfehden.

Die Industrienationen und ihre Industrien sollten einsehen, daß die verantwortungslose Herstellung Verkauf von Waffen und deren Verkauf sinnlos ist. Solange die kindlichen Machthaber Waffen kaufen können, werden die Völker immer wieder Kriege führen.

Wenn sie diese Volksmassen erst einmal einigen und vereinigen, könnte ich mir für die Industrienationen vorstellen, daß diese Völker plötzlich nach Norden marschieren, um die zivilisatorischen Errungenschaften ebenso zu nutzen wie es für uns selbstverständlich erscheint. Solange die Regierungen von Chinna und Indien ihre Volksmassen einigermassen im Griff haben und lokal beschränken, können wir in unseren Handelsüberschüssen schwelgen.

Kommentar von Ef84664384d3dc07f2959ff5a36c7c26smallGFOLJ am 26. Dezember 2008 08:48

So ist es!DH

Kommentar von Saarland60 am 26. Dezember 2008 09:19

"Für die Stammesfehden sind die damaligen Kolonialmächte wohl nicht verantwortlich zu machen." Sie sind!


anonym
beantwortet von LowNils am 26. Dezember 2008 08:49
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Man muss schon sehen, dass die Kolonialpolitik Transformationen erfahren hat, und dass afrikanische Kulturen auch innerhalb ihrer Traditionen und politischen Staatsgeschichten Konflikte gespeichert haben, die bis in die Gegenwart wirken. Es gilt, diese Geschichten verstärkt wahrzunehmen und bisherige eurozentrierte Sichtweisen zu erweitern. Also sich informieren, sich z.B. mit bestimmten Aspekten beschäftigen, die einen interessieren und die einen Zugang zu Afrika schaffen im kleinen. Beispiel: Altafrikanische Heilkunst. Mehr kann die bzw. der Einzelne nicht tun.

Kommentar von Saarland60 am 26. Dezember 2008 09:21

Das ist die erste Antwort hier, die sich den historischen Fakten korrekt annähert. DH.


anonym
beantwortet von luetzelmatt am 16. Februar 2009 22:50
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Danke. Von mir aus kann man das Thema schliessen.


MarcSu
beantwortet von MarcSu am 26. Dezember 2008 13:21
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Die Erklärung zu Deiner Frage hat gute Ansätze, ist aber insgesamt zu polemisch und geprägt von "Zeitungswissen" und mangelnder Informationen, die man nur vor Ort erhalten kann.

Die alten Kolonialherren haben sehr wohl für die in die Selbständkeit entlassenen Gebiete teilweise sehr gute Infrastrukturen hinterlassen und auch die Möglichkeiten, sich wirtschaftlich zu konsolidieren.

Aufgrund vieler, jahrhundertealter Stammesfehden waren aber die Afrikaner nicht in der Lage, die gebotenen Chancen zu nutzen. Darunter haben auch heute noch viele Afrikaner zu leiden.

Kommentar von Saarland60 am 26. Dezember 2008 14:22

Stammesfehden, die die Kolonialmächte bewusst gefördert oder erst provoziert haben.


WilliWinzig
beantwortet von WilliWinzig am 26. Dezember 2008 06:56
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Ich habe 5€ an Brot für die Welt gespendet

Kommentar von 8db4a38351e07ee664041927b7783ab3smallBernd2001 am 26. Dezember 2008 06:59

Wenn die keine Waffen kaufen wuerden , brauchten wir nicht zu spenden.

Kommentar von B10143acf2f84179e56f8734aeb570efsmallWilliWinzig am 26. Dezember 2008 07:04

doch, aber nicht den Afrikanern, sondern der Waffenlobby :-)

Kommentar von Ea12a16b01b19946fb43c1b1da2330e7smallbaer1 am 26. Dezember 2008 08:02

Wenn keine Waffen hergestellt würden,könnten die keine kaufen.

Kommentar von Ef84664384d3dc07f2959ff5a36c7c26smallGFOLJ am 26. Dezember 2008 10:31

Richtig! >Zu Bernd 2001<


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