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Was kannst DU zur Beendigung der Kolonialpolitik in Afrika beitragen?
Afrika wird immer noch ausgebeutet, so von der EU und von den USA.
Afrikanische Unternehmer bekommen für ihre Produkte nicht den Preis, der dem Wert der Exportware entspricht.
Für die Katastrophe in Afrika werden Sündenböcke wie Mugabe hingestellt, die zweifellos ihren Beitrag zum weiteren Abrutschen Afrikas leisten. Aber um die Situation zu verstehen, muss man tiefer in die vergangenen Ereignisse eintauchen. Der Hauptkatalysator afrikanischer Hungersnot ist die damalige europäische Kolonialpolitik, die heute im skrupellosen neoliberalen Kapitalismus ihre moderne Variante gefunden hat.
Genügt es, die Schutzzölle für landwirtschaftliche Produkte abzuschaffen? Was kannst du dazu in deinem Land beitragen?
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Lieber luetzelmatt,
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Lieben Gruß
Christian vom gutefrage.net-Support

Wenn die Stammeskriege nicht wären, bräuchte auch niemand zu spenden. Afrika ist nicht reif genug sich eigenständig zu erhalten, die Politiker werden immer Kriege führen und die Zivilbevölkerung ausbeuten. Unter den europäischen Kolonialherren waren keine Kriege. Auch asiatische Länder bekommen nicht den realen Wert ihrer Exportwaren, nur führen die keine Kriege und es geht ihnen daher besser. Warum soll Europa und Amerika immer für die ganze Welt Retter spielen, weil die Herrschaften unfähig sind ihre Fehden zu beherrschen.
gar nicht, weil es von den eigenen Staaten gar nicht erwünscht ist. Die meisten Staaten beuten sich selbst am meisten aus. Beschäftige dich lieber mit dir selbst! Du scheinst mehr Probleme zu haben

Für die Stammesfehden sind die damaligen Kolonialmächte wohl nicht verantwortlich zu machen. Auch Europa wüteten beständig Stammesfehden.
Die Industrienationen und ihre Industrien sollten einsehen, daß die verantwortungslose Herstellung Verkauf von Waffen und deren Verkauf sinnlos ist. Solange die kindlichen Machthaber Waffen kaufen können, werden die Völker immer wieder Kriege führen.
Wenn sie diese Volksmassen erst einmal einigen und vereinigen, könnte ich mir für die Industrienationen vorstellen, daß diese Völker plötzlich nach Norden marschieren, um die zivilisatorischen Errungenschaften ebenso zu nutzen wie es für uns selbstverständlich erscheint. Solange die Regierungen von Chinna und Indien ihre Volksmassen einigermassen im Griff haben und lokal beschränken, können wir in unseren Handelsüberschüssen schwelgen.
GFOLJ am 26. Dezember 2008 08:48 So ist es!DH
"Für die Stammesfehden sind die damaligen Kolonialmächte wohl nicht verantwortlich zu machen." Sie sind!
Man muss schon sehen, dass die Kolonialpolitik Transformationen erfahren hat, und dass afrikanische Kulturen auch innerhalb ihrer Traditionen und politischen Staatsgeschichten Konflikte gespeichert haben, die bis in die Gegenwart wirken. Es gilt, diese Geschichten verstärkt wahrzunehmen und bisherige eurozentrierte Sichtweisen zu erweitern. Also sich informieren, sich z.B. mit bestimmten Aspekten beschäftigen, die einen interessieren und die einen Zugang zu Afrika schaffen im kleinen. Beispiel: Altafrikanische Heilkunst. Mehr kann die bzw. der Einzelne nicht tun.
Das ist die erste Antwort hier, die sich den historischen Fakten korrekt annähert. DH.
Danke. Von mir aus kann man das Thema schliessen.

Die Erklärung zu Deiner Frage hat gute Ansätze, ist aber insgesamt zu polemisch und geprägt von "Zeitungswissen" und mangelnder Informationen, die man nur vor Ort erhalten kann.
Die alten Kolonialherren haben sehr wohl für die in die Selbständkeit entlassenen Gebiete teilweise sehr gute Infrastrukturen hinterlassen und auch die Möglichkeiten, sich wirtschaftlich zu konsolidieren.
Aufgrund vieler, jahrhundertealter Stammesfehden waren aber die Afrikaner nicht in der Lage, die gebotenen Chancen zu nutzen. Darunter haben auch heute noch viele Afrikaner zu leiden.
Stammesfehden, die die Kolonialmächte bewusst gefördert oder erst provoziert haben.

Ich habe 5€ an Brot für die Welt gespendet
Bernd2001 am 26. Dezember 2008 06:59 Wenn die keine Waffen kaufen wuerden , brauchten wir nicht zu spenden.
WilliWinzig am 26. Dezember 2008 07:04 doch, aber nicht den Afrikanern, sondern der Waffenlobby :-)
baer1 am 26. Dezember 2008 08:02 Wenn keine Waffen hergestellt würden,könnten die keine kaufen.
GFOLJ am 26. Dezember 2008 10:31 Richtig! >Zu Bernd 2001<
Das ist sowohl sachlich falsch, als auch eine Politik- und Geschichtskenntnis, die an historischen Tatsachen völlig vorbei geht.
Ha, ich kann auch zu jeder Frage schreiben: "Das ist falsch!"
Dann korrigiere es eben.
Ich würde nie etwas für Afrika spenden, es kommt nur den Kriegsherren zu gute, die Bevölkerung sieht NICHTS davon.