Frage von Jenny6654, 118

Was kann sie machen ( Arbeitskollegin)?

Hallo ihr lieben,

Ich Arbeit in einer Einrichtung in der ältere ( und steinreiche) Herrschaften leben und gepflegt werden.

Die Nachtschwester ( Luna ) des behüteten Bereiches ( für Demente Leute also ) hat ein großen Problem. Da ist eine Mitarbeiterin ( nennen Wir sie mal Helga ) die seit Februar dort arbeitet ( Luna  auch seit Februar ) schleimt sich bei jedem ein um persönliche Sachen von einem zu erfahren um sie gleich zu bewerten und weiterzuerzählen. Dabei stellt sich Helga sehr geschickt an: sie macht einen auf übermutter und ist wirklich zuckersüß

Nun wenn Helga aber den Eindruck hat ( sie hat wie ich seit letztem Oktober erst Examen zur pflegefachkraft gemacht ) das ein Mitarbeiter für den Beruf nicht geeignet ist oder sie ein persönliches Problem mit einem hat ( weil man ihr mal die Stirn bietet/ Meinung sagt / ihr ihre Fehler aufweist ) hat sie sofort stundenlange Gespräche mit unserem pdl ( pflegedienstleiter) und diesen Leuten wird gekündigt . Jetzt wollte Luna ( die in der Probezeit gekündigt wurde ) mit dem pdl reden aber er ist stur und möchte nichts davon wissen . Helga erzählte ihm nämlich das Luna die unruhestifterin wäre .

Ich würde ihr gern helfen aber ich weis nicht wie ( möchte mich auf jedenfall nicht einmischen weil ich ja auch in der Probezeit bin ) außerdem weis ich das Helga schon über mich meint ich wäre nicht stark genug für den Beruf ( sie hat 5 min mit mir geredet ich arbeite nicht mal auf der Station sondern im ambulanten Dienst( Gottseidank ) )

Die Luna möchte jetzt evtl mit dem großen Chef sprechen aber er ist.. Wie soll ich sagen : sehr laut und hat mich zB am ersten Tag angeschrien wo mein Namensschild ist dabei hatte ich noch nicht mal eins )

Hättet ihr evtl Tips wie sich Luna dagegen wehren kann ? Ich kann sie verstehen sie ist grade umgezogen und in der Einrichtung verdient man eigentlich ( im Gegensatz zu anderen/ den meisten  ) richtig gut .

Ich bedanke mich schonmal für antworten ;)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Tasha, 30

Hm, das ist schwierig. Auf lange Sicht wird das Arbeiten dort ungemütlich, denn Helga und Chef bilden eine Art "verschworene Gemeinschaft" gegen die anderen, gegen die keiner ankommt. Möchte man in so einem Klima arbeiten?

Was ihr machen könnt: Helga soll genau fragen, wann was passiert ist und sagen, wo sie da gearbeitet hat. Meines Wissens wird doch im Heim alles dokumentiert, wer hat wann wo gearbeitet.

Demente Patienten: Leider muss man fragen: Wie viel Glauben wird denen geschenkt?

Ich würde mit Fakten argumentieren: Helga hat dann und dann das und das getan (Dokumentation). Sie arbeitet so und so (erzählen). Was wirft man ihr konkret vor? Hat sie die Möglichkeit, das zu widerlegen?

Dann würde ich in dieser Situation, wenn ich dort weiterarbeiten würde, mich halt mit Helga gutstellen!

Ihr arbeitet in einem Umfeld, in dem man gewohnt ist, sich sehr auf Patienten/ Bewohner einzustellen: Seht Helga als "Patient" ein und stellt Euch auf sie ein! Macht das, was sie braucht: Lobt sie, tut nichts, von dem ihr wisst, dass es sie ärgert usw. Lobt sie ggf. auch vor dem Chef, damit der Euch nicht Neid etc. unterstellen kann. Wenn man dann eine Basis etabliert hat, auf der man gut dasteht, kann man mit leiser Kritik oder Fragen/ Forderungen kommen. Ich würde in dieser Situation versuchen, mit Helga zu reden, aber NICHT mit Vorwürfen, Bitten usw. sondern, indem ich versuche, ihren Standpunkt und ihre Gefühle zu verstehen. Wenn sie dann glaubt, dass ich mich sehr für sie interessiere und auf ihrer Seite bin, würde ich vorsichtig versuchen, sie von meiner Position zu überzeugen: 

Das klappt mit Fragen/ Bitten nach Rat/ Hilfe: Was soll ich machen, wenn ich mit Situation X konfrontiert werde? Situation X ist am Ende die Verleugnung seitens der Patienten! Wie gehe ich damit um?

Wenn ich das in einer Situaiton frage, in der Helga glaubt, dass ich sie als Experten-Ratgeberin ansehe, gibt sie mir evtl. Tipps, die mir zeigen, was sie von mir möchte und hört evtl. mit den Beschuldigungen hinter dem Rücken auf. 

Ebenso würde ich versuchen, mich mit dem Chef gut zu stellen: Freundliches Verhalten, quatschen in der Pause, ihm das Gefühl geben, dass ich wertvoll für das Heim bin und ein angenehmer Mensch. Dann hat er weniger Grund, an mir zu zweifeln und überlegt sich ggf. intensiver, ob er Helga glauben soll.

Also leider: Selbst einschleimen!


PS

Konkret: "Den Eindruck, dass die MA für den Beruf  nicht geeignet ist" - auf welcher Basis? Was kann Luna dagegen halten? Zählt der Eindruck oder die Ausbildung/ die Leistung, die man bringt?

Was wird ihr konkret vorgeworfen? Lass sie es entkräften mit nachweisbaren Fakten! 

"Der Eindruck" ist sehr schwammig!

Kommentar von Jenny6654 ,

Endlich eine Antwort ;)

Vielen Dank

Ja ich hab mich bis jetzt mit allen gut gestellt ( bin ja im ambulanten und sehe die nicht oft aber wenn bin ich immer nett aber das bin ich zu jedem dorrt hab ja noch Probezeit deshalb bin ich wie ein Engel ^\\^)

Das mit dem erklären würde nicht gut kommen ich bin ja keine Schülerin mehr das würde sie dann direkt gegen mich verwenden das ich nix kann aber trotzdem Examen hab deshalb wäre das keine gute Idee

Die Frage ist nur was Luna machen kann

Ich versteh den pdl nicht der ist eigentlich total korrekt und nett.. Das er das einfach so hinnimmt ( aber ok man weis nicht was ihm Helga alles erzählt hat )

Kommentar von Jenny6654 ,

Ne,ich war bei ihm, weil.... mir gedroht hat. Sie hat den Beni raus geschickt,die Tür zu gemacht u. mich beschimpft. Dann hat sie gesagt,sie zählt bis 10, dann müsse ich Übergabe gemacht haben. Dann hat sie gezählt. Und ich hab gelacht. Danach hab ich den pdl angerufen-

Das hat Luna mir geschrieben

Antwort
von Rosalielife, 18

Menschen, die andere mobben, spielen mit ihrer vermeintlichen Macht. Sie machen Angst, sie setzen unter Druck, sie verunsichern, sie verursachen Fehler beim anderen, weil dieser sich ständig den Anfeindungen ausgesetzt sieht und nicht mehr klar denken kann.

chefs, die gleich auf solche schmeicheleien reinfallen, machen keinen guten eindruck. erst mal wäre es Pflicht, nachzufragen, die Dinge sachlich zu klären, die betroffenen an einen Tisch zu setzen und zusammmen ein Gespräch zu führen.

du willst helfen? dann geh hin und unterstütze deine Kollegin mit Taten. Beantragt ein Gespräch zu viert, wo jeder sagt, was er beobachtet hat, wie die Dinge gelaufen sind etc. Wird alles angesprochen, kann sich der Mobber nicht mehr sicher fühlen, er verliert die Lust an seinem schändlichen Verhalten.Vielleicht sucht er sich ein anderes Opfer.

aber deine kollegin sollte das nicht länger hinnehmen und sie braucht dich! Wie auch immer euer chef gestrickt ist, er muss sich die Zeit nehmen, er muss für Frieden unter den  Angestellten sorgen, er hat eine Fürsorgepflicht.

Was nützt es jemanden, mehr Geld zu verdienen, wenn ihm die tägliche Arbeit zuwider ist, und wenn er darüber krank wird?

Kommentar von Jenny6654 ,

Danke für deine Antwort ;)

Da die Luna nur in der Nacht Arbeitet und ich im ambulanten Dienst bin ( dh die Leute haben ihre eigene Wohnung in einem Riesen Haus und ich gehe da rein und versorg sie zuhause ) hab ich sie bei der Übergabe meist nur gesehen . Aber sie hat immer ganz ausführlich übergeben und nachgefragt war sehr konzentriert und als jemand mal gestürzt ist hat sie wirklich einen guten Eindruck gemacht .

Ich hab Luna gefragt ob sie es probiert hat mit dem pdl zu reden sie meinte ja aber er möchte absolut nicht mehr mit ihr reden. Und die Helga hat ja wie gesagt schon über mich erzählt ich wäre psychisch zu schwach für den Beruf ( ich bin 21 und ich kann das jetzt nicht behaupten, arbeite nämlich schon seit 6 Jahren in der Pflege und andere Kollegen und auch die bw von der Ambulanz ( die alle noch klar sind ) sind absolut begeistert wenn ich zu denen gehe weil ich halt immer sehr nett und höflich bin)

Ich werde mir das mal mit dem Gespräch zu 4 durch den Kopf gehen lassen wobei ich dann wahrscheinlich auf der Abschuss Liste bin:)

Wie gesagt die Helga arbeitet auch erst seit Februar 16 hier wie Luna und ich und wegen ihr sind schon 3 Leuten gekündigt ( auch eine die schon länger da war und keine Probezeit mehr hatte)

Kommentar von Jenny6654 ,

Ne,ich war bei ihm, weil ... mir gedroht hat. Sie hat den Beni raus geschickt,die Tür zu gemacht u. mich beschimpft. Dann hat sie gesagt,sie zählt bis 10, dann müsse ich Übergabe gemacht haben. Dann hat sie gezählt. Und ich hab gelacht. Danach hab ich den angerufen-

Das hat Luna mir geschrieben

Antwort
von MrMiles, 43

Luna braucht Hilfe - alleine wird sie das nicht schaffen.

Kommentar von Jenny6654 ,

Ich weis deshalb stelle ich ja die Frage :D

Ps: alle Namen der Beteiligten wurden geändert

Kommentar von MrMiles ,

Sie braucht Hilfe von mehreren Menschen - wenn sich alle zusammen beim Vorgesetzen beschweren und Druck machen, hat sie bessere Chancen als wenn Aussage gegen Aussage steht.

Kommentar von Jenny6654 ,

Hmm oki .. Ich schlag es ihr gern vor

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