Frage von maraSi, 29

Was kann man vorbeugend gegen hufrolle bei pferden machen,und bei Problemen mit den Füßen?

Hallo wie kann ich vorbeugend reiten das mein pferd keine hufrolle oder sonstige Probleme mit den füßen oder anderen gelenken bekomme?
Mein 8 jähriger warmblut Wallach wird jeden tag geritten auser montags da hat er frei und mehr als 2st am tag wird nicht geritten auf die weide kommt  er auch jeden tag und vor dem reiten longiere ich fast immer ausgebunden!!
Meine frage ist wie kann man solche krankheiten bei den füßen vorbeugen??
Und ist es notwendig mal eine untersuchung der füße zumachen auch wenn das pferd nicht lahmt oder so???
Mein pferd hat keine hufeisen mehr oben hatte er aber noch bis vor 2monaten ca und mein schmied meinte aber er hat schöne hufe und eine sehr schöne hufqualität das er keine eisen braucht,ob ich jetz im winter welche brauche weis ich noch nicht genau!!??
Wenn das pferd eine gute hufqualität hat dann ist ja eigentlich auch kein bedenken das er etwas bei den füßen hat oder  was meint ihr sollte ich mal den Tierarzt holen und die füße. Kontrolieren lassen auf hufrolle usw oder nicht??
Und ist es gesünder ohne eisen oder mit?

Antwort
von hupsipu, 29

Also erstmal: Hufrolle hat jedes Pferd - das ist ein Teil des Körpers. Um zu vermeiden dass ein Pferd chronische Probleme mit den Beinen bekommt ist zunächst mal richtiges Training wichtig: gründlich aufwärmen, nicht überlasten, permanente Bewegung (=Offenstall oder ganztags Koppel). Damit legst Du schonmal den Grundstein für gut durchblutete und trainierte Sehnen, Bänder und Gelenke, die weniger anfällig sind.
Die Hufqualität hat übrigens nichts mit den Beinen zu tun - da zählt nur die Hufstellung, die korrekt sein muss damit die Sehnen (und die Hufrollen) nicht überlastet werden. Aber da bist Du mit Barhuf und einem hoffentlich guten Schmied auf dem richtigen Weg.
Longieren mit Ausbindern ist dagegen schon ne halbe Garantie für längerfristige Probleme mit den Beinen. Ein ausgebundenes Pferd wird an der Longe fast immer auf die innere Schulter fallen (es läuft nicht korrekt in Biegung, so wie ein Zug in der Kurve, sondern kippt nach innen wie ein Motorradfahrer) und damit die innere Hand überlasten. Das solltest Du also schnellstmöglich weglassen oder durch korrektes Longieren am Kappzaum ersetzen.
Das alles ist keine Garantie, dass es nicht doch irgendwann zu Problemen kommt, aber es reduziert die Gefahr sehr.

Kommentar von maraSi ,

Ja nur longieren ausgebunden sollte ich deshalb weil er Rückenschmerzen vom altem sattel hat habe aber bereits einen neuen gekauft und die sattlerin meinte ich muss viel vorwärts abwärts reiten und eben ausgebunden longieren da er die muskeln wieder aufbauen muss
Danke für deine Antwort;)

Kommentar von hupsipu ,

Auch und gerade bei Rückenschmerzen tust du ihm mit nem Kappzaum wirklich einen viel größeren Gefallen! Schau Dir mal das hier an: https://www.wege-zum-pferd.de/produkte/longenkurs/

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