Frage von Jules394, 141

Was kann man tun, wenn der Arzt eine Diagnose stellt, von der man selbst nicht überzeugt ist?

Bei mir wurde eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung (Borderline) diagnostiziert, aber ich glaube nicht, dass ich das habe. Kann ich irgendwas machen?

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Jules394,

Schau mal bitte hier:
Recht Krankheit

Antwort
von Interesierter, 73

Machen kannst du viel. Du kannst die Diagnose ignorieren, du kannst zu einem anderen Arzt gehen und eine zweite Meinung einholen. 

Nur solltest du dir mal die Frage stellen, wer hier der Fachmann ist und wer der Laie. 

Gerade bei psychischen Problemen ist das Vertrauensverhältnis zum Arzt besonders wichtig. Vertraust du deinem Arzt nicht, hat das sowieso keinen Sinn. 

Es macht aber auch nicht viel Sinn, von einem Arzt zum anderen zu ziehen, solange bis du einen findest, der deine Ansichten bestätigt und dir einfach nach dem Mund redet. 

Antwort
von Woropa, 70

Du hast das Recht , eine zweite Meinung von einem anderen Arzt einzuholen. Dazu müsstest du einen anderen Psychologen aufsuchen und dich von ihm untersuchen und befragen lassen.

Antwort
von Goodnight, 7

Sicher du kannst zu einem Psychiater gehen und dich testen lassen.

Ein Hausarzt darf die Diagnose verbindlich gar nicht stellen.

Kenne persönlich einen Neurologen, der vor Gericht eine Diagnose zurücknehmen musste.

Antwort
von neurodoc, 68

Willst Du den Arzt überzeugen vom Gegenteil? Wenn Du es  nicht glaubst, gehe zu einem anderen. So läuft das ständig, andauernd rennen die Menschen zum Arzt, weil sie einem anderen Arzt nicht glauben.

Kommentar von ettchen ,

Genau. Arzt-Hopping. Nervt.

Antwort
von nobodysweib, 87

Du kannst zu einem anderen Arzt gehen. 
Du kannst dir im Internet Erfahrungen durchlesen und dann entscheiden, ob es nicht doch zu dir passt. Letztlich ist es nur eine Diagnose, du entscheidest was du damit machst.

Antwort
von Goodnight, 29

Naja diese Diagnose darf eigentlich nur ein Psychiater stellen.

Eine zweite Meinung kannst du dir jederzeit holen.

Kenne einen Arzt, der eine generalisierte Angststörung bei einer Patientin gestellt hatte. Die Patientin hatte aber nur eine Angststörung. 

Die Patientin hat erfolgreich geklagt und der Arzt musste seine Diagnose zurücknehmen und die Prozesskosten übernehmen.

Für die Patientin hätte die Diagnose berufliche Konsequenzen gehabt. Das Gericht befand, dass nur ein Psychiater eine solche Diagnose stellen könne.

Das erfreuliche an der Geschichte, der Arzt geht offen damit um und findet er habe wieder etwas gelernt. Deshalb kenne ich die Geschichte.

Antwort
von SinaRatlos, 76

Grundsätzlich kannst du dir immer weitere Meinungen von anderen Ärzten einholen.

Das ist im Hinblick auf verschiedene Versicherungen, die Gesundheitsfragen stellen, sicher auch wichtig und richtig. Ansonsten lohnt sich bestimmt auch ein Anruf bei deiner Krankenkasse. Die haben mit solchen Vorgängen sicher Erfahrung.

Antwort
von LotusBlossom13, 26

Ich habe momentan eine ähnliche Situation. War im KH wegen eines resistenten Keim, wurde mit Antibiotiker behandelt. Meine 10-monatige Beschwerden sind  verschwunden. Und am Ende meinte der Arzt bei Entlassung, ich hätte mich eventuell in die Krankheit "verfahren" und es wäre psychosomatisch bedingt. Ich habe ihm meine Meinung gesagt und pfeife drauf, zumal er nicht mal ein Psychologe ist. Wüsste nicht, dass bei psychosomatischen Problemen Antibiotiker helfen :-))) Hat mich geärgert, aber irgendwas machen würde ich nicht dagegen, zumal ich gar nicht abstreiten will, dass ich durchaus Probleme mit der Psyche habe, aber anderweitige.

Wichtig ist nur, wie es dir geht! Warst du 1 Jahr stationär in Behandlung gegen Borderline und es hat nichts gebracht? Wenn dem so ist, dann hol dir eine andere Meinung. Hast du den selbst Gedanken, was du haben könntest? 

Wenn Borderline noch nicht behandelt worden ist, würde ich dir empfehlen es zu versuchen. Wenn es hilft, dann ist es im Grunde egal "wie was" bezeichnet wird.

Kommentar von LotusBlossom13 ,

Habe noch was gefunden:

"Wer das Gefühl hat: “Bei mir läuft etwas schief!” Oder wer im Zweifel ist, ob in Behandlung, Therapie oder bei einer sozialpsychiatrischen Hilfeleistung alles normal gelaufen ist, kann sich an eine unabhängige psychiatrische Beschwerdestelle wenden."

http://www.ospe-ev.de/index.php?id=beschwerdestellen

Antwort
von Lalala1718, 29

Ja, einen anderen Arzt aufsuchen oder die Diagnose selber nicht anerkennen. Sie ändert ja schließlich erstmal nichts im Leben

Antwort
von crazyboy2001, 37

Man holt sich eine zweite Meinung von einem anderen Arzt ein

Antwort
von amchen1993, 64

Wechsel den Arzt aber verletzten tust du dich nicht selbst

Kommentar von Jules394 ,

Doch schon, aber das muss ja nicht gleich auf Borderline hinweisen.

Kommentar von amchen1993 ,

eigentlich schon bei selbst Verletzung . vielleicht holst du dir zur Sicherheit Ei Psychologen anscheinend belastet dich was

Kommentar von Jules394 ,

Ich war doch schon ein Jahr in stationärer Behandlung und klar belastet mich was, mein Leben ;)

Kommentar von amchen1993 ,

kannst dir eine zweite Meinung einholen. aber hole dir diesbezüglich mit dem selbst verletzten noch mal Hilfe damit du damit aufhören kannst .denk an dich wird wieder

Antwort
von SMTBJ, 51

Vlt holst du dir eine 2. Meinung?!

Antwort
von voayager, 21

Nun, da hilft nur eines - den Arzt wechseln.

Antwort
von Alex1992112, 10

Der Arzt kann das besser einschätzen als du

Antwort
von marina2903, 40

du hast das recht eine zweite einzuholen

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