meine mutter befindet sich momentan in der psychiatrie, wegen einer manie weil sie ihre pillen nicht einnehmen will, wird sie intravenoes behandelt und bekommt deshalb "haldol" ein medikament mit fuerchterlichen nebenwirkungen meine mutter war anfangs, kurz nach ihrer einlieferung noch total fit und ist mittlererweile zum teilnahmslosen zombie mutiert!!!!!!!!! ich kann und will mir das nicht laenger mitansehen!!!! die aerzte meinen, da kann man nichts machen und "haldol" waere das einzige mittel, das man in diesen falle intravenoes verabreichen koenne! ich glaube es gibt noch andere loesungen....... wer kann mir hierzu etwas sagen ?

Warum verabreichen die Haldol bei einer Manie? Was ist denn das für eine Klinik? Die sollten Deiner Mutter helfen, und nicht sie damit ruhigstellen. Haldol wird normalerweise nur bei ganz renitenten Patienten verabreicht und das auch nur ganz vorübergehend.

Das ist eine schwere Situation für Dich,Ich würde mit den Ärzten reden was für Aternativlösungen es gibt.Ich kenne aber das Krankheitsbild Deiner Mutter nicht.

Schau mal : http://www.dr-gumpert.de/html/therapie_manie.html Risperdal z.B. wäre eine Alternative

Zunächst einmal sollte man sich von den behandelnden Ärzten genau erklären lassen, welches Krankheitsbild vorliegt und welche Behandlung durchgeführt wird. Mit diesen Informationen sollte man sich sodann eine zweite und ggfs. auch dritte Meinung einholen. Wenn diese Alternativmeinungen überzeugender sind, sollte man die Mutter schleunigst in die Hände anderer Ärzte geben! Zu prüfen wäre ebenfalls, ob die Mutter in ihrem Zustand noch geschäftsfähig ist. Wenn dies nicht der Fall ist, muß mit Hilfe des Amtsarztes und des Amtsgerichtes (Abteilung Betreuungssachen) eine Betreuung eingerichtet werden. Als "Betreuer" werden gerne Verwandte genommen. Als Betreuer hat man dann die notwendig Vollmacht für den Arztwechsel. Ist die Mutter noch geschäftsfähig, dann soll sie eine Vollmacht unterschreiben, damit der Arzt gewechselt werden kann.
Was meinst Du mit Renitent?
Rede doch noch mal mit dem behandelnden Arzt/Psychologen. Es muss doch eine Möglichkeit geben, Deine Mutter zur Krankheitseinsicht zu bewegen. Denn unter Haldol ist ein Patient ja nicht ansprechbar.
Das kommt wohl auf die Dosis an!
Fachkliniken stellen OFT RUHIG.... Wirklich sehr schwierig.... Redet mit dem Arzt / erneut !