Ein Baubiologe hat unter meinem Altbau eine Wasserader festgestellt. Er meint, dass ich etwas dagegen unternehmen sollte. Ich möchte mir die Kosten gerne sparen. Wer von euch hat schon einmal negative Erfahrungen mit Wasseradern gemacht?

Leider gibt es solche Scharlatane wie den besagten "Baubiologen". Was es jedoch NICHT gibt, sind Wasseradern. Unter der Erde fließt Wasser in unseren Breiten flächig und nicht in Adern, Bächen oder Flüssen. Du müsstest also die ganze Gegend trocken legen. Frag' mal die Leute aus der Braunkohlegewinnung - die können sowas. Vielleicht leihen sie dem Baubiologen einen Multimillionenbagger. Spaß beiseite. Es gibt nur sehr wenige geologische Formationen, wo das Wasser linear fließt - dazu gehört Karst. Das ist geologisches Wissen aus dem Grundstudium. Lass Dir von dem "Baubiologen" erklären, wie der die ominöse Ader festgestellt hat und dann tritt' ihm in den Allerwertesten - hier will Dich einer ausnehmen. Schau' mal nach bei www.gwup.de - die liefern Dir gute und nachweisbare Argumente.
Shag d'Albran

Die Frage muß lauten, ob DU schon negative Erfahrungen damit hast. Wenn nicht, soll der Typ sich zum Teufel scheren und andere verarschen.

Dein "Baubiologe" labert geistigen Dünnschiß. Wasseradern!? So ein Quatsch.
Wasseradern werden ja von sogenannten Wünschelrutengängern "gefunden". Ich habe schon mehrmals Sendungen gesehen, wo die Erfolgsquote solcher Scharlatane anhand von Versuchsaufbauten getestet wurde. Die Treffer entsprachen der normalen Zufallsquote. Lasst euch bloß nicht so einen Mist erzählen, mit dem Euch die Typen das Geld aus der Tasche ziehen wollen.
solf1 am 29. April 2007 22:59 Sorry Kai, aber du hast da wirklich keinen Schimmer .. !
Ein Fernsehtipp:
ZDF Dokukanal
Montag 30.4.- 15,00 Uhr
Dienstag 1.5. - 11,30 Uhr
Mittwoch 2.5. - 20,15 Uhr
"Die Sache mit der Wünschelrute"
Ohne weiteren Kommentar
ACHTUNG AUFGEPASST! Die dargestellte Polemik in den Beiträgen vorab ist der Sache nicht hilfreich und würde in anderen Diskussionsmedien mit Abmahnungen gestraft. Es wird ein Berufsbild (hier: das des Baubiologen) diffamiert und vorurteilsbelastet in Mißkredit gedrängt. ZUM THEMA: Die Begrifflichkeit der Wasserader ist eher historisch gewachsen und vertritt die Volksmeinung, die eine "geologische Störzone" bezeichnen solle. Eine Diskussion um Vorkommen und Definition von "Wasseradern" ist daher nicht zielführend (die im Übrigen fast wörtlich aus Wikipedia abgeschrieben scheinen...).
An den Fragesteller sollte vielmehr appelliert werden, die Professionalität und den Kenntnisstand der hier vorangestellten Autoren in Frage zu stellen und ebenso ein professionelles Feedback bei z.B. einem Berufsverband der Baubiologen, www.baubiologie.net (der im Übrigen nicht nur aus dem "wasserader-suchenden-und-horrende-Summen-abkassierenden Wünschelrutengeher" besteht)einzuholen. Das muß zunächst einmal gar nichts kosten. Sollten wirklich Störzonen im Hause des Fragestellers vorliegen, so wären diese zu bewerten; am besten zunächst vom Fragenden selber: Fühlt er sich unwohl? Hat er Schlafstörungen? Oder gibt es irgendeine andere Auffälligkeit in seiner "gefühlten Lebensqualität"? - Kann dieses alles mit Nein beantwortet werden, so wäre ein Handlungsbedarf eher fraglich. Z!
(P.S.: ich bin weder Baubiologe, noch ein Interessenvertreter... nur ein "mit"denkender Interessierter)
Gut gesagt shagdalbran, volle Unterstützung zu Deinem Kommentar. Diese Scharlatane, die unter dem Deckmantel "Bio" arbeiten sind eine Ausgeburt der "Grünen Ströme" in diesem Land und werden womöglich noch vom Bund gefördert.