Frage von nachbarn, 57

Was kann man gegen Schimmelbildung in den Räumen noch machen ,wenn bereits die ""normalen""Mittel- Belüftung,aussenwand sanierung ect-schon gemacht worden ist?

Was kann man gegen Schimmelbildung in den Räumen noch machen ,wenn bereits die ""normalen""Mittel- Belüftung,aussenwand sanierung ect-schon gemacht worden ist?Gibt es Massnahmen die Schimmelbildung entgültig unterbinden????

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Onki73, 11

Um die Schimmelbildung in Wohnräumen dauerhaft zu bekämpfen, muss deren Ursache abgestellt werden. Das Vorhandensein oder das Fehlen von ausreichender Feuchte (Wasser) auf einem nährstoffhaltigen Substrat entscheidet, ob sich Schimmel bildet oder nicht.

Der Schimmelwuchs erreicht sein Optimum bei einer Feuchte von 90-95% und einer Temperatur von 25-30°C. Der Schimmelwuchs beginnt je nach Schimmelart bei Temperaturen von um den Gefrierpunkt und einer Feuchte von ca. 70%.

Es gilt, eine der Wachstumsbedingungen des Schimmels aus den Wohnräumen zu eliminieren und das ist die übermäßige Feuchte auf einer Oberfläche, denn Schimmel ist ein Problem zu feuchter Oberflächen und Materialien.

Der Mensch produziert ständig Feuchte durch atmen, schwitzen, kochen, duschen und Wäsche waschen. Pflanzen und Aquarien produzieren Luftfeuchte. Diese Feuchte darf sich nicht im Wohnraum anreichern und muss regelmäßig durch Lüftung aus der Wohnung entfernt werden.

Luft hat die Eigenschaft temperaturabhängig mal mehr und mal weniger Feuchte in Form von Wasserdampf transportieren zu könnnen. Hier liegt der Schlüssel zur dauerhaften Schimmelvermeidung in Wohnräumen.

Warme Luft kann deutlich mehr Wasserdampf aufnehmen, als kalte Luft. Wird Luft erwärmt, so steigt ihr Wasserdampfaufnahmevermögen und im gleichen Atemzug sinkt die rel. Luftfeuchte ab - die Luft wird trockener.

Wird Luft abgekühlt, so sinkt das Wasserdampfaufnahmevermögen, die rel. Luftfeuchte steigt an - die Luft wird feuchter. Bei Unterschreiten der Taupunkttemperatur, an welcher die Luft gesättigt ist (100% rel. Luftfeuchte) lagert sich an Oberflächen überschüssiges Wasser als Kondensat ab.

So funktionieren elektrische Raumluftentfeuchter: An einer stark abgekühlten Oberfläche im Gerät lagert sich überschüssige Feuchte aus der abgekühlten Luft als Kondensat an. Die Luft wird im Anschluß wieder erwärmt und trockener in den Raum abgegeben.

Die Vorgänge zur Befeuchtung der Aussenwand aus der Raumluft funktioniert ähnlich. Die Raumluft kühlt sich vor der Aussenwandoberfläche unter Wärmeübertragung ab, wobei oberflächennah die rel. Luftfeuchte ansteigt. Ist die Raumluft relativ trocken und die Wandoberfläche nicht allzu kalt, so geht der Luftfeuchteanstieg nicht in den schimmelgefährdeten Bereich von über 70%. Die Wohnung bleibt schimmelfrei.

Die Wände sind in der Regel sorptiv, d.h. sie stehen mit der Umwelt im Feuchteausgleich. Dieser Feuchteausgleich bewirkt, dass die Wand immer bestrebt ist, die Umgebungsfeuchte anzunehmen. Wirksam ist dabei ausschließlich die an der Wandoberfläche direkt anliegende Luftschicht mit ihrer rel. Luftfeuchte.

Da kann die 20°C warme Raumluft durch ständiges Lüften einen guten Wert von 50% r.F. haben, wenn die Wandoberfläche zu kalt ist (unter 12,5°C) und dadurch die rel. Luftfeuchte durch Luftauskühlung im Wandoberflächenkontakt auf über 80% steigt, dann übernimmt die Wand die Feuchte von über 80% und nicht die allgemein gute Luftfeuchte des Raumes von 50%.

Die Wandtrocknung funktioniert nur durch die direkt an der Wandoberfläche anliegende Luftschicht (befeuchten kann man die Wand auch mit dem Wischwassereimer). Ist diese Luftschicht trockener, als die Wandoberflächenfeuchte, so trocknet die Wand. Ist die Luftschicht feuchter, als die Wandoberfläche, so wird die Wand aus der Raumluft befeuchtet.

Die alleinige Angabe der allgemeinen Raumluftfeuchte zur Schimmelvermeidung ist daher, ohne die zusätzlichen Werte der Wandoberflächentemperatur und der allgemeinen Raumlufttemperatur zu kennen, sinnlos. Nur mit diesen drei Werten zusammen, lässt sich im Mollier-h-x-Diagramm die Luftfeuchte im direkten Oberflächenkontakt ablesen. Nur die Oberflächenfeuchte letztendlich entscheidet über den Schimmelwuchs.

Auch wird oft behauptet, um die Wände trocken zu halten muss die Kondensatbildung verhindert werden und man verweist auf Webseiten mit Taupunktrechner. Bevor es aber zur Kondensatbildung kommt, lagen vorher schon sehr hohe Luftfeuchten an der Wand an, die den Schimmelwuchs schon ermöglichen, weil die Wand entsprechend feucht ist.

Kondensat ist zur Wandbefeuchtung nicht nötig, ebenso ist die Aussage falsch: "Wenn es kein Kondensat gibt, ist die Wand trocken.". Man führt dabei an, dass sich die Wände ja trocken anfühlen, vergisst aber den Umstand, dass alles, was trockener ist, als die feuchte Hautoberfläche der fühlenden Hand sich letztendlich "trocken" anfühlt. Der Feuchtegehalt der Wände lässt sich nur mit Messungen halbwegs sicher bestimmen.

Wenn die Wandoberfläche der Wand etwas wärmer ist, als die Raumlufttemperatur, so sinkt die rel. Luftfeuchte im direkten Wandoberflächenkontakt durch Lufterwärmung ab, was zur Folge hat, dass die Wandoberfläche durch den Feuchteübergang von der feuchteren Wandoberfläche zu davor angrenzenden trockeneren Luftschicht getrocknet wird. Die Wandoberfläche wird quasi vor der etwas feuchteren Raumluft geschützt. Dadurch wird dem Schimmel die Nahrungsgrundlage "Wasser" entzogen.

Raumluftfeuchten werden ohne Anlaß selten in Wohnräumen gemessen und überwacht. Oftmals wird die Raumluftfeuchte erst dann gemessen, wenn Schimmel entstanden ist. Dann ist aber der teilweise langjährige Auffeuchtungsprozeß der Wände bis zu den Wachstumsbedingungen des Schimmels schon geschehen.

Nun wird versucht mit mehrmaligen Lüftungsvorgängen der Feuchte in der Wohnung Herr zu werden. Oft nicht bedacht wird, dass der Wandbaustoff durch seinen Porengehalt innerhalb seines Volumens nicht nur ein bißchen Wasser einspeichern kann, sondern es stecken oftmals 100l und mehr in den Wänden einer aufgefeuchteten Wohnung.

Gut ist es, wenn aussen ein WDVS fehlt, dann kann die Wand die Feuchte auch nach aussen abgeben. Andernfalls, muss die Feuchte komplett über die Wohnraumluft nach aussen entsort werden. Hilfreich ist dann eine zeitweilig oder dauerhaft eingerichtet leichte Permanentlüftung durch die Entnahme von etwas Dichtgummi oben am Fenster.

Die Luftdichtigkeit der Fenster ist grundsätzlich nur wichtig beim Blower-Door-Test von Fertigteilhäusern mit dämmstoffgefüllten Wänden und bei dämmstoffgefüllten Dachflächen. Hier wird durch den Luftdichtigkeitstest ermittelt, in wie weit die dämmstoffgefüllten Bauteile luftdicht sind, denn jede kleine Undichtigkeit hier, würde zu Kondensatausfall im Dämmstoff und zu Bauschäden führen. Der Blower-Door-Test ist also ein Qualitätstest der Fertighausindustrie. Bei massiv gemauerten und verputzten Wänden (Altbau) ist der Blower-Door-Test unsinnig.

Die Luftdichtigkeit am Fenster ist absolut unnötig. Aus hygienischen Gründen sollte die Raumluft auch alle zwei Stunden ein Mal komplett ausgetauscht werden. Früher half das "normaldichte" Fenster mit seinen leichten Undichtigkeiten (ohne Zuglufterscheinungen!) dabei und es gab selten Schimmelprobleme in den Wohnungen. Dabei war es auch schon nötig stoßzulüften, um die Luftwechselrate zu erreichen. Nach dem Einbau der unsinnig dichten Fenster muss nun noch öfter stoßgelüftet werden.

Seit dem Einbau luftdichter Fenster ist die Schimmelproblematik in den Wohnungen angestiegen, weil damit die durchschnittliche Raumluftfeuchte auch anstieg. Da durch Feuchteausgleich nun die Wände logischerweise ebenfalls feuchter wurden und der Dämmwert der Wände auch entscheidend von der Wandfeuchte abhängt, führten die luftdichten Fenster nicht zu den propagierten Heizkosteneinsparungen, weil sich der Dämmwert der Wände verschlechterte. Damit dieser Umstand nicht negativ auffällt, soll der Fensteraustuasch immer im Zusammenhang mit einer Wärmedämmung geschehen. So versteckt man unsinnige Maßnahmen mit unwirtschaftlichen Maßnahmen, denn ein nachträgliches WDVS ist selten wirtschaftlich.

Den Zusammenhang zwischen der Feuchte am Ziegelstein und dem Dämmwert erforschte J.S. Cammerer schon vor Jahrzehnten. Seine Ergebnisse sind im Internet mit der Bildersuche und seinem Namen schnell zu googlen.

Hierbei wird ersichtlich, dass bei nur 4% Feuchte an einer Ziegelwand der Dämmwert bereits halbiert ist. Bei 10% Feuchte an der Wand ist der Dämmwert bereits um 77% gesunken. Bei Schimmel auf der Wandoberfläche und einer 18%igen Feuchte dahinter, kann der Dämmwert alleine durch die Wandtrocknung verzehnfacht werden.

Daher ist es bei Schimmelwuchs auf einer Wand hinausgeworfenes Geld, wenn die Wand gedämmt wird, ohne sie vorher ausreichend zu trocknen, denn die Dämmstoffe nehmen früher oder später den Feuchtewert der feuchten Wand durch Feuchteausgleich an und der Dämmwert sinkt und der Schimmel kommt wieder. Aber alleine nach einer Trocknung hätte der erhöhte Dämmwert der trockenen Wand schon vermutlich ausgereicht, um eine innere Wandoberflächentemperatur zu bekommen, die die erneute Schimmelbildung verhindern könnte (wenn die Wand trocken bleibt - regelmäßige Stoßlüftung und gleichmäßige Beheiuzung!). Dann bedarf es keiner zusätzlichen Dämmung mehr.

Aus meiner Sicht und mit meiner Erfahrung ist die einzig dauerhafte und nebenbei auch noch relativ preiswerte Lösung gegen Schimmelbildung auf Grund der Raumluftfeuchte, der Einbau der hydraulischen Heizleiste und die Herstellung "normaldicher" Fenster, ggf, durch die Entnahme von etwas Dichtgummi oben am Fenster.

Die hydraulische (warmwasserbetriebene) Heizleiste wird unten vor allen Aussenwänden installiert und legt vor die Wandoberfläche einen leichten aufsteigenden Warmluftschleier, so dass die innere Wandoberfläche leicht über die Raumlufttemperatur erwärmt wird. Dadurch kann sich die Raumluft nicht mehr an der Aussenwandoberfläche abkühlen, es erfolgt keine Feuchteerhöhung mehr im Wandoberflächenkontakt, was die Ursache für die Schimmelbildung darstellt.

Die Raumluft kühlt nunmehr nur noch an der Fensterscheibe aus. Dadurch, dass die erwärmten Wandbereiche milde Wärmestrahlung aussenden und diese Wärmestrahlung alle Oberflächen im Raum durch Strahlungsaustausch nahezu gleichmäßig erwärmt, wird auch Kondensat am Fenster verhindert, da beginnende Kondensatbildung sofort durch die Wärmestrahlung erwärmt und zum Abdampfen angeregt wird. Für die Wärmestrahlung ist das Fensterglas selbst undurchdringlich - es wirkt als Spiegel. Wäre das nicht so, würden Gewächshäuser nicht funktionieren.

Durch eine gleichmäßige Wärmeverteilung, wie die Heizleiste mit der Wärmestrahlung es vermag, in den Raum zu bringen, wird der Motor der Raumluftzirkulation ausgeschaltet. Da warme Luft aufsteigt und kalte Luft absinkt, diese Temperaturunterschiede nun im Raum aber nicht mehr so präsent sind, werden Zuglufterscheinungen minimiert, Staub und Schwebpartikel sinken zu Boden, die Atemluft wird sauberer und gesünder. Der Fußboden wird erwärmt und es gibt weniger kalte Füße. Vor der Heizleiste kann normal möbiliert werden, wenn zwei bis drei Zentimeter Abstand zur Heizleiste eingehalten werden.

Bei der normalen (stark warmluftlastigen) Heizkörperheizung ist eine gleichmäßige Beheizung der Wohnräume anzustreben. Jede Nachtabsenkung, etc. führt auf Dauer zur Wandbefeuchtung, Steigerung der Schimmelgefahr und Erhöhung der Heizkosten durch Dämmwertverminderung der Wände.

Ursächlich sind die Vorgänge beim Anheizen der ausgekühlten Räume: Der schnell anteigenden Raumlufttemperatur eilt die Wandoberflächentemperatur noch eine lange Zeit mit großem Abstand hinterher, was zu einer verstärkten Raumluftauskühlung im Wandoberflächenkontakt mit dem entsprechenden Luftfeuchteerhöhung führt. Damit wird die Wand befeuchtet, der Dämmwert sinkt, etc.

Da die massive und wärmespeicherfähige Aussenwand auch nach dem Abschalten der Heizung noch fleißig weiter Wärme auf gleichbleibendem Niveau an die Umwelt abstrahlt, dadurch in der Wand ein Wärmedefizit entsteht, was beim Wiederanheizen durch eine verstärkte Heizleistung wieder aufgefüllt wird, gibt es keine Heizkosteneinsparung.

Ich kenne keinen, der Kraftstoff beim Auto fahren eingespart hat, indem er kräftig beschleunigte, dann den Motor ausstellte um Kraftstoff zu sparen und erst dann wieder den Motor anwarf, wenn das Auto zu langsam wurde. Die Werbung verspicht aber genau das auf das Haus bezogen, um irgendwelche programmierbaren Heizkörperthermostate zu verkaufen.

Die Türen zu unterschiedlich temperierten Zimmern sind stehts geschlossen zu halten. Ansonsten strömt die Raumluft aus dem höher temperierten Zimmer in das kühlere Zimmer ein und hinterlässt dort hohe Feuchten an der noch kühleren Aussenwandoberfläche.

Antwort
von BigLittle, 6

Wenn Du den Schimmel erst einmal in den Wänden hast, dann hilft Dir nur eine Sanierung, bei der der komplette Putz in dem Raum entfernt wird und alle Bauteile, die vom Schimmel befallen sind. Dann muß das Mauerwerk mit speziellen Schimmelbekämpfungsmitteln behandelt werden und die Ursachen für eine Durchfeuchtung der Wände müssen beseitigt werden. Dann den Putz nach dem Austrocknen der Wände wieder auftragen und wieder tapezieren. Diese Schimmelsanierung gehört in die Hände von erfahrenen Profis, die auch in der Lage sind mit den Schimmelbekämpfungsmitteln sorgsam um zu gehen. Aber das wichtigste ist anschließend die Räume regelmäßig zu lüften und so zu beheizen, daß dem Schimmel die Lebensbedingungen entzogen werden. Eine Mindesttemperatur liegt dabei um die 14-16°C, damit sich kein Kondenswasser an oder in den Wänden sammeln kann. Besonders bei Außenwandisolierten Wänden ist die Beobachtung des Taupunktes am und im Mauerwerk die entscheidende Maßnahme gegen den Schimmel. Sollte die Wand von unten oder außen durchfeuchtet werden, muß vor der Schimmelsanierung diese Durchfeuchtung beendet werden, indem die Mauer gegen die Durchfeuchtung geschützt wird. Um die für die Sanierung notwendigen Arbeiten auszuwählen und zu überwachen, ist die Zuhilfenahme von erfahrenen Fachkräften notwendig. Adressen hierzu erfährst Du bei den Handwerkskammern.


Antwort
von samsara193, 25

wichtiger als das eigentliche Lüften ist das richtige Lüften und heizen.

angemessen wäre zum Beispiel eine konstante Temperatur von 20Grad und 3-5x täglich lüften indem man alle Fenster und Türen komplett öffnet für mind 5min

Antwort
von dietar, 15

Der immer wiederkehrende Schimmel zeigt, dass Lüftung und Feuchte sich nicht ausgleichen Können, Anders ausgedrückt: In deiner Wohnung entsteht mehr Feuchtigkeit als die Lüftung herausbefördern kann. Du kannst jetzt  die entstehende Feuchtigkeit vermindern, Zum Beispiel extra Lüftung im Bad, keine Wäsche in der Wohnung trocknen, kochen nur mit Abzug etc, Oder du kannst deine Lüftung verbessern. Wenn du moderne Fenster hast, kannst du die obere Gummidichtung entfernen. Das hilft in den meisten Fällen. Die Temperatur nachts nicht !!! absenken, durchheizen bei etwa 20 -21 Grad. Wenn du das machst, wirst du sehen, dass dein Verbrauch  gegenüber der Absenkung nicht steigt, sondern zurückgeht. Und zwar ganz gehörig zwischen 10 und 15%.
Auch wenn die Experten das bestreiten und Leute wie mich als Dummköpfe bezeichnen: Wenn du ein Backsteinhaus von außen dämmst, dann wird deine Rechnung für die Heizung höher sein als vor der Dämmung. Das ist Fakt, in einem Test des Fraunhofer Institutes und durch Tests der Tchnischen Hochschule Otaniemi (Helsinki) belegt. Der Skandal liegt in der Entscheidung, diesen Test zurückzuhalten. Ein Schelm ist, wer Böses dabei denkt.

Antwort
von jogibaer, 13

Würde mir an deiner Stelle im Baumarkt einen Raumluftentfeuchter kaufen. Diese Geräte sind heute günstig zu haben. Den steckst du am Strom ein und er entfeuchtet die Wohnung schnell. Da kommt literweise Wasser in den Behälter, du wirst staunen. Auf andere Weise bekommst du die Feuchtigkeit nicht weg. Sind die Mauern mal durchfeuchtet, braucht es viel mehr als Heizen und Lüften.

Innert kurzer Zeit sind die Mauern trocken und du fühlst dich wieder wohl im Zimmer. Der eingebaute Hygrostat stellt ab, sobald die Feuchtigkeit weg ist.

Der Schimmel hat keine Grundlage mehr bei trockenen Wänden.

Viele Wände ziehen auch Wasser von unten hoch. Bis zum 2. Stock kann es hoch steigen. Solche Wände sind immer kalt und eine Isolierung hilft nicht viel.

Wir haben ein elektronisches Gerät in der Mitte des Hauses, welches verhindert, dass Feuchtigkeit aufsteigen kann. Es sendet Schwingungen aus, die das bewirken. Nach ein paar Wochen, sind die Mauern abgetrocknet und fühlen sich wärmer an.

Es gibt auch Isolier Verputze, die man innen auftragen kann. So steigert man die Isolation der Mauer sehr gut. Sie ist in Bioqualität erhältlich und wirkt super. 1 - 2 cm sind schon sehr gut. Dadurch wird die kalte Wand einiges wärmer werden und es wird sich wahrscheinlich kein Schimmel mehr bilden darnach.


Kommentar von jogibaer ,

Danke dir für die Auszeichnung.

Antwort
von Padri, 6

Da niemand hier weiß wie gelüftet und geheizt wird, kann man wenig dazu sagen. Wenn kein Baumangel vorliegt, liegt die Ursache in einem fehlerhaften Lüftungs- und Heizverhalten. Keine Kipplüftung, sondern Stoßlüftung ist richtig. Alle Räume sollten gleichmäßig beheizt werden.

Im kühleren Schlafzimmer immer die Türe geschlossen halten. Wäsche trocknen in der Wohnung, offene Türen und viele Pflanzen erhöhen die Luftfeuchtigkeit.

Antwort
von pharao1961, 27

Ja, RICHTIG Heizen und Lüften!

Kommentar von nachbarn ,

Hab ich doch alles schon probiert,nach 1/2 wochen fängt es von neuem an.Gibt es kein Mittel das Neubildung unterbindet??

Kommentar von pharao1961 ,

Nicht wirklich.

Wie heizt und lüftest du denn?

Antwort
von ClownMonster, 30

Heizen

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