Der Sohn meiner Schwester ist jetzt 5 Jahre alt, und stottert leider immer noch, trotz Besuchs bei einer Logopädin, was kann man noch dagegen tun? ich hörte mal davon das Heileurythmie gut sei, stimmt das?

Entweder Logopäden wechseln oder dem Kind Gesangsstunden geben lassen. Beim Singen stottert kein Kind, und es nimmt (unbewusst) diese Erfahrung mit in seine Sprache.

Probiers mal mit dem Buch "Ich schaffs!" von Ben Furman (gibt's bei Amazon). Damit lernen beide, Deine Schwester und das Kind, dass Stottern kein Problem ist, sondern eine Herausforderung, die bewältigt werden kann. Oft blockiert die Angst, es nicht zu schaffen, den Weg zur Lösung. Ähnliche Themen sind Prüfungsangst, Angst vor Publikum zu sprechen, etc. Möglicherweise stottert das Kind ja nur, wenn andere dabei sind. Wenn es alleine mit seinem Teddy spricht, stottert es vermutlich gar nicht. Ist ein Logopäde wirklich der richtige? Oft fehlen nur Selbstvertrauen und Rückendeckung durch die Familie. Ein Kind muss spüren, dass die Eltern an es glauben. Also: Dem Kind nicht zeigen, wenn man verzweifelt ist, Nervosität der Eltern überträgt sich als Blockade aufs Kind. Also Sicherheit vermitteln und dem Kind zeigen "Du schaffst das und wir helfen Dir dabei." Das Buch von Ben Furman kann dabei sehr gut helfen.

wechsele den Logopäden, es ist nicht der Richtige für das Kind. Mein Sohn war auch 5 Jahre alt und nach 3 Sitzungen hatte sich das Stottern schon erheblich gebessert. Wir können als Erwachsene den Arzt/Therapeuten, wie auch immer, wechseln. Ein kind von 5 Jahren kann sich nicht äußern, ob sein Gegenüber ihm sympatisch ist oder nicht. Die Chemie stimmt meiner Meinung nach überhaupt nicht.
vor allen dingen das kind nicht mit seinem stottern belasten,nicht immer darauf aufmerksam machen daß er stottert und auch nicht vor dem kleinen darüber reden.er darf auf keinem fall mitbekommen daß ihr euch wegen des stottern sorgen macht,dann will er sich nämlich noch mehr anstrengen NICHT zu stottern und macht es erst recht.