Ich möchte nicht auf Homöopathie oder Medikamente zurückgreifen, sondern die alten Hausmittel probieren. Salzstangen zum Beispiel. Aber was geht sonst noch? Cola ist da wohl nicht das richtige Mittel, auch wenn es helfen würde...
geriebener Apfel ohne Schale, zerdrückte Banane und schwarzer Tee war die "Diät" haben bei mir früher angeschlagen, laut meiner Mutter.

Die Wirkung von Salzstangen mit Cola ist lt. Wikipedia umstritten.
Ich würde Kleinkinder bei Durchfall einfach weiterstillen. Falls sie schon Breinahrung oder sonstige Beikost bekommen, würde ich wie Sambista mal Bananenmus anbieten, ggf. mit einem zermatschten Zwieback. Schwarzen Tee würde ich bei Kleinkindern tunlichst vermeiden.
Heidelbeeren sollen stopfen und daher bei Durchfall helfen. Auch Möhren, fein gerieben können bei Durchfall helfen.
In den ersten Stunden einer noch leichten Durchfallerkrankung gibt man dem Kind am besten eine Elektrolyt-Glucose-Lösung zu trinken, die man in der Apotheke erhält.
Gestillte Babys sollten weiter Muttermilch bekommen, eventuell in etwas längeren Abständen und geringerer Menge, ergänzt durch die Glucose-Elektrolyt-Lösung.
Flaschenkinder erhalten nach einiger Zeit, 6 bis maximal 12 Stunden, die gewohnte Nahrung in verdünnter Form wieder, auch hier wird weiterhin mit der Salz-Zucker-Lösung ergänzt. Nach Abklingen des akuten Durchfalls kann man dann langsam wieder auf die ursprüngliche unverdünnte Flaschenmilch übergehen.
Ab etwa dem 6. Lebensmonat kann man bei nachlassendem Durchfall auch zusätzlich zur verdünnten Milch ein- bis zweimal täglich geschlagene Banane, geriebenen Apfel, Reisschleim, fettfreien Kartoffelbrei oder Karottensuppe geben. Gut geeignet ist auch spezielle Heilnahrung aus Drogerie und Apotheke, die Sie nach Anleitung füttern.
Wenn Stuhlanzahl und -konsistenz wieder normal sind, muss man noch 2-3 Tage etwas vorsichtig beim Füttern sein. Das heißt beispielsweise, dass bei Kindern ab dem 2. Lebenshalbjahr Kartoffeln und Reis als Beikost zu bevorzugen und Obst und Säfte erst noch zu meiden sind. Bei größeren Kindern sind stark zucker- und fetthaltige Nahrungsmittel noch verboten. Sie bekommen zunächst beispielsweise Karottengemüse ohne Fett, geriebenen Apfel, geschlagene Banane, Reis- oder Haferschleim und Zwieback oder trockenes Knäckebrot, auch leichte Fleischbrühe, bis langsam wieder auf die Normalkost übergegangen werden kann. Auf reichliche Flüssigkeitszufuhr ist auch weiterhin unbedingt zu achten, bis sich das Körpergewicht wieder normalisiert hat.
Bitte beachten:
Was für uns Erwachsene zwar unangenehm, aber oft relativ harmlos verlaufen kann, kann für den kindlichen Organismus sehr schnell lebensbedrohend werden und bedarf ärztlicher Hilfe. Je jünger das Kind ist, desto dramatischer kann die Situation verlaufen, denn Säuglinge und Kleinkinder benötigen im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht wesentlich mehr Flüssigkeit als ältere Kinder oder Erwachsene.
Deshalb ist das vorrangige Gebot, für einen schnellen und ausreichenden Ersatz an Flüssigkeit, Mineralstoffen und auch Energie zu sorgen.
Gradmesser für die Gefahr, die einem Baby oder Kleinkind durch die Durchfallerkrankung droht, ist das Körpergewicht. Deshalb sollte man sich in gesunden Tagen regelmäßig ein Bild vom aktuellen Stand des Gewichtes verschaffen. Kommt es nämlich während eines akuten Durchfalls zu einer plötzlichen Gewichtsabnahme von mehr als 5% (das ist bei einem 8.000 g schweren Kind ein Gewichtssturz von nur 400 g!), ist dringend ärztliche Hilfe erforderlich.
(http://www.familienhandbuch.de/cmain/fAktuelles/aErnaehrung/s_1183.html)
Meine Damen haben bei Durchfall auf selbsthergestellte Elektrolytlösung mit empfohlenem Traubenzucker erst recht mit Durchfall reagiert. Traubenzucker wird zwar angeraten, war für uns aber nicht gut (und ich kenne mittlerweile mehrere Kinder die so darauf reagieren). Je nach Alter half bei uns die Auflistung von "Auskunft". Schwarzer Tee ist für alle Kinder tabu. Ebenso würde ich keine Coffein haltigen Sachen (Cola) geben.

Ich würde bei einem Kleinkind nicht lange experimentieren wollen sondern so schnell wie möglich zu einem Arzt.
hallo,versuch es mal mit einfacher richtiger hefe,einfach immer ministücke abbrechen und einnehmen.......das hab ich von meinem hausarzt.
'schwarzer Tee' für Kleinkinder...ich weiß nicht. Pfefferminz- oder Kamillentee ist besser.
Ansonsten sind die Tipps sehr brauchbar (eigene Erfahrung)
Schwarzen Tee mit kochendem Wasser aufbrühen bis 3 zählen und den Teebeutel herausnehmen, dann könnenn auch kleine Kinder ihn trinken.