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was kann kindern schlimmstenfalls bei hohem fieber passieren?

gefragt von julie am 18.03.2007 um 21:10 Uhr

ich weiss, dass die kinder einen fieberkrampf bekommen können, der aber meist nicht wirklich gefährlich ist, obwohl er wohl so aussieht... ich lasse meinen sohn (7 Jahre) am liebsten immer fiebern, ohne es künstlich zu senken, aber was könnte dabei schlimmstenfalls passieren?


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Reply


DocRoc
beantwortet von DocRoc am 18. März 2007 22:18
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Es hat meines Wissens noch kein Kind an einem fiebersenkendem Paracetamol Zäpfchen Schaden genommen. Um die Frage einfach zu beantworten: Schlimmstenfalls droht der Tod! Wenn zB die Atem- und Atemhilfsmuskulatur krampft.


koniweah
beantwortet von koniweah am 19. März 2007 11:33
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Man sollte bei all der Fiebersenkung bedenken, dass das Fieber eine natürliche Abwehr des Körpers gegen eingedrungene Krankheitserreger ist. D.h. normalerweise ist das Fieber etwas Gutes, das durch die erhöhte Temperatur ein übermäßiges Vermehren von Krankheitserregern verhindert, bis die körpereigene Abwehr die Eindringlinge unschädlich gemacht hat. Das Fieber sofort zu senken, erscheint also nicht unbedingt sinnvoll - egal, ob man dabei auf Paracetamol oder Wadenwickel zurückgreift, denn der Effekt ist der gleiche: Die Temperatur sinkt und der Abwehrmechanismus des Körpers ist damit ausgeschaltet. Allerdings ist auch nicht von der Hand zu weisen, dass sehr hohes Fieber den Körper belastet und auch zum Fieberkrampf führen kann und damit gefährlich wird. Also sollte man sein Kind beobachten, die Temperatur kontrollieren und bei wirklich hohem Fieber doch fiebersenkend eingreifen. Auch wenn das Fieber über einen längeren Zeitraum sehr hoch bleibt, braucht der Körper Hilfe. Aber dass man dann sowieso zum Arzt geht (oder ihn kommen lässt) versteht sich ja wohl von selbst.


Betty
beantwortet von Betty am 18. März 2007 21:22
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Schlimmsten Fall kann bei einem Fieberkrampf ausser Gliedermuskeln auch andere Muskulatur verkrampfen, und dann passiert dass die Muskeln die fuer respiratorische Vorgaenge notwendig sind, also fuer das Atmung an sich, auch verkrampfen, und dann erstickt das Kind. Es kann eigentlich nicht ein- und ausatmen.
Das ist, heufiger bei den Kindern unter 3 Jahre die einen Fieber ueber 40 Grad bekommen. Wenn so ein Fall vorgekommen ist, muss, natuerlich das Kind immer weiter beobachtet werden bei den Fieberanstieg, weil man ja nicht sicher sein kann ob das nicht wieder passiert.
Gruesse!

PS - Ich schlage vor bei einem Fieber ueber 40.5 - immer zum Notarzt, und etwas schon gegen Fieber unternehmen.
Gruesse!


anonym
beantwortet von winnieh am 18. März 2007 22:41
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Dass der Fieberkrampf nicht gefährlich ist, würde ich nicht so einfach behaupten. Wenn man nämlich nicht schnell genug reagiert, d. h. einen Notarzt ruft, dann kann das ganz schnell zum Atemstillstand führen. Also ich würde das nicht so auf die leichte Schulter nehmen. Ich bin auch der Meinung, dass man das Fieber nicht sofort künstlich senken soll, ich versuche es eigentlich immer erst mit Wadenwickeln bzw. mittlerweile mit einem Bauchwickel (also in der Leistengegend), bevor ich ein Zäpfchen gebe. Allerdings auch erst zwischen 38°C und 40°C, alles was über 40,5°C liegt, da fahr ich zum Arzt. Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen:-) Liebe Grüße


bommel65
beantwortet von bommel65 am 19. März 2007 00:36
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Fieber bei kleineren Kindern ist harmloser, aber meistens höher als bei uns Erwachsenen. Meist muss man nichts geben, schlafen oder einfach ausruhen hilft oft schon. Eventuell Wadenwickel oder bei ganz kleinen Kindern auch Reduktionsbäder. Wer unsicher ist, kann auch fiebersenkende Mittel geben, dabei aber auf die richtige Dosierung (Alter bzw. Körpergewicht) achten. Wenn das Fieber sehr hoch steigt, das Kind beobachten und, falls es auf die Mittel nach vorgegebener Zeit nicht reagiert lieber den Arzt holen. Lieber einmal zu oft bemüht, als zu spät Hilfe geholt...





anonym
beantwortet von platja am 19. März 2007 11:24
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Ab wann definieren Sie Fieber- ab 38° oder 39° und wo gemessen?




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