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Was kann jeder einzelne von uns tun zur Senkung des CO2-Austoßes?

gefragt von littletigerlittletiger am 03.11.2007 um 12:22 Uhr

Wer hat konkrete Tipps und Vorschläge wie man den CO2-Austoß auch als Einzelperson schon vermindern kann, um die drohende "Klimakatastrophe" zu verhindern? Mal abgesehen von Energiesparlampen und daß man keine Geräte auf Standby lassen sollte.


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HerrLich
beantwortet von HerrLich am 3. November 2007 12:26
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Kommentar von E13351831a85b89ecf151faf443695fesmallRolfHoegemann am 3. November 2007 12:53

Für alle, die ungern hin und herklicken hier der Text der o.g. Seite:

Klimaschutz von früh bis spät Die Klimakatastrophe ist noch vermeidbar. Das ist eines der wichtigsten Ergebnisse des neuen UN-Klimaberichts. Doch es bleibt nicht viel Zeit. Mit wenigen Handgriffen kann jeder Energie sparen und damit den klimaschädlichen CO2-Ausstoß verringern.

Play / Pause | Mute Klimawandel: Was kann der Einzelne tun? (hessenschau, 04.05.2007) Links im WWWEnergiespartipps von Energieberater Energieberater in Ihrer Nähe "Wir müssen handeln und dürfen keine zehn Jahre mehr warten", mahnte am Freitag der Freiburger Uni-Professor Olav Hohmeyer, der den neuen UN-Klimabericht mitverfasste. Noch ließe sich die Klimakatastrophe mit nur einem Tausendstel der Weltwirtschaftsleistung vermeiden. Die Zeit drängt. Um die Erderwärmung im beherrschbaren Bereich von 2 bis 2,4 Grad Celsius zu halten, müssten die weltweiten Kohlendioxidemissionen aber bis Mitte des Jahrhunderts um 50 bis 85 Prozent sinken - verglichen mit den Werten des Jahres 2000.

Was kann der Einzelne tun? Es muss nicht gleich der Verkauf des eigenen Wagens sein oder die teure Solaranlage auf dem Dach - oft genügt schon ein Handgriff, um Energie zu sparen und etwas für den Klimaschutz zu tun. So könnten Sie in Ihrem Alltag den CO2-Ausstoß senken.

7.30 Uhr: Zum Frühstück einen Kaffee. Dann nicht mehr Wasser heiß machen, als nötig. So lassen sich bis zu 25 Kilogramm CO2 im Jahr einsparen. Die Raumtemperatur um nur ein Grad zu senken, reduziert übrigens auch den Klimagas-Ausstoß beträchtlich: Das kann die CO2-Emissionen pro Jahr und Haushalt um bis zu 300 Kilogramm verringern.

9 Uhr: Auf dem Weg zur Arbeit, am besten natürlich zu Fuß oder mit dem Rad: Wer an 200 Tagen im Jahr sechs Kilometer radelt statt mit dem Auto zu fahren, kann seinen CO2-Ausstoß um rund 240 Kilo senken. Ist der Druck der Autoreifen nur um 0,5 bar zu niedrig, steigt der Kraftstoffverbrauch - den CO2-Ausstoß kann das um bis zu 140 Kilo im Jahr erhöhen.

12.30 Uhr - Mittagspause: Wohin mit der leeren Limo-Dose oder der Plastikpackung vom Sandwich? Recyclen. Die Wiederverwertung einer Aludose spart 90 Prozent der Energie ein, die zum Herstellen einer neuen nötig sind. Pro Kilogramm Alu reduziert das den CO2-Ausstoß pro Jahr um neun Kilo. Bei einem Kilo recycelter Kunststoffe - Joghurtbecher zum Beispiel - sind es immerhin noch 1,5 Kilo CO2 weniger.

14.30 Uhr - Meeting: Vorher gründlich überlegen, wie viele Dokumente man dafür ausdrucken muss. Jeder Bürger verbraucht durchschnittlich bis zu 20 Kilogramm Papier im Monat - wer diese Menge nur um ein Prozent reduziert spart sieben Kilogramm CO2 ein.

17 Uhr - Endlich Feierabend: Beim schnellen Einkauf im Supermarkt mitgebrachte Taschen statt Einwegtüten benutzen. Rund 200 Plastiktüten weniger im Jahr bedeuten bis zu acht Kilo CO2 weniger.

18.30 Uhr - Abendessen: Wer die übriggebliebene Suppe nicht heiß in den Kühlschrank stellt, sondern auf Raumtemperatur abkühlen lässt, produziert jährlich bis zu sechs Kilo CO2 weniger. Im Bad läuft die Waschmaschine? Verbraucher, die das Gerät nur ganz voll und nicht halb leer anschalten, können laut EU-Studien bis zu 45 Kilo CO2 im Jahr sparen. Wer auf den Trockner verzichtet, drückt die CO2-Emissionen seines Haushalts um weitere 280 Kilo.

20.00 Uhr - Überflüssige Lampen ausknipsen. Fünf herkömmliche 60-Watt-Glühbirnen, die an jedem Tag des Jahres vier Stunden weniger brennen, reduzieren den CO2-Ausstoß um bis zu 270 Kilogramm. Energiesparlampen würden natürlich die CO2-Menge noch wesentlich weiter senken.

23.00 Uhr - Gute Nacht: Süße Träume vom nächsten Sommerurlaub? Vorsicht. Eine Flugreise nach New York schlüge beispielsweise gleich mit bis zu vier Tonnen CO2-Emissionen zu Buche. Dann vielleicht doch lieber eine Traumreise per Zug an den Ostseestrand.

Kommentar von Simple_avatar7smallimpecca am 3. November 2007 13:02

Und das Gute daran: Man spart sogar einen Haufen Geld, ohne an Komfort zu sparen.


RolfHoegemann
beantwortet von RolfHoegemann am 3. November 2007 12:58
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Nur - alles war wir, die Bürger Deutschlands/der Schweiz/Österreich machen, um CO2 zu vermeiden ist nur ein klitzekleiner Teil. Die Hauptverursacher können wir nicht abstellen - und das macht einen sehr hilflos. Mit den genannten Aktionen können wir nur unsere Furcht und unser Gewissen beruhigen.

Ein Ding, das mir spontan einfällt wäre nur, dass man von staatlicher Seite alle Firmen dazu zwingen könnte, endlich alle unnützen Verpackungen (z.B. Einschweissung von Büchern, CD, Lebensmittel 3-4 fach usw.) zu verbieten und privates Abfüllen/Einfüllen von Waren wieder zuzulassen und den WKD in dieser Hinsicht seine Bestimmungen betreffs übermässiger Hygiene ein wenig zurückzunehmen.

Kommentar von D5e2b26c84d5b6e2ba03e80b0e6c8220smalllittletiger am 3. November 2007 15:19

Aber wenn keiner was macht wird sich auch nix ändern, oder? Ein kleiner Anfang ist auch ein Anfang, finde ich.


Elster79
beantwortet von Elster79 am 3. November 2007 12:45
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z.b. nur Lebensmittel aus Deutschland kaufen... Diese ganze Logistik Lebensmittel von a nach b zu transportieren, am besten noch mit dem Fkugzeug verschleudert Unmengen an Treibhausgasen!

Kommentar von 1ff12a04210359f3b34769183b8234fasmallHerania am 3. November 2007 13:04

Richtig: 1 Kilo Erdbeeren aus Südafrika, eingeflogen, heißt: der Ausstoss von CO2 betägt 11670 g

Kommentar von 5514258b35ce8f867cfad6c3455c9dabsmallcatapa am 3. November 2007 13:09

Eine deutsche Tomate aus einem klimatisiertem Treibhaus braucht von Saat bis Regal mehr CO2 als die spanische Freilandtomate im deutschen Supermarkt.

Kommentar von Aae55b89c3f266f73ba2d36f48e932b3smallElster79 am 3. November 2007 13:19

Deswgwn sollte man auch saisonale Nahrungsmittel kaufen.. was ist aus dem guten alten wintergemüse geworden, wer kennt denn heute noch pastinake und co?

Kommentar von Aae55b89c3f266f73ba2d36f48e932b3smallElster79 am 3. November 2007 13:21

Deswegen... ups


catapa
beantwortet von catapa am 3. November 2007 13:12
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Alles was warm und schnell ist verbraucht viel C02:

  • Flugreisen, eingeflogenes Obst, Gemüse, Blumen (es kommen mehr Blumen per Flugzeug als man denken würde);

  • Autos (z.B. im Vergleich zum Fahrrad);

  • Heizung niedriger stellen und nacht und tagsüber aus; Verpackung weiter vermeiden;

  • Billigware vermeiden.

  • Wiederverwenden vor Recyclen vor Wegwerfen.


Nerrik
beantwortet von Nerrik am 3. November 2007 12:32
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Man könnte einfach laufen.


Kommentar von 1079a100179c7e88556a9448df89ed3dsmallKabark am 3. November 2007 12:39

Ich laufe seit Jahren jeden Tag mindestens 15 km und das blöde Klima schert sich einen Dreck drum.


Herania
beantwortet von Herania am 3. November 2007 13:04
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Wenn Du neun Stunden hier eingeloogt bist beträgt der Ausstoss von CO2 etwa 726 g. Eine Stunde Laptop etwa 12g und wenn Dein Büro neun Stunden lang mit drei 58-Watt-Neonröhren von 1,20 Metern Länge beleuchtet wird sind es 1001,7 g. Wenn das dann noch auf alle User hier hochgerechnet wird kommt schon einiges zusammen.


Mismid
beantwortet von Mismid am 3. November 2007 13:46
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Du kannst: 1. Auf jegliche motorisierte Fortbewegungsmittel verzichten oder einschränken 2. das Heizen reduzieren oder ganz weglassen, bzw. effizientere Dämmung und Heizungen einbauen 3. alle eletrischen Geräte auf Verbrauch testen und eventuell austauschen, weglassen oder ganz auf Strom verzichten, so auch auf solche Fragen hier im Internet, die nicht nur den Strom an deinem Computer verbrauchen sondern auch den der Server, des Internets und anderer Nutzer 4. Bei allen Materielen die du kaufst drauf achten, daß sie aus regenerativen Quellen stammen und die Transportwege kurz sind oder zumindest der Transport verbrauchsarm ist (Schiffe usw).


anonym
beantwortet von NoDoc am 4. November 2007 07:48
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Ironie-on CO2 Ausstoß kann man vermindern, indem man weniger atmet. Ironie-off

Aber mal im Ernst: Weniger Panik würde gut tun. Einfach mal im WWW googlen, was es mit der Klimakatastrophen-Lüge auf sich hat und wieder ruhig schlafen. Gab da mal in Ansätzen einen guten Film von der BBC, der sogar im Fernsehen ausgestrahlt wurde.

Nichtsdestotrotz ist es natürlich trotzdem zu begrüßen, die Früchte der Erde nicht über Tausende von Kilometern zu transportieren usw.. Wichtiger wäre es, die Sauerstofflieferanten (Regenwald, Weltmeere) nicht weiter zu vernichten.


RolfSamsel
beantwortet von RolfSamsel am 4. November 2007 20:24
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CO2 Reduktion - Thema Umweltschutz!

Jeder Autofahrer, Verkehrsteilnehmer, Maschienenbetreiber, ja sogar Fußganger kann hierfür etwas tun, indem er "MPG-Caps" anwendet, weitergibt, weiterempfiehlt:

>> www.profigewinn.myffi.biz

Ein PKW mit 20.000 km Laufleistung pro Jahr stößt im Durchschnitt etwa 4.600 kg CO2 aus. Mit den MPG-CAPs kann dieser Wert entsprechend der Treibstoffeinsparung reduziert werden, was etwa 500 kg sind.

Fahren also nur 10% der PKW mit den MPG-CAPs helfen wir unserer Umwelt ca. 2.000.000.000 kg CO2 weniger ertragen zu müssen! 2 Milliarden kg weniger CO2 dank der MPG-CAPs sind 2 Milliarden kg weniger Gift in der Umwelt!! Die Reduzierung des Methanausstoßes, die bei einem Test mit einem LKW im Stadtverkehr gemessen wurde – sie betrug über 60%, wird dabei noch gar nicht betrachtet – gemittelt über 100 Jahre hat jedes kg CH4 die 25-fache Wirkung verglichen mit der gleichen Menge CO2.

Haben Sie Interesse an einer gesunden Umwelt und sind sich Ihrer diesbezüglichen Verantwortung bewusst? Dann reden Sie mit den Menschen darüber! Der Beitrag des Einzelnen macht solche Zahlen möglich! Sie haben es in der Hand....


greimel
beantwortet von greimel am 3. November 2007 12:27
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Zum Beispiel öfter mal auf das Auto verzichten.


anonym
beantwortet von funnystick am 17. November 2007 22:42
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Zu diesem Thema gibt es derzeit einen sehr guten Film von Al Gore (ehemaliger Gegner bei den Präsidentschaftswahlen von George Bush in den USA) für den er auch eine Auszeichnung bekommen hat. Der Film heißt "Eine unbequeme Wahrheit" und bringt sehr viel Licht ins Dunkel CO2! Ich finde den kann - oder sollte man sich mal ansehen - denn es besteht durchaus noch Hoffnung für diesen, unseren wunderbaren Planeten ERDE :-)


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