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„Warten ist nicht mein Ding, nicht noch Jahrzehnte, bis die Autoindustrie einen gang-baren Weg in Sachen regenerativer Treibstoffe gefunden hat“, beginnt der Wasserburger über seine Erfahrungen mit seinem Rapsöl-Auto zu berichten. Bereits vor 15 Jahren, an der Uni Weihenstephan, hörte Stefan Seitz begeistert den Vortrag von Ingenieur Ludwig Georg Elsbett. Dieser hatte einen Audi 100 mit seinem eigenentwickelten Pflanzenölmotor ausgestattet. Dieser Motor hatte bereits damals einen wesentlich höheren Wirkungsgrad als ein vergleichbarer Diesel; jedoch kein Autohersteller war bereit, Autos ohne Motor zur Verfügung zu stellen, um damit in Serie zu gehen.




















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Für alle, die ungern hin und herklicken hier der Text der o.g. Seite:
Klimaschutz von früh bis spät Die Klimakatastrophe ist noch vermeidbar. Das ist eines der wichtigsten Ergebnisse des neuen UN-Klimaberichts. Doch es bleibt nicht viel Zeit. Mit wenigen Handgriffen kann jeder Energie sparen und damit den klimaschädlichen CO2-Ausstoß verringern.
Play / Pause | Mute Klimawandel: Was kann der Einzelne tun? (hessenschau, 04.05.2007) Links im WWWEnergiespartipps von Energieberater Energieberater in Ihrer Nähe "Wir müssen handeln und dürfen keine zehn Jahre mehr warten", mahnte am Freitag der Freiburger Uni-Professor Olav Hohmeyer, der den neuen UN-Klimabericht mitverfasste. Noch ließe sich die Klimakatastrophe mit nur einem Tausendstel der Weltwirtschaftsleistung vermeiden. Die Zeit drängt. Um die Erderwärmung im beherrschbaren Bereich von 2 bis 2,4 Grad Celsius zu halten, müssten die weltweiten Kohlendioxidemissionen aber bis Mitte des Jahrhunderts um 50 bis 85 Prozent sinken - verglichen mit den Werten des Jahres 2000.
Was kann der Einzelne tun? Es muss nicht gleich der Verkauf des eigenen Wagens sein oder die teure Solaranlage auf dem Dach - oft genügt schon ein Handgriff, um Energie zu sparen und etwas für den Klimaschutz zu tun. So könnten Sie in Ihrem Alltag den CO2-Ausstoß senken.
7.30 Uhr: Zum Frühstück einen Kaffee. Dann nicht mehr Wasser heiß machen, als nötig. So lassen sich bis zu 25 Kilogramm CO2 im Jahr einsparen. Die Raumtemperatur um nur ein Grad zu senken, reduziert übrigens auch den Klimagas-Ausstoß beträchtlich: Das kann die CO2-Emissionen pro Jahr und Haushalt um bis zu 300 Kilogramm verringern.
9 Uhr: Auf dem Weg zur Arbeit, am besten natürlich zu Fuß oder mit dem Rad: Wer an 200 Tagen im Jahr sechs Kilometer radelt statt mit dem Auto zu fahren, kann seinen CO2-Ausstoß um rund 240 Kilo senken. Ist der Druck der Autoreifen nur um 0,5 bar zu niedrig, steigt der Kraftstoffverbrauch - den CO2-Ausstoß kann das um bis zu 140 Kilo im Jahr erhöhen.
12.30 Uhr - Mittagspause: Wohin mit der leeren Limo-Dose oder der Plastikpackung vom Sandwich? Recyclen. Die Wiederverwertung einer Aludose spart 90 Prozent der Energie ein, die zum Herstellen einer neuen nötig sind. Pro Kilogramm Alu reduziert das den CO2-Ausstoß pro Jahr um neun Kilo. Bei einem Kilo recycelter Kunststoffe - Joghurtbecher zum Beispiel - sind es immerhin noch 1,5 Kilo CO2 weniger.
14.30 Uhr - Meeting: Vorher gründlich überlegen, wie viele Dokumente man dafür ausdrucken muss. Jeder Bürger verbraucht durchschnittlich bis zu 20 Kilogramm Papier im Monat - wer diese Menge nur um ein Prozent reduziert spart sieben Kilogramm CO2 ein.
17 Uhr - Endlich Feierabend: Beim schnellen Einkauf im Supermarkt mitgebrachte Taschen statt Einwegtüten benutzen. Rund 200 Plastiktüten weniger im Jahr bedeuten bis zu acht Kilo CO2 weniger.
18.30 Uhr - Abendessen: Wer die übriggebliebene Suppe nicht heiß in den Kühlschrank stellt, sondern auf Raumtemperatur abkühlen lässt, produziert jährlich bis zu sechs Kilo CO2 weniger. Im Bad läuft die Waschmaschine? Verbraucher, die das Gerät nur ganz voll und nicht halb leer anschalten, können laut EU-Studien bis zu 45 Kilo CO2 im Jahr sparen. Wer auf den Trockner verzichtet, drückt die CO2-Emissionen seines Haushalts um weitere 280 Kilo.
20.00 Uhr - Überflüssige Lampen ausknipsen. Fünf herkömmliche 60-Watt-Glühbirnen, die an jedem Tag des Jahres vier Stunden weniger brennen, reduzieren den CO2-Ausstoß um bis zu 270 Kilogramm. Energiesparlampen würden natürlich die CO2-Menge noch wesentlich weiter senken.
23.00 Uhr - Gute Nacht: Süße Träume vom nächsten Sommerurlaub? Vorsicht. Eine Flugreise nach New York schlüge beispielsweise gleich mit bis zu vier Tonnen CO2-Emissionen zu Buche. Dann vielleicht doch lieber eine Traumreise per Zug an den Ostseestrand.
Und das Gute daran: Man spart sogar einen Haufen Geld, ohne an Komfort zu sparen.