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Was kann ich tun, wenn mein Kind nicht auf Fragen reagiert?

gefragt von maamii am 14.04.2007 um 21:51 Uhr

Meine Tochter (2 1/2) hat im Moment eine Phase, in der sie auf keine Fragen reagiert. Sie ignoriert auch mehrfaches Nachfragen. Gibt es einen Trick, wie ich ihr das abgewöhnen kann?

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anonym
beantwortet von Capuccino am 14. April 2007 22:03
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Das ist ein Test, ein Austesten... wie lange klappt das, wie reagiert Mama jetzt. Warscheinlich reagierst Du (wie jeder) beim ersten Fragen anders als beim dritten Fragen. Das ist genauso interessant wie alles was man mit 2 1/2 gerade entdeckt. Wie beim Licht an und ausknipsen, zuerst heißt es: laß das bitte, dann: laß es bitte, danach schon etwas genervter: hör bitte auf, dann (warscheinlich mit Unterton): laß das, hör auf und so geht es weiter. Es ist für Kinder interessant wie jeder unterschiedlich auf Sachen reagiert und Kind lernt daraus. Ich bin mir sicher das Dein Kind nach dem zweiten Mal verstanden hat was Du gefragt hast, ich würde nicht nocheinmal fragen sondern reagieren oder eben nicht reagieren. Heißt: möchtest Du dies oder jenes, kommt keine Antwort, dann eben nicht. Geht natürlich nicht immer... aber immer öfter :-) ...und... das ist keine dieser Phasen, das hört nie auf!!!


jaguar4
beantwortet von jaguar4 am 14. April 2007 21:59
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also ich kenne das auch. ich setze jetzt mal voraus, das die ohren in ordnung sind. kinder in dem alter sind zb beim spielen oftmals so vertieft in ihrer welt, dass sie das manchmal wirklich nicht hören. geh zu deiner tochter hin, fass sie an und dann sprich sie an. dann sollte sie dich hören. auch augenkontakt ist seht wichtig. am besten auch in augenhöhe. übrigens ist das für das alter völlig normal.


Panaemorfa
beantwortet von Panaemorfa am 14. April 2007 21:54
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Auch dein Kind wird dich irgendwann etwas fragen! Und du ignorierst sie dann auch.. glaub mir, so klein sie auch sind, sie erkennen sehr rasch, was du ihnen spiegelst!


RolfHoegemann
beantwortet von RolfHoegemann am 14. April 2007 23:08
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Stell ihr doch auch mal Fragen, deren Nichtbeantwortung Nachteile für sie haben, so wie: "Wir essen jetzt Kekse. Möchtest Du auch einen?" Und frag das nur einmal - wenn sie sich dann beschwert, dass sie keinen Keks bekommen hat, merkt sie, dass sie lieber auf die Frage geantwortet hätte. Ist zwar ein wenig 'gemein' - hat aber z.B. bei meiner Schwester damals Wunder gewirkt. Aber - wie alle anderen auch sagten, das Ganze ist in dem Alter völlig normal - man sollte bloss rasch gute Grenzen setzen.


Isabellla
beantwortet von Isabellla am 15. April 2007 11:58
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Lasst sie in Frieden.

Kommentar von E13351831a85b89ecf151faf443695fesmallRolfHoegemann am 15. April 2007 13:14

Ist das nicht ein bischen zu einfach? Es löst keine Probleme und die Kleine lernt dann nie, dass man auch mal zuhören muss, auch wenn man dazu gerade keine Lust hat!

Kommentar von B28e3b660ba7fcdb00fd002d1d961b96smallIsabellla am 16. April 2007 11:56

Du sagst, "es löst keine Probleme".

Die Probleme habt IHR; möglicherweise nicht die Kleine.

> Sollte man nicht Probleme Dort lösen wo sie entstehen?

Kommentar von binor am 24. September 2009 11:21

"die Kleine lernt dann nie, dass man auch mal zuhören muss, auch wenn man dazu gerade keine Lust hat!"

Das muss kein Kind erst lernen. Das Zuhören "hin zu einem bedeutsamen Menschen" (Zitat Wolfgang Bergmann - Kinderpsychologe) ist dem Menschen von Geburt an gegeben und beruht auf einer starken liebevollen Bindung zu den Eltern oder einer anderen sehr vertrauten Person. Die Idee, Gehorsam antrainieren zu müssen, ist ein Trugschluß. Ob man weniger nahestehenden Menschen zuhören muss, wenn man keine Lust dazu hat, finde ich eher fragwürdig.


anonym
beantwortet von visulant am 20. Mai 2007 22:21
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Geh doch mal zum Ohrenarzt mit ihr.


gottesanbeterin
beantwortet von gottesanbeterin am 19. Mai 2007 00:38
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Spät, aber doch frage ich: was fragt man eigentlich ein 2,5-Jähriges Kind und warum bohrt man dann noch weiter, wenn man eh schon weiß, daß nix mehr oder garnix kommt?
Wer ist da jetzt kindischer, das Kind oder die Eltern?


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