Frage von Leowynn, 146

Was kann ich tun wenn mein Hund sich den Fuß aufbeißt?

Hallo liebe Community!

Ich bin etwas verzweifelt. Seit ein paar Jahren beißt sich unser Hund den Fuß auf. Ich habe ein Foto angefügt. Auf dem Foto sieht man eine offene Wunde auf seinem Fuß. Wir waren schon beim Tierarzt und der hat Bluttests gemacht und die Wunde untersucht, aber er ist auch ratlos. Wir versuchten die Wunde mit heilender Salbe zu behandeln und verbanden die betroffene Stelle. Aber er riss den Verband runter und schleckte die Salbe ab. Wir stellten sein Futter um, was auch nichts brachte. Wir geben ihm seit einiger Zeit Tabletten gegen den Juckreiz.

Es war bisher so, dass er sich den Fuß aufgebissen hat, die Wunde abgeschleckt hat und dann verheilen ließ. Das Fell war wieder drübergewachsen und der Fuß sah normal aus. Jedes Mal wenn es so weit war, hofften wir, dass es so bleiben würde. Aber es geht immer von vorne los. Ich weiß nicht was wir machen sollen. Hatte jemand schon bei seinem Hund dieses Problem? Konnte man es lösen?

Seine Wunde sieht zurzeit richtig schlimm aus und wir sind völlig verzweifelt. Und wenn es wieder warm wird und die Fliegen kommen, wollen wir ihn nicht leiden lassen. Es fällt uns extrem schwer und wir wollen ihn nicht einschläfern lassen.

FYI: Er steigt uns leider in kein Auto und in eine Transportbox geht er auch nicht, er beißt uns dann. Wir mussten ihn narkotisieren damit wir ihn beim Tierarzt untersuchen lassen konnten. Ansonsten kommt der Tierarzt zu uns ins Haus.

Unser Hund wird 13 Jahre alt im Juli. Ich würde ihm gerne irgendwie helfen, vor allem da er sonst sehr gut drauf ist. Wir geben ihm Tabletten für seine Knochen, da er vor etwa 2 Jahren einen Bandscheibenvorfall hatte und seit er die Tabletten bekommt, geht es ihm besser und er wirkt wesentlich fitter. Bis auf die Sache mit dem Fuß ist alles in Ordnung.

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von Einafets2808, Community-Experte für Hund, 54

Für 13 Jahre sieht euer Hund sehr sehr Fit aus.

Habt ihr mal was von Autoimmunerkrankungen gehört? Ich würde mal zu einem Spezialisten gehen, solche Ärzte die spezialisiert sind auf solche Krankheiten.

Mich wundert es das es immer an der gleichen Stelle ist. Oder ist es sonst noch wo am Körper?

Auch kann es sein, das es eine Verhaltensstörung ist.

Ich würde aufjedenfall die Wunde richtig verbinden und eine Salbe besorgen die den Juckreiz verhindert. Ihr müsst die Wunde so verbinden das der Hund sie nicht aufknabbern kann. Gegenfalls einen Kragen um die hals. Auch wenn er den Rest seines Lebens mit Kragen und verbundenem Bein rumläuft.

Antwort
von mk2112, 71

Genau das gleiche Problem hatten wir auch. Der Tierarzt hat tausend verschiedene Diagnosen gestellt - Allergie, Grasmilben, etc.. Jedes mal wenn wir beim Tierarzt waren, hat er ihm Antibiotika oder ähnliches gespritzt. Wir haben für ihn überteuertes Allergiker-Futter gekauft und sind mit ihm auf keine Wiese mehr gegangen. Ergebnis: es wurde immer schlimmer. Eine Arbeitskollegin meiner Mutter hat ihr dann erzählt, dass sie mit ihrem Hund bei einem Heilpraktiker, spezialisiert auf Tiere, war und der konnte ihrem Hund dann auch helfen. Jedenfalls sind wir zu dem gleichen Heilpraktiker gefahren, der bei ihm einen Pilz diagnostiziert hat, und jedes mal wenn der Tierarzt meinem Hund Antibiotika gegeben hat, konnte sich dieser Pilz natürlich immer weiter ausbreiten. Der Heilpraktiker hat ihm jetzt Tabletten und homöopathische Mittel verschrieben. Die benutzen wir jetzt seit ein paar Wochen und er hat sich ewig nicht mehr geleckt/ gebissen. Was übrigens auch wichtig ist: regelmäßiges Kämmen (am besten jeden Tag) und Baden (ca. 1-2 mal die Woche), damit sich der Pilz nicht in anderen Körperteilen ausbreiten kann.

Ich hoffe, dass ich dir helfen konnte.
Liebe Grüße ^^

Kommentar von mk2112 ,

PS: unser Hund hat mit der salbe genau das gleiche gemacht ;-)

Antwort
von dogmama, 46

Aber er riss den Verband runter und schleckte die Salbe ab

mit Salbe behandeln und Verband drum machen. 

dann muß unbedingt verhindert werden, dass der Hund an der Wunde herumlecken kann. Dazu kann man dem Hund einen Kragen anziehen, dieser hindert den Hund an die Wunde zu kommen! Diese Kragen bekommt man u.a, beim Tierarzt. 

Antwort
von ninamann1, 60

Wir hatte einen Hund der hat sich die Pfoten wund geleckt .

vom Tierarzt haben wir eine Tinktur bekommen , die wir auf die Pfoten aufgetragen haben.

Die war so eklig , das der Hund sich angewiedert abgewandt hat und nie mehr dran geleckt hat . Es hieß Purivet 

Antwort
von AlderMoo, 68

Ich würde da eine unparfümierte Hautcreme mit etwa max. 5% Teebaumöl mischen und auftragen. Teebaumöl wirkt antibakteriell, eleiminiert den Juckreiz und fördert die Wundheilung - und schmeckt scheinbar schrecklich...

Ich wende das bei kleinen Verletzungen bei meinen Süßen (Hund und Katze) schon seit Jahren erfolgreich an.

Kommentar von AlderMoo ,

Noch ein Nachtrag: Eine ähnliche Wunde an der Vorderpfote, die sich mein vor einiger Zeit in hohem Alter verstorbener Schäferhundrüde quasi über Nacht zugefügt hatte und die ich einige Tage nur beobachtete, bekam ich damit innerhalb einer Woche weg. Er leckte da auch zunächst dauernd dran rum, sodaß das nicht zur Ruhe kommen konnte. Das Teebaumöl beeendete den Spuk

Kommentar von dsupper ,

Teebaumöl wirkt antibakteriell

Teebaumöl wirkt bei Hund und Katze vor allem hoch toxisch!! Wenige Tropfen reichen bei Katzen oft schon für eine schwere Erkrankung oder gar schlimmer.

Auch Hunde kann man damit prima "vergiften" und auf die Haut aufgebracht, kann es zu Irritationen kommen.

Da es ein "Naturprodukt" ist, stellt die Angabe zur Konzentration immer nur einen Anhaltspunkt dar, eine exakte Dosierung ist daher schwierig. Auch ist nie wirklich sicher, ob es sich tatsächlich um reines Teebaum-Öl handelt, ebenso können minderwertige, nicht aufgeführte und daher nicht kontrollierbare Inhaltstoffe beigemischt sein.

Insofern finde ich deine Empfehlung eher gefährlich.

Kommentar von AlderMoo ,

Es ist immer eine Frage der Dosierung, wie bei uns Menschen auch. Niemand redet hier von Verwendung als reines Öl...

Deine Ausführungen zur Qualität des Öles sind reinster Quatsch, wenn man weiß, wo man kaufen kann.

Ein bißchen Tatsachen verdrehen und Dramatisieren mag manchen kopfscheu machen, aber längst nicht Jeden!!!

Kommentar von dsupper ,

Mag ja sein, dass DIR die Dosierung bekannt ist - aber ich halte es grundsätzlich für völlig falsch, weil gefährlich, hier solche Ratschläge zu erteilen, denn nicht jeder unbedarfte Nutzer ist sich über dieses Risiko bewusst.

Und es mag ebenso so sein, dass DU meine Ausführungen zur Qualität des Teebaumöls Quatsch findest - nicht jeder User, der hier mitliest, weiß, wo man gute Qualität kaufen kann.

Daher hat das nichts mit "kopfscheu machen" zu tun - sondern eher damit, mögliche Gefahren von den Tieren abzuwenden, wenn solche "Ratschläge" falsch verstanden werden.

Antwort
von Weisefrau, 26

Hallo, versuch mal Propolis Tropfen, was das genau ist erklärt Google dir. Hat bei meinem Hund gut gewirkt. Schmeckt dem Hund nicht und hält gut da es etwas harzig ist.

Antwort
von NoLies, 33

Was für Futter bekommt er denn?

Wurde auf Allergien / Pilze / Bakterien getestet?

Antwort
von ThomasAral, 55

mit ringelblumensalbe einschmieren --- dann wird er nur lecken nicht beissen

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