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Was kann ich tun, um nicht gleich in Tränen auszubrechen ?

gefragt von Zottelliese am 17.01.2008 um 23:34 Uhr

Ich bemerke es, wenn ich über ein für mich bedrückenes Problem spreche, so verzieht sich gleich mein Gesicht .. so in Richtung heulen. Ich will das aber gar nicht.

Meine Situation spitzt sich zu Arbeit-mobbing. Ich habe versucht ein Gespräch stattfinden zu lassen, aber genau da wo ich den Mut dazu hatte, konnte ich gar nicht mehr richtig sachlich reden, weil meine ganze Wut herauskam und mit sich bringend auch eben die Tränen. Aber das ist doch nichts.... ich muss doch reden ohne zu flennen. Wie kann ich das in den Griff bekommen ? Schämen tue ich mich nicht dafür, aber ich will schon sachlich bleiben und nicht als Heulsuse da stehen ...


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Reply


liliana91
beantwortet von liliana91 am 17. Januar 2008 23:43
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Man weint, wenn man zuviel Stress hat, den man nicht bewältigen kann. Deshalb sind in unsren Tränen Stresshormone zu finden. Der Stress wird praktisch aus dem Körper "gespült".

Probier doch mal, einige Male tief durchzuatmen. Ich weiß, es fällt schwer.

Habt ihr einen Betriebsrat oder eine Ansprechperson in der Arbeit? Diese/r könnte doch zwischen dir und deinen Arbeitskollegen vermitteln.

Gute Antworten habe ich auch hier von vielen bekommen: http://www.gutefrage.net/frage/ruhe-bewahren

Siehs dir mal an und ich hoffe, dir gehts bald besser!

Kommentar von Zottelliese am 17. Januar 2008 23:46

vielen lieben dank ich lese mir das jetzt durch!!


anonym
beantwortet von katho am 18. Januar 2008 00:56
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Versuch es positiv zu sehen: Wenn Dein Gegenüber sehen kann, wie sehr Dich die Situation belastet, kann er Dich auch besser verstehen. Er begreift dann vielleicht erst, wie ernst die Sache ist!
Aber die Idee mit Tiefdurchatmen ist nicht schlecht; es ist völlig legitim, sich in solchen belastenden Gesprächen eine Pause zu nehmen und dann weiter zu sprechen.
Aber ich verstehe Dich gut, ich bin auch sehr "nah am Wasser gebaut" und hatte immer Angst, mich lächerlich zu machen. Wenn die Gefühle aber nunmal so stark sind, dann ist nur der Andere lächerlich, der das nicht ernst nimmt.


Raimund1
beantwortet von Raimund1 am 18. Januar 2008 02:48
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Du musst dich deiner Tränen nicht schämen.

Und ich finde es ein riesiges Zeichen von Stärke, dass du hier fragst!

Wichtig ist: auf das Gespräch innerlich vorbereiten. Das hast du mit Sicherheit getan.

Genaus wichtig ist, was liliane91 geschrieben hat. Vor dem Gespräch tief durchatmen - beim Ausatmen den Mund leicht offen halten und etwas zischend ausatmen. Beim Einatmen in den Bauch atmen.

Du hast ein Recht darauf, deine Wut, deine Emotionen, deine Kränkungen offen zu zeigen. Mobbing ist eine der fiesesten Arten, mit anderen menschen umzugehen. Schweigen führt in solchen Fällen zu Depressionen.

Lass dir nichts gefallen. Deine innere Stimme sagt dir das, was du tun sollst.

Selbst wenn du nichts erreichst, du kannst dir selbst in den Spiegel schauen. Das zählt.

Ich wünsch dir alles Gute und alle Kraft, die du brauchst.

Kommentar von Zottelliese am 18. Januar 2008 09:40

Danke ! Irgendwie werde ich das schon schaffen! Deine Antwort ist wunderbar genauso wie viele andere hier. Viele Grüße


anonym
beantwortet von bodo07 am 17. Januar 2008 23:39
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ich würde mal sagen, daß muss man ausreichend üben , wenn man das nicht so kann und notfalls unter anleitung! Da gibt es sicherlich Tips und Tricks , die man Einsetzen kann,denn das dürfte kein Einzelfall sein.

Kommentar von Zottelliese am 17. Januar 2008 23:45

danke für`s erste


Qetan
beantwortet von Qetan am 17. Januar 2008 23:42
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Da wird Dir ein Psychologe weiterhelfen können. Ich finde es zwar gut, dass Du so emotional bist aber in bestimmten Situationen darf man einfach keine Gefühle zeigen. Viel Glück.




Kommentar von Zottelliese am 17. Januar 2008 23:44

Eben das ist mir ja auch bewußt, aber ich dachte, es gibt irgendwelche tips so nach dem motto "stell dir dein gegenüber nackt vor" du weißt sicher was ich meine ... so etwas in der richtung. aber ich will mein gegenüber ja auch ansehen können, eben nicht flennen...

Kommentar von 96e4109c435278cc7bc3a571512f4ad9small Qetan am 17. Januar 2008 23:46

Ich verstehe Dich sehr gut, deshalb ja auch mein sehr ernstgemeinter Rat.


anonym
beantwortet von theodorhahn am 18. Januar 2008 00:03
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je mehr man es unterdrücken will, umso stärker will es raus. wenn man es sich erlaubt, geht der drang oft weg. aber wenn er sehr oft kommt, brauchst du wirklich hilfe von einem psychologen.


gottesanbeterin
beantwortet von gottesanbeterin am 18. Januar 2008 02:16
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Zuerst einmal: manchmal sind gerade Tränen total entwaffnend.

Und als nächstes: wenn du gerade jetzt so ganz fertig bist, dann lasse dich wegen burn-out aufgrund Mobbings krank schreiben. Wenn du dich etwas erholt,gesammelt und ein bißerl Abstand gewonnen hast, fällt es dir sicher leichter, sachlich zu sein, schließlich kannst du dann auch deine gesundheitliche Situaton ansprechen - offensichtlich ist ja das Arbeitsklima krankmachend. Ich wünsche dir in diesem Fall einen verständnisvollen, einfühlsamen Arzt.

Alles Gute!


Buddha
beantwortet von Buddha am 18. Januar 2008 08:34
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Frage dich doch, ob das in andern Situationen auch schon vorgekommen ist, und in welchen. Welche Gefühle hattest du dann in deinem Innersten. Oder ob sich Aehnliches als Kind abgespielt hat. Vielleicht ist es auch unbewusste Wut, Angst, dich nicht durchsetzen zu können, Hilflosigkeit. Alles Dinge, die du dir zuerst einmal bewusst machen solltest. Ja, Tränen sind manchmal entwaffnend, aber nicht wenn man es (allenfalls) mit einem sadistischen oder aggressiven Gegenüber zu tun hat. Wirklich - das Bewusstwerden deiner tieferen Wut/Verletzung et. würde dir wahrscheinlich helfen. KOPF HOCH!


Wieselchen
beantwortet von Wieselchen am 18. Januar 2008 09:08
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Ungerechtigkeiten sind nun mal "zum Heulen". Mir geht es nicht anders, oft ist es auch gerade die Wut, die mir dann die Tränen in die Augen treibt. Und ich lasse sie dann einfach laufen und bemühe mich, sachlich zu bleiben. Ich sagen den Mitmenschen dann, dass ich nicht heule, um sie unter Druck zu setzen, sondern weil ich mich enttäuscht, hilflos und wütende fühle, und dass sie bitte nicht auf die Tränen sondern auf meine sachlichen Argumente hören sollen. Meistens funktioniert das. Dass du dich nicht deiner Tränen schämst, wird dir helfen. Stell dir einfach vor, deine Tränen wären ein Kaffefleck auf deinem T-Shirt. In der Situation nicht zu beheben, aber auch nicht maßgeblich für deine Argumente.

Meine Nichte schielt in solchen Momenten immer. Was glaubst du, wie viele Lehrer sich schon von ihr vera.r.s.c.h.t. gefühlt haben.... Aber sie erklärt das dann und auch hier haben die meisten Verständnis dafür. Ein Idiot hat ihr deswegen mal einen Tadel gegeben, aber ein Besuch meiner Schwester bei Schulleiter hat die Sache wieder gerade gerückt. Du siehst also, es gibt noch schlimmere Symptome als Tränen ;-)


anonym
beantwortet von ssssonic am 18. Januar 2008 18:57
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1.)Ich würde an Deiner Stelle NLP ausprobieren, das mit dem sich das Gegenüber nackt vorstellen ist gar nicht so übel, nur ich würde es etwas anders machen, nämlich mit Rahmen und Farbe usw.

2.) Würde ich mal nachdenken, welcher Deiner Persönlichkeitsanteile (Eltern-ich, Erwachsenen-ich oder Kindheits-ich) beteiligt ist, wenn Dir das passiert. Vielleicht kannst Du auf der Ebene etwas verändern.

3.)Ist es schon einmal ganz gut wenn Du das Thema angehst, denn sich einem Problem stellen ist der erste Schritt zur Besserung.

4.) Du könntest Dir auch z. B. klarmachen, dass jeder Mensch nur in seiner eigenen Welt leben kann, durch seinen Filter sieht, dass es keine allgemeingültige Realität gibt und aus der Erkenntnis heraus Dir klar werden, dass es keinen Grund gibt, etwas persönlich zu nehmen, jedenfalls nichts was kränkt.

5.) Du könntest verschiedene Techniken anwenden, um den Stress, den Du spürst loszuwerden und damit Du keinen Angst vor zukünftigen Situationen dieser Art haben musst.

Wenn Du willst schreib mir mal, wir können gerne gemeinsam genauer nach einer Lösung suchen.

sudermineto-mail@yahoo.com


anonym
beantwortet von funkyfree am 20. Januar 2008 01:10
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Liebe Zottelliese, die Tränen sind Ausdruck lange auf die Seite geschobener Gefühle (sowohl der gefühlten Demütigung aber auch der Wut. In Dir mischt sich also das Gefühl, wehrlos und schwach zu sein mit der natürlich auch vorhandenen Aggressionswut. Bitte betrachte beides als normale Regung in einer Situation der Überforderung. Deine Gefühle sind schon ok. Strategisch wäre es in Deiner Situation aber sicher besser, wenn Du die Gefühle besser disziplinieren könntest im Gespräch mit Deinen Gegnern. Nicht etwa, weil die Gefühl unangebracht wären, sondern weil sie Dich ins Hintertreffen bringen. Was wäre also zu tun. Ich glaube es wäre gut für Dich, an Deinem Wohnort eine Mobbing-Beratungsstelle aufzusuchen oder Dich professionell von einem/r Psychologen/Psychologin coachen zu lassen. Eventuell kann Dir hier auch Deine Krankenkasse mit geeigneten Adressen weiterhelfen. Mit einer guten Verhaltenstherapie müßtest Du angemessenes Verhalten bei beruflichen Auseinandersetzungen mit entsprechendem Training in kurzer Zeit erlernen können. Viel Glück! Funkyfree


Mondlicht
beantwortet von Mondlicht am 19. Januar 2008 10:29
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Wenn du möchtest, dann schreibe mir ne Mail, hatte eine Text verfasst, der aber nicht angenommen wurde vom System.

frauhollegoinar9774@googlemail.com


Mondlicht
beantwortet von Mondlicht am 20. Januar 2008 14:06
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Mobbing Heraus aus der Opferrolle Bei reiner K. Wegner Danach brauchst keine Psychologen mehr, denn du wirst besser verstehen warum du traurig bist.




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