Frage von alphaclasch, 8

Was kann ich tun um einen niedrigfrequenzton nicht mehr warzunehmen?

Ich hab volgendes Problem, wir wohnen in einer Häuserreihe mit je 6 Parteien, allerdings am Ende der Hausreihe. Nun ist es so, dass wenn ich zuhause bin, und etwas lautere Geräusche wegfallen (Radio, Gespräche etc.) ich diesen niedrigfrequenzton wahrnehme, grad läuft die Waschmaschiene in der Küche, ich sitze im Wohnzimmer und höre das permanent schwankende tiefe Brummen trotzdem. An meinen Ohren liegt es nicht, Überprüfungen haben ergeben, dass ich ein sehr empfindliches Ohr habe, dass teilweise Dinge wahrnimmt, die andere nicht hören können. z.B. je nach Umgebung ist die Schallfrequenz von Fledermäusen oder auch diese Maderschreckanlagen, Mückenvertreiber mit Signalton (den man angeblich nicht hört) mit enthalten. Ein Tinitus oder Innenohrgeräusche sind ebenfalls ausgeschlossen.

Nun ist es so, dass mich dieser Ton langsam aber sicher anfängt richtig zu nerven, ich versuche ihn zu ignorieren, aber es gelingt mir nicht mehr, da ich ihn zeitweise im Ohr als leichte Vibration wahrnehme.

Was kann ich dagegen tun??? es ist keines unserer Geräte zu hause das ich einfach abschlaten könnte. Auch ist mir aufgefallen, dass der Ton bei schlechtem Wetter deutlich leiser ist. Kann es sein, dass der Ton sich durch die Hauswände aufschaukelt und schlechte Wetterlage das ganze irgendwie ablenkt (ich wüsste nicht wie aber man soll ja alles in betracht nehmen)??? An unserer "Endhauswand" führt eine etwa 10 m. Breite Straße vorbei, dann kommt die nächste "Endwand". Wenn man dazwischen steht und ruft schallt ein richtiges Echo zurrück (ist dem Sohn einer Freundin aufgefallen). Mit welchem Messgerät könnte ich die Frequenztiefe bestimmen.

Gibt es eine Lösung oder ist der letzte Weg wirklich aushalten oder umziehen???

Antwort
von AnReRa, 7


Gibt es eine Lösung oder ist der letzte Weg wirklich aushalten oder umziehen???

Für so was gibt es eine Immissionsschutzverordnung. Liegt die Lautstärke - egal bei welcher Frequenz - unter diesem Grenzwert, dann hilft Dir vermutlich nur ausziehen.
Gerade die Körperschallfrequenzen - also gerade die besonders niederfrequenten und damit langwelligen Töne, oder besser Laufbewegungen - lassen sich nur äußerst schwer in den Griff bekommen.

Messgeräte die in diesem Bereich verlässlich arbeiten  sind extrem teuer, weil einfach unüblich und nur für Spezialanwendungen erhältlich.

Eine mögliche Quelle könnte aber z.B. eine Umwälzpumpe einer Heizung sein. Oder auch der Trafo einer Umspannstation in der Nähe ...

Dein größtes Problem wird aber sein, dass Dir niemand glaubt dass Du etwas wahrnimmst, sondern dass das ein Versuch ist, z.B. die Miete zu reduzieren oder solche Sachen ...

Kommentar von alphaclasch ,

Die S-Bahn fährt ca. 50-100m weiter, also könnt s auch dort an den Stromleitungen liegen wenn ich das richtig verstehe oder???
In der tat glaubt einem das niemand, es heißt immer nur, ich hör nix. Mein Mann glaubt mir, hörts aber selber auch nicht. Ich hab momentan die Vermutung, dass mein Sohn (2) das ganze ebenfalls wahrnimmt, jedenfalls redet er seit dem ich s wieder so extrem wahrnehme die ganze Zeit von Monstern. Und immer wenn ich grad so ne richtige "Welle" höre, meint er mit fragendem Blick "Kommt kein Monster???"
In welcher Weise könnte es sein, so fern es tatsächlich die Stromleitungen sind, dass man das ganze bei (wie heute) Wolkenfreiem Himmel mehr mitbekommt??? Bei etwas Wind hör ich s auch nicht so deutlich das ich s nicht mehr ausblenden kann (aber das liegt wohl am Weitertragen der Töne durch den Wind).

Kommentar von AnReRa ,


Stromleitungen

Es ging nicht um die Stromleitungen an sich, sondern darum, dass ein Trafo eben brummt. 

Das mit der S-Bahn ist aber ein guter Hinweis. Weil das Gleisbett selber ist ein recht guter Schallleiter und natürlich ändert sich das Verhalten je nach Feuchtigkeit und Temperatur.

Aber auch das elektrische Feld um einen durchgeflossenen Leiter kann natürlich die Luft zum Schwingen anregen. Und das ist u.A. abhängig von der Luftfeuchtigkeit.

"Kommt kein Monster???"

Also mit solchen Vermutungen wäre ich sehr vorsichtig.
Wenn Du so etwas in der Öffentlichkeit vorbringst, dann wird man Dir garantiert unterstellen das Kind zu beeinflussen. Weil, woher soll das Kleinkind wissen, dass Monster 'laut' sind oder sich im Infraschallbereich 'äußern' ?
Diese Assoziation kommt normalerweise nicht von alleine ...

Es kann natürlich nicht ausgeschlossen werden, dass das Kind diese 'Töne' auch - bewusst oder unbewusst - wahrnimmt. Aber wenn es das tut, dann liegt es an Dir festzustellen ob Dein Kind das als tatsächlich - sagen wir mal - unangenehm empfindet. Auf gar keinen Fall solltest Du ihm aber eine 'Miß'-empfinden beibringen. Dann dass würde es u.U. sein Leben lang herumtragen - so wie Du.

Vielleicht kannst Du mal spaßeshalber den Fahrplan der S-Bahn mit deinem 'Lärmempfinden' korrelieren. Dann weisst du wenigstens was es ist. Aber "abstellen" wirst Du es nicht können.
Da hilft dann halt nur immer das Radio als Hintergrund'rauschen' um übertönen zu haben.

Kommentar von alphaclasch ,

Ne, Fahrplanmäßig ist da nichts, aber ich hab mal Online in der Örtlichen Gruppe nachgefragt, so wie bislang zwo Nachbarn, die unter uns hörts auch und in der Gruppe sind bis jetzt auch zwei weitere die maximal fünf km weit weg wohnen, die hören es auch und obwohl ich nichts von nachts gesagt habe, kam von denen der Kommentar dass sie s erst auf ne Baustelle geschoben haben aber als sie s nachts wargenommen haben war dass dann doch komisch.

Und nein nein, um Gottes willen, mein kleiner Mann weiß nicht dass ich einen Brummton höre und ich hab ihm gegenüber sein "Monster" niemals im Zusammenhang mit dem Brummen erwähnt. Da geh ich auf ihn ein, wir schauen nach ob irgendwo was ist, lassen s Nachtlicht an, haben ein paar Kuscheltiere aus m Zimmer verbannt die er raus haben wollte, andere wiederum passen auf ihn auf.

Ich bin nur der Meinung das es sein könnte, da seine Ohren ja quasi noch unverfälscht sind. Das nächste ist, seit dem letzten Gewitter vor zwei oder drei Wochen sagt er abgesehen von den Monstern (seit ca. fünf Tagen) auch öfter mal wenn er in sein Zimmer geht mit etwas ängstlichen Augen "Kommt kein Gewitter." Da war s eigentlich auch so, er saß bei sich im Zimmer hat gespielt, ich hab in der Küche gekocht, dann fing ein leises Grummeln an was immer lauter wurde (der Donner halt aber ohne schlag), da ist er sofort aufgesprungen hat geschrien und ist zu mir in die Küche gerannt, Mama hochnehmen, da wollte er dann auch erstmal nicht in sein Zimmer bis ich ihm erklärt hab, dass der Donner einem nichts tut und überall zu hören ist wenns donnert, wir haben auch dem Gewitter zugesehen, obwohl wir das auch schon ein paar mal gemacht hatten, aber so ein kleines Gehirn verändert sich ja rasend schnell und die selbe Situation kann im nächsten Moment schon wieder ganz andere Dinge hervorrufen.

Es wäre alles nur eine Erklärung, ich wüsste zwar nicht, woher er die asoziation haben soll das Monster grummeln oder laut sind, aber man weiß halt nicht, was sich im Kinderkopf so alles verknüpft. Zumal das Gewitter im anfang halt ähnlich klang wie der Brummton, nur halt wesentlich lauter war und so rasant angestiegen ist.

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