Frage von monique13707, 113

Was kann ich machen. Und habe ich Depressionen?

Ich w15 beschäftige mich jetzt seit kurzem ob ich vielleicht an Depressionen leide. Als ich vor knapp 4 Jahren umgezogen bin hatte ich es sehr schwer Anschluss zu finden, ich fing an immer trauriger zu werden und mich dann auch selbst zu verletzen. Ich war noch ziemlich jung aber glaubte damals schon mein Leben beenden zu wollen. Schon als ich in die Schule kam wollten meine Eltern das ich besser und besser werden weswegen sie mich mit meinem Bruder verglichen und mich tagelang lernen ließen. Ich bekam oft Hausarrest weil ich das 1x1 nicht ganz beherrschte und schließlich wurde ich dann auch immer mehr "Geohrfeigt" wegen der schlechten Noten oder Einträgen. Bis heute hat mich das geprägt und habe Angst mit einem Eintrag nach Hause zugehen. Auf der neuen Schule holte ich mir Hilfe bei der Schulsozialarbeiterin, diese versuchte mir auch zu helfen aber dann wurden Sachen über mich erzählt (dummer Kinderkram weil, ich die neue war). Dann erklärte mich diese auch als unglaubwürdig oder so. Seitdem gehe ich nicht mehr zu ihr und vertraue mich auch nur noch meiner einzigen Besten Freundin an obwohl es mir dabei auch schon schwer fällt weil ich weiß das sie auch Probleme hat und ich niemanden belasten will. Es gibt so viele Dinge die noch dazu gehören die ich aber unmöglich hier noch erläutern könnte. Ich bin oft Traurig und gehe auch kaum raus, häufig überfällt mich Müdigkeit und ich fühle mich schwach. Meine beste Freundin und ich sind ziemlich gleich aber wir unternehmen auch nicht viel zusammen. Wir sehen uns in der Schule ja, und treffen uns manchmal am Wochenende aber auch nur wenn meine Eltern es erlauben (sie verbieten mir viel). Ich schreibe auch mit ihr so gut wie nie, aber ich bin froh sie zu haben. Ich verletze mich manchmal immer noch wenn ich nicht mehr weiter weiß, dann finde ich keinen anderen Ausweg als das und ich habe auch oft den Gedanken einfach alles zu beenden. Ich denke es würde dann alles viel besser, ich würde mich nicht mehr quälen müssen und ich würde von meiner Einsamkeit nichts mehr mitbekommen. Ich bin äußerlich ein sehr lebensfroher mensch. Ich bin ziemlich lustig und aufgedreht wenn ich unter Leuten bin obwohl manchmal mir meine Traurigkeit auch anzusehen ist und ich es nicht verstecken will. Ich habe starke Stimmungsschwankungen und auch häufige Aggressionen. es sind meist Kleinigkeiten die mich zum austicken bringen. Ich will wieder fröhlich sein. Meine Eltern sagen mir öfter das ich dumm bin und eh nichts erreichen werde, das schlägt mich noch mal eine Etage tiefer und es ist schwer aus diesem Loch wieder heraus zu kommen. Auch wünschen sie sich das ich ausziehe, nah ja jedenfalls sagen sie das häufig und sie wissen nicht wie sehr es mich verletzt. Ich versuche wenigstens etwas Aufmerksamkeit zu bekommen in dem ich ihnen kleinere Geschenke mache aber mit Dankbarkeit kann ich nicht rechnen. Ich bin verzweifelt und abgeschweift, was kann ich noch tun? Bin ich ein hoffnungsloser Fall? w15

Antwort
von Hichaos1991, 41

Ich finde es toll das du den Mut aufbringst und nach hilfe Fragst das ist wirklich das beste was du machen kannst.

Also deine Eltern haben kein recht dir eine Ohrfeige zu verpassen oder dir wegen den Noten dich dumm zu nennen. Vorallem haben sie nicht das recht von dir zu verlangen auszuziehen bis du 18 bist.

Ich möchte dir erstmal paar telefonnummern geben wo du anrufen kannst wenn du reden möchtest, ist kostenlos und wenn du deinen Namen nicht nennen willst auch Anonym.

11611  - https://www.nummergegenkummer.de/cms/website.php?id=/de/index/kinder_und_jugendt...

0800 - 111 0 111 (ev.)
0800 - 111 0 222 (rk.)
0800 - 111 0 333 (für Kinder / Jugendliche)

http://www.leben-ohne-dich.de/notfall.htm

Du hast viele möglichekeiten etwas zu tun.

Du kannst dich mit dem jugendamt in verbindung setzten, dass heißt nicht gleich das du von deinen Eltern weggenommen wirst du kannst da auch einfach nur reden. Sie können dir auch helfen mit deinen Eltern zu reden und zu Vermitteln wie du dich fühlst.

Ich möchte dir auch noch etwas mitgeben was meine Mutter mir mitgegeben hat.

Wenn deine Eltern jemals sagen das du Ihnen was schuldest weil sie dich aufziehen oder versorgen, Sie hatten Ihren Spaß beim Sex also ist es Ihre Verantwortung nicht deine dafür dankbar zu sein.

Viel erfolg und glück wünsche ich dir und geb nicht auf du schaffst das.

wenn du hie rnoch weiter schreiben willst kannst du das gerne tun wir sind auch für dich da so gut es geht.

Kommentar von monique13707 ,

ich weiß nicht ob ich das kann....dort anrufen. es fällt mir unglaublich schwer darüber zu reden..

Kommentar von Hichaos1991 ,

Den ersten schritt hast du schon gemacht hier etwas zu schreiben.

Wie gesagt du bist Anonym und musst nicht über alles reden.

Das wichtigste ist das du weiter versuchst hilfe zu bekommen, glaub daran das es besser wird.

Es gibt viele Menschen wie uns die Probleme mit Familie oder der Psyche haben, du bist nicht alleine.

Ich versuch dir mal bischen mut zu machen indem ich dir von mir erzähle.

Als ich in der Grundschule war wurde ich gemobbt weil ich so schlecht in Deutsch war erst in der 3 Klasse kam raus das ich ADHS und Legastenie habe.

Das mit dem mobbing hat sich trozdem mein nahezu ganzes Schulleben hingezogen. Bis meine Mutter die dann alleinerziehend war wegen der Scheidung, es mitbekommen hat das es mir nicht gut geht, nach einer zeit wo ich mit Psychatern und meiner Mutter sowie Schwester geredet habe ings mir dann wieder besser.

2008 hatte mein Opa einen Schlaganfall weswegen wir umgezogen sind aufs Landraus um mehr zeit zu haben für Ihn, ich habe Ihn dann nahezu 24std am Tag gepflegt.

Nachdem er gestorben sind haben wir noch 1 Jahr da gewohnt und wurden dann mit eines zwangsräumung Obdachlos.

Jetzt haben wir wieder eine Wohnung und ich habe meine Ausbildung angefangen. Das alles wäre nicht so gut gelaufen wenn ich aufgegeben hätte.

Also merk dir eines Nicht aufgeben !! Das Leben kann einem so viel gutes bieten und Reden kann sehr viel helfen.

Kommentar von monique13707 ,

aber ist es denn falsch immer wieder zu hoffen es könnte alles wieder besser werden?! Ich will auf einer Seite einfach nur weg. Auf der anderen will ich es schaffen und Hilfe suchen. Ich suche mir öfter mal Hilfe durch anonyme Ratschläge aber auch wenn mir immer und immer wieder gesagt wird ich soll mir mehr Hilfe suchen mach ich genau das umgekehrte. Wenn ich denke es geht nicht mehr, suche ich mir Hilfe bis mir gesagt wird ich soll professionelle Hilfe suchen und dann denke ich mir aber immer wieder es ist gar nicht so schlimm. Es wird bald wieder besser. Als wenn ich keine Kraft habe diesen Weg einzuschlagen und alleine werde ich es auch nie tun. 

Kommentar von monique13707 ,

und das witzige ist, ich will das später mal machen. Also wenn, dann das. Heimerzieherin oder in der Richtung. Ich will anderen helfen. Es ist so zerreißend.

Kommentar von Hichaos1991 ,

Wenn ich könnte würde ich dir im richtigem Leben helfen aber das kann ich nicht, den ich weiß nicht wo du wohnst und will es auch nicht unbedingt wissen, da ich mich nicht jedes mal darum kümmern kann, wenn jemand hilfe braucht, da wäre ich nur noch am helfem im echten leben und würde mich selbst vergessen.


Tut mir echt leid du musst einfach weiter Kämpfen und ich weiß es ist verdammt schwer sich hilfe zu holen, aber das musst du auch nicht alleine, frag freunde ob sie dich zum Jugendamt begleiten oder beim anruf mit dabei sien können.

Ich helfe auch gerne anderen einfach weil ich gerne das Lächeln von leuten sehe die dankbar sind.

Man darf nur nicht sich selbst vergessen, den wenn man es selber nicht schafft kann man nicht anderen immer helfen.

Versuch den schritt zu schaffen er ist wirklich wichtig, besonders für dein zukünftiges Leben.

Antwort
von zuvieleleute, 27

Hi

Also dass was du da alles beschrieben hast klingt sehr stark nach Depressionen,ich kenne eine Freundin der ging es genauso wie du. Ich kann dir nur den Tipp geben dass du lernen musst auf solche Aussagen wie von deinen Eltern nicht hören darfst,du musst es einfach ignorieren und drüber hinweg sehen. Ich weiß das klingt einfacher als es ist aber du musst es versuchen. Und am besten wäre es auch wenn du dir irgendwo hilfe holst,bei einem richtigen Psychologen,es gibt auch welche die das ganze anonym machen also wo du hingehen kannst aber nicht die "Erlaubnis" deiner Eltern brauchst.

Vermutlich wird es dir nicht leicht fallen zu einem Psychologen zu gehen aber glaub mir es hilft. Diese sind auch professionell und werden dich nicht als unglaubwürdig bezeichnen. Vieleicht kannst du auch mit deiner besten Freundin zusammen dahin gehen oder so,es ist wichtig dass du dir von jemanden unterstützung holst aber es sollte wirklich jemand sein dem du vertrauen kannst. Und es ist mega wichtig dass du über alle deine Probleme redest und nicht nur über ein paar weil du andere damit nicht belasten möchtest,das ist flasch denn genau das zieht dich nur noch mehr runter. Ich kenne dich zwar nicht und weiß auch nicht wie du in der Schule so bist aber ich bin mir ziemlich sicher dass du nicht dumm bist und nichts drauf hast,das sind nur die Depressionen die dich ablenken.

Ich weiß ich habe es schon gesagt aber es ist echt wichtig dass du dir nicht von anderen vorschreiben lässt wie du bist und vorallem wer du bist.

Antwort
von greygummibeer, 37

Hey, also zuerst mal bist du kein hoffnungsloser Fall :)
So wie du deine Lebenssituation/-umstände beschreibst ist es vertändlich, dass es dir nicht gut geht. Wenn du der Schulpsychologin nicht vertraust solltest du vielleicht mal einen Psychologen/in außerhalb der Schulr aufsuchen. Die haben ja auch Schweigepflicht. Dass du andere nicht belasten willst mit deinen Problemen ist an sich ja keine schlimme Sache, aber es ist nicht gut dann mit keinem zu reden!
Also ich würde an deiner Stelle mal zu einem Psychologen/Psychater gehen, und im Internet findest du Ideen zu besseren Alternativen zum Ritzen..

Ich hoffe, ich konnte dir was helfen:)

Antwort
von TheCoomabl, 29

Sehr schwer ... Such dir von Leute die du Vertraust Hilfe ! Erzähl deine Probleme . Stell dir vor du bist nicht hier mehr . Wem würdest du alles Verletzen ? Familie,Freunde, usw.

Antwort
von Lexiaqueen, 20

Mir geht es auch so wie dir. Nur bei mit ist es erst am Anfang. Ich kann nicht mehr. Ich will nicht mehr. Ich will auch wieder fröhlich sein. Habe schulangst schaffe es trotzdem jeden tag mich in die schule zu quälen...
Willkommen im Klub.

Antwort
von Anonymous009, 34

Du bist kein hoffnungsloser Fall!! Mir ging es ähnlich wie dir..
Aber wenn du davon weg kommen möchtest, musst du dich wohl jemanden anvertrauen der dir wirklich helfen kann. Da helfen dann auch keine Freunde mehr. Und ob du an Depressionen leidest kann dir letztendlich auch nur ein Arzt/Therapeut sagen.. von daher wäre es ratsam mit deinen Eltern darüber zureden, deiner Beschreibung nach sind diese aber nicht gerade 'die besten' Zuhörer.. Vielleicht könntest du mit einem Lehrer/einer Lehrerin darüber reden, wenn vorhanden evt. mit einer Schulpsychologin. Die werden sich dann mit deinen Eltern in Verbindung setzen und dem können deine Eltern nicht aus dem Weg gehen. Wichtig ist, dass du dir hilfe suchst, da du da alleine nicht wieder raus kommen wirst. Bleib stark!! Lg :)

Kommentar von monique13707 ,

ich weiß selber nicht ob ich mich jemanden anvertrauen möchte. Ich bin wegen meinen eltern mal zum Jugendamt gegangen. Eigentlich wollte ich nur weg von zuhause weil ich unglaublichen druck wegen ihnen hatte aber meine eltern verachteten mich deswegen und zogen das ins lächerliche..

Kommentar von Anonymous009 ,

Ich habe selbst sehr viel Erfahrung damit, wenn du darüber schreiben möchtest können wir gerne Kontakt aufnehmen. (15) Sorry, klingt voll Pedo xD

Kommentar von monique13707 ,

ja das würde ich gerne

Kommentar von Anonymous009 ,

Worüber könntest du denn schreiben? Hast du Skype, Facebook, oder Tumblr?

Kommentar von monique13707 ,

solo-talent.tumblr.com

skype: monique13707


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