Frage von MarkusRichter98, 37

Was kann ich machen um wieder Spaß am Leben zu haben?

Hallo. Ich M/18 habe das Gefühl, dass ich depressiv bin bzw. psychisch nicht so wie andere. Also zu mir selbst: Ich habe im Sommer 2016 mein Abi gemacht und mache gerade eine Ausbildung, weil ich nicht genau wusste was ich studieren soll. Jetzt ist mir klar geworden, dass ich lieber ein FSJ/BFD hätte machen sollen und anschließend dann studieren sollte. Was meinen Freundeskreis angeht muss ich sagen, dass ich zumindest einen habe, wir auch ab und zu mal etwas unternehmen, er aber im Großen und Ganzen nicht wirklich besteht und sich voraussichtlich bald auflösen wird. Deswegen habe ich am Wochenende oder in den Ferien meist nie etwas zu tun und sitze Freitag/Samstag abends oft zu Hause und zocke. Einen besten Freund, mit dem ich mich sehr gut verstehe habe ich auch. Familienprobleme gibt es auch keine. Einen Freundin hatte ich aber noch nie und glaube auch nicht, dass ich die nächsten Jahre eine finden werde, weil ich immer noch sehr schüchtern bin und auch sehr langweilig dazu (hässlich bin ich nicht was ich auch öfter von Familie und Freunden gesagt bekomme). Zudem hab ich eine recht unsympathische Art und Weise was ich mir selbst eingestehen muss und stehts versuche sympathisch zu sein, was aber nicht klappt. Daneben hab ich auch starke Konzentrationsprobleme und denke fast immer an was anderes, weshalb ich vieles bereue was ich sag und mach. Mein Problem ist, dass ich in den letzten Monaten nie wirklich glücklich war. Weil ich einfach oft nix zu tun habe und ehrlich gesagt auch keinen Sinn in meinem Leben sehe. Ich weis, dass ich zu den wenigen Prozent der Weltbevölkerung gehöre die tagtäglich nicht mit Hunger und Armut konfrontiert werden, aber das ändert an meiner Einstellung zum Leben auch nichts. Ich habe gerade im Gegensatz zu vielen anderen das Glück "Freunde" zu haben und nicht gemobbt zu werden. Das was für mich immer als Sinn des Lebens galt, war es eine Familie zu gründen, einen guten Job zu bekommen und mit Freunden was ins hohe Alter zu unternehmen. Und all diese Punkte scheinen irgendwie nicht wirklich realisierbar und weit weg von mir. Ein anderes Thema wäre, dass ich ab dem zweiten Konsum von Marihuana immer Horrortrips verfallen bin (dass mittlerweile etwa 5 mal), was nach meiner Recherche auf eine labilen Charakter hinweist, und damit ein Beweis dafür, dass ich keine ganz gesunde Psyche habe. Immer wieder kommt mir der Selbstmordgedanke in den Sinn der dann wieder verfliegt, weil ich denke, dass es nicht wert ist mein Leben zu beenden bzw. so. Ich bin mir nicht sicher wie lang das noch alles so weitergehen kann. Derzeit denke ich mir auch, dass meine erste Reaktion auf eine bei mir diagnostizierte nicht heilbare zum Tode verurteilte Krankheit nicht wie bei den meisten anderen Trauer oder der gleichen wäre. Meine Frage ist jetzt einfach, was mich dazu bringen könnte den Sinn oder Spaß am Leben zu finden und was ich jetzt bevor es zu spät ist machen sollte und was eigentlich mit mir los ist.

Antwort
von Schuby221, 18

Gehe mal in ein Altenheim und helfe dort, dann hat Dein Leben  sehr schnell wieder einen Sinn. Dort wirst Du auch sehr viel Freude darüber finden.

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