Was, kann ich machen, sodass ich wieder ruhiger werde um nicht immer mit meinen Kids zuviel zu schimpfen?

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5 Antworten

Ich möchte meine Kinder nicht erziehen, sie sollen sich ja entwickeln können, ich möchte einfach nur mit der Lautsstärke etc. klar kommen, sodass ich ruhiger werde, was sich dann wiederrum sich auf meine Kids überträgt.

lg

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Kommentar von Menuett
01.07.2016, 14:39

Du hast schon die richtigen Gedanken, mit einer professionellen Hilfe kommst Du da schnell ans Ziel.

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Kommentar von Erina90
21.08.2016, 15:08

Man muss seine Kinder erziehen. Kinder brauchen Regeln um sich auch später im Leben zurecht zu finden. Immer altersgerecht aber sie brauchen sie.

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Hallo netty,

kann es sein, dass Deine Jungs zu viel Spielzeug haben?

Vieleicht bringt es ja was, wenn Du einen Großteil des Spielzeuges erst mal in den Keller verfrachtest – und später dann bei Gelegenheit mal austauscht. – So haben Sie immer wieder mal neues Spielzeug und werden vermutlich bei weniger Spielsachen auch phantasievoller damit umgehen.

Kannst Du sie alleine rausschicken? – Dann müssen sie nämlich auch alleine klar kommen! 

Oder versuche dich nicht in ihre Streitereien einzumischen (nur wenn unbedingt notwendig!). 

 Du kannst ja zum Beispiel auf dem Spielplatz mal was lesen oder dich mit anderen unterhalten – es ist nicht unbedingt notwendig, dass du dich mit ihnen die ganze Zeit beschäftigst! – Lass sie einfach auch mal springen, aber schärfe Ihnen ein, dass sie z. B. innerhalb der Spielplatz-Umzeunung in deiner Sichtweite bleiben sollen (oder ähnliches).

Teile Ihnen gleich von Anfang an (also bevor du was mit Ihnen unternimmst!) konsequent mit, was passiert, wenn sie es nicht tun – z. B. dass Du dann sofort mit Ihnen nach Hause gehst. Das solltest du dann auch durchziehen.

Wenn sie für Basteleien etc. nicht so viel Geduld haben, dann suche dir doch einfache Sachen aus, die nicht so lange dauern. 

Vielleicht ist es ja auch besser, wenn du einfach was anfängst und gar nichts dazu sagst. Wenn sie dann mitmachen möchten, teile Ihnen mit, dass sie Dir dann auch bis zum Schluss helfen sollen.

 Oder fange mit deiner Tochter an zu Basteln. Wenn mitmachen wollen ist es ok, wenn sie dann nicht mehr wollen, lass sie ohne Kommentar gehen und bastle für dich fertig!

Das gleiche gilt z. B. auch beim Singen – fange an, vielleicht singen sie ja dann mit. Das macht ja auch mehr Spaß als wenn sie müssen.

Beim Backen zum Beispiel frag sie, ob sie dir helfen wollen (kann natürlich sein, dass sie dazu keine Lust haben!) und gib Ihnen dann gleich nur eine kurze Aufgabe. Frage sie anschließend, ob sie noch etwas helfen wollen. 


Versuche mit Deiner Tochter immer wieder mal etwas alleine zu unternehmen – der Altersunterschied ist doch groß und sie fühlt sich vermutlich auch eher als „Erwachsene“. Notfalls/Gegebenenfalls auch abends, wenn die „Kleinen“ im Bett sind.

Gib Ihr ein altersgemäßes Aufklärungsbuch zur Hand (meine Tochter bekam es von mir zum 12. Geburtstag) und sage ihr, dass Du gerne bereit bist ihre Fragen zu beantworten, wenn sie dies möchte.
Gleichzeitig empfehle ich Dir, sie aber nicht weiter mit diesem Thema zu konfrontieren – es sei denn, sie kommt selbst auf Dich zu.Lies im Internet über Pupertät bei Mädchen (und später bei Jungs) nach. z. B. www.elternwissen.com/Rogge   (- ‎Jan Uwe Rogge gibt Ihnen als‎ Eltern Pubertäts-Notfall-Tipps.)
‎‎Dort gibt es auch gute Empfehlungen von Büchern.
Bei AMAZON gibt es dazu auch noch Lesermeinungen.

Sprich mit deinen Kindern oft in der Ich-Form und sage ihnen auch wie Du dich gerade fühlst (verärgert, traurig usw. – in meinen Antworten findet sich über die Ich-Form auch noch was, bzw. google einfach mal im Internet.)

Ich hoffe, Du kannst mit dem einen oder anderen Tipp etwas anfangen.

Viel Erfolg!

SkyHope62

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Kommentar von SkyHope62
27.06.2016, 14:43

Elfi96 kann ich nur zustimmen!

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Bei 'Höre bitte auf, die Jungs zu ärgern' würde ich auch auf Stur schalten. Deine Ansage ist nicht deutlich und bei einer angetragener Bitte hat man schließlich die Wahl, diese Bitte auch abzulehnen. 

Ehe du was zu den Kindern sagst, atme tief durch und zähle bis drei, um dich etwas  herunterzubringen. Dann in leisem, ruhigen Ton antworten: "Du hörst auf der Stelle auf, die Jungs zu ärgern!" Wenn es stress gibt, beziehe deube Gefühle mit ein. "Mir geht es nicht gut, wenn ihr euch so daneben benehmt./ Ich möchte, dass es etwas leiser ist/ Ihr räumt jetzt euer Spielzeug aus dem Weg. LG und alles Gute 

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Kommentar von nettj
26.06.2016, 22:29

Nun meine Aussage, zu meiner Tochter war etwas kurz gehalten, grundlegend nutze ich wohl eher die Befehlsätze die du gerade geschrieben hast, ich sage es auch immer 2 mal im ruhigen Ton, erst beim dritten mal werde ich laut.

Ich muss aber auch dazu sagen, das meine Tochter körperlich viel zu weit ist und im Kopf eher die Interessen Jungs und Baby bekommen im Vordergrund stehen.

Nun ein perfektes Beispiel bin ich wohl nicht, da ich sie selber mit 16 Jahren bekommen habe aber ich versuche ihr die Situation auch gut zu erklären, was auf einen zu kommt, besonders wenn man noch jung ist und Schule sowie Ausbildung noch vor sich hat. Aber man hat das Gefühl man trifft da nur taube Ohren, ich rede viel mit ihr, erkläre ihr SItuationen, was passieren kann, mit was man rechnen muss usw.

Nun ich gebe auch ehrlich zu das ich noch sehr jung bin und mit diesem pupertären Alter schlecht zurecht komme, da es bei mir auch noch nicht so ewig her ist und ich erkenne mich teils auch in ihr wieder. Aber bei ihr ist es ein zacken schärfer, womöglich auch anders, da sie Geschwister hat und ich damals nicht.

lg

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Wende Dich an eine Erziehungsberatung. Verschiedene Organisationen bieten auch Elternkurse an.

Oder ans Jugendamt. Dort kannst Du Hilfen zur Erziehung beantragen und vielleicht eine Familienhelferin wenigstens für einen kurzen Zeitraum bekommen.

Bei so einem komplexen Problem lässt man am besten einen Profi ran.

Und schäm Dich nicht: Es gibt viele Eltern, die vor Deinen Problemen stehen.

Die Erziehung hat sich verändert und es ist gar nicht so leicht einen guten Weg zu finden.

Gerade eine Familienhelferin, die dich in der Situation sieht, kann dir wertvolle Ratschläge geben.

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Ich kann Dir nur empfehlen zum Jugendamt zu gehen. Die haben normalerweise gute Beratungsangebote oder können an eine Beratungsstelle vermitteln. Dort bekommst Du Deine Fragen, die Du hier gestellt hast von Professionellen des Fachs beantwortet.

Mein erster spontaner Gedanke zu deinem Problem wäre, dass Du Deinen Kindern womöglich nicht klar und deutlich Grenzen setzt. Mit Sicherheit wird Dir aber keiner genau sagen woran es liegen kann. Wie gesagt, das Jugendamt kann einem bei so etwas gut weiterhelfen.

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