Frage von Douginhymer, 53

Was kann ich jetzt noch tun, wie soll ich mich verhalten?

Hello, mein Papa geht nun gegen die Richtung 60, er hatte vor ca. 15 Jahren einen Schlaganfall, weshalb die rechte Körperseite gelähmt ist und die Sprache, inzwischen auch die Psyche stark beeinflusst werden.
Allerdings hat er meiner Meinung nach ein falschen Trinkverhalten. Ich würde den Konsum auf etwa durchschnittlich 3-4 Bier am Tag . Klaaar, kann jeder tun, was er will und wahrscheinlich ist der Alkohol, das einzige Erlebnis, was er so an einem Tag haben kann. Meine Mutter beschwert sich auch ständig darüber, vorallem weil er auch deshalb lügt. Allerdings fühlt sie sich immer sehr angegriffen, wenn ich sie darauf anspreche, dass das auf Dauer doch bestimmt sehr ungesund ist, vorallem mit den ganzen Medikamenten bei einem Schlaganfallpatienten. Momentan beschweren sich einfach nur alle, dass es nie besser wird, aber tun nicht gerade etwas dagegen. Ich versuche nur mit menschlichem Verstand zu helfen, aber bekomm nur Abweisung zurück.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Welfenfee, 18

Dein Vater ist fast 60 Jahre alt und Du hast es schon richtig erkannt, dass er wohl kaum noch etwas vom Leben hat. Auch wenn er in Deinen Augen vielleicht alt ist, so wird er sich sein Leben sicherlich ganz anders vorgestellt haben. In welchem Zeitraum trinkt er denn das Bier? Ein Tag hat 24 Stunden und es schon ein Unterschied, ob man die innerhalb kurzer Zeit zu sich nimmt oder eben über mehrere Stunden hinweg. Rede doch mal mit dem Arzt von Deinem Papa und frage den ganz offen, was er dazu meint. Dann frage ihn bitte auch mal, ob er Einwände hat, wenn Dein Papa eine Zitronen-Knoblauch-Kur macht, was sicher ganz gut wäre. Dann mache ihm mal die "Goldene Milch" und wenn möglich, dann überrede ihn, dass er ein bis zwei Eßlöffel Kokosöl zu sich nimmt.

Antwort
von jessica268, 38

3-4 Bier am Tag ist zuviel. Medikamente kommen doch auch noch dazu. Ein Bier höchstens. Und nur mit Genehmigung vom Arzt. Denn der sollte es bestimmen.

Sicher hat er wenig vom Leben, ein Bier zum Abschalten abends. Alkohol und Medikamente ist keine gute Verbindung, machen aber sehr viel Leute. Es gibt doch auch alkoholfreies Bier.

Antwort
von Ille1811, 20

Hallo!

Schau mal, ob es bei euch eine Al-Anon Gruppe gibt. Al-Anon ist eine Selbsthilfegemeinschaft für Menschen, die Probleme durch die Folgen des Alkoholtrinkens eines Angehörigen oder Freundes haben.

http://al-anon.de/gruppe-finden/gruppen-finder/

Kommentar von Pudelcolada ,

Zumindest eine Suchtberatungsstelle.
Denn den wichtigsten Punkt in der Frage (von den Medikamenten in Verbindung mit Alkohol abgesehen) sehe ich in diesem Satz der Frage:

'Meine Mutter beschwert sich auch ständig darüber, vorallem weil er auch deshalb lügt.'

Klarer Hinweis auf Alkoholismus, denn der beginnt im Kopf.

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