Frage von UnknownUser1994, 100

Was kann ich gegen selbstmord Gedanken oder Depressionen machen?

Halllo, ich bin 14 Jahre alt und habe folgendes Problem: Mein Vater ist vor einigen Jahren meiner Mutter fremdgegangen. Wir sind eine eigentlich heile Familie gewesen. Ich war so um die 10 Jahre alt, es ist alles rausgekommen und es war natürlich ein riesiger schock. Meine ältere Schwester hat dies nach einigen Monaten einiger Maaßen verkraftet weil sie viel dadrüber geredet hat und schaut wieder nach vorne weil mitlerweile nach 4 Jahren alles wieder Okay ist. Ich Persöhnlich habe alles in mich herein gefressen und habe immernoch Angst das es wieder passiert. Ich war früher auch beim Psychologen weil ich viele Psychische Störungen gezeigt habe aber ich habe alles verschwiegen und nichts erzählt. Er hat zum Glück auch nichts bemerkt.

Jetzt nach 4 Jahren Kämpfe ich mit ziemlich starken Depressionen, kann Nachts nicht schlafen, Ritze mich seid neustem (nicht wegen der Aufmerksamkeit sondern um Aggressionen abzubauen, an nicht offensichtlichen stellen) musste die Schule in der 5. Klasse Wechseln weil ich einen totalen Einbuch hatte, aber jetzt wieder 2er Schüler bin.

Ich habe sobald ich streit mit meinem Vater hatte einen totalen Hass auf ihn nachdem was er uns früher angetan hat.

Ich schlage mich, verletzte mich usw.

Ich komme aus einem wirklich guten und Wohlständigem Elternhaus, also schließt dieses bitte aus, das zählt nicht zu meinen Problemen.

Meine eltern haben garkeine Ahnung was in mir abgeht, weil sie denken ich habe alles vergessen, obwohl noch alle Gedanken täglich in mir Schlummern und ich Täglich Selbstmord gedanken habe.

Zum Psychologen möchte ich nicht weil ich nicht möchte das jemand davon mitbekommt.

Bitte helft mir.

Antwort
von Wolfnight, 23

Ich weiß, es ist viel einfacher gesagt als umgesetzt. Aber versuch aufzuhören, dir selbst wehzutun. Der körperliche Schmerz spielt dir nur vor, dass der seelische dadurch geringer werden würde. Es gibt andere Wege, die machen, dass es dir wirklich besser geht. Zuerst einmal musst du dich jemandem anvertrauen. Du hast doch gemerkt, zu was es führt, wenn man alles in sich hineinfrisst. Warum willst du es dann immer noch verschweigen? Ich denke, es würde dir am leichtesten fallen, alles einem Psychologen zu erzählen. Er ist eine neutrale Person. Deine Eltern verbindest du mit deinem Schmerz, deshalb wird es noch ein weiter Weg, bis du auch mit ihnen darüber sprechen kannst. Wenn du wirklich nicht mit einem Psychologen reden willst, dann gibt es bestimmt sonst jemanden in deinem Umfeld. Deine Schwester vielleicht? Sie würde dich bestimmt verstehen.

Was auch noch sehr wichtig ist. Du darfst dich auf keinem Fall verantwortlich für den Zusammenbruch der Beziehung deiner Eltern fühlen. Offensichtlich hat es zwischen den beiden einfach nicht mehr funktioniert, sonst wäre dein Vater niemals fremdgegangen. Das soll jetzt keine Entschuldigung für sein Verhalten sein. Es war durchaus eine unfaire und verletzende Handlung. Er hätte die Beziehung beenden müssen, als ihm klar geworden ist, dass er dafür nicht mehr kämpfen will. Aber es ist nun mal passiert und er kann es nicht mehr ändern.

Eines musst du dir noch deutlich vor Augen führen: Du erlebst vielleicht gerade eine schlimme Zeit, aber es ist kein schlimmes Leben. Du selbst kannst dafür sorgen, dass diese schlimme Zeit vorübergeht. Rede mit anderen und lass dir helfen.

Antwort
von zebra4653, 25

Ich denke auch dass ein Psychologe für dich wichtig wäre, denn alleine kommst du wahrscheinlich nicht so schnell raus. Zum Psychologen zu gehen ist auch kein Grund sich zu schämen, hatte selbst zwei Klinikaufenthalte und habe immer noch 2 mal wöchentlich Therapie wegen Depression und SVV. Und bevor du weiter abrutscht und dann nicht mehr leben willst ist es doch das kleinere Übel, dass deine Eltern davon erfahren. Außerdem werden sie dich bestimmt nicht verurteilen sondern dir dann helfen...

Kommentar von zebra4653 ,

* Beziehungsweise dich umbringst...

Antwort
von metalspikee, 27

Ich habe mich Jahrelang gequält und habe nie darüber gesprochen.Im endeffekt musst du darüber sprechen. Lass dich darauf ein gehe zu einem Psychologen und lass dir helfen. Wenn du das nicht tust und du innerlich so kaputt bist das niemand dir wirklich mehr helfen kann wirst du mit Medikamenten vollgestopft. Ich spreche aus Erfahrung. Lass es nicht so weit kommen

Antwort
von nil101, 39

Du hast viel erlebt u das was dein Vater getan hat, ist wirklich schlimmer... du steigerst dich aber ein wenig hinein. Du bist depressiv u brachst hilfe, ich würde an deiner Stelle einen psychologen aussuchen also keinen psychiater u Medis sondern Gespräche ! Um daraus zu kommen, muss du dir selbst helfen u dich selbst lieben lernen !

Antwort
von Hauptbefrager, 39

Hey erstmal .

Zuerst ich bin 17 Jahre alt und hatte selber mal mit solchen Problem zu kämpfen. Ich sah meine Oma im Krankenhaus sterben, mein bester Freund starb bei einem Autounfall und meine beste Freundin an Krebs damit du svhonmal weißt das ich mich in deine Lage hinein versetzen kann. Meine Eltern haben sich auch getrennt als ich 11 Jahre alt war, doch für mich war das nie ein großes Thema weil ich zu beiden weiter Kontakt hatte . Nun ich möchte jetzt nicht über dich urteilen weswegen du und wie sehr du leidest. Deshalb Versuch einfach mal mit deinem Vater zu reden, erzähl ihm das du dass mit der Geschichte noch nicht vertragen hast und das du ihm das noch nicht so ganz verziehen hast. Das mit dem ritzen solltest du lassen ( das sag ich nicht nur so ), ich hab selber Erfahrung damit und trage heute unnötige Narben auf die ich nicht stolz bin. Ja es hilft für den Moment den Schmerz und all die Wut heraus zu lassen , doch auf Dauer bringt es dir nichts. Versuch einfach mit deinen Eltern darüber zu reden das ist besser als jede Therapie. Und sei nicht sauer auf deinen Vater was er deiner mutter angetan hat er ist auch nur ein Mensch und Vorallem dein Vater der dich liebt, wenn deine mutter im verzeihen konnte dann schaffst du das auch.

Kommentar von SgtFury71 ,

Respekt an dich für deine Vergangenheit viele hätten das bestimmt nicht mitgemacht 

Kommentar von Hauptbefrager ,

SgtFury71 vielleicht stimmt das aber ich hatte auch eine Zeit lang selbstmord Gedanken . Nur in solchen Momenten hab ich an meine Mutter gedacht, wie sehr sie leiden würde wenn ich sowas durchziehen würde, was mich dann immer wieder daran gehindert hat. Heute lebe ich ganz gut mit dem was passiert ist und dadurch hab ich mich zu dem entwickelt der ich bin und darauf bin ich stolz 

Antwort
von SgtFury71, 35

Brauchst du jemanden zum reden ? 

Du kannst mir eine freundschaftsanfrage senden!

 Ich möchte dir helfen!

Antwort
von viomio82, 37

Da kann Dir aber nur ein Psychiater helfen, ambulant oder stationär

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