eisbonbon am 16.04.2008 um 17:45 Uhr
Ich wohne in einem Rückgebäude zum Hinterhof von insgesamt zwei Häusern. Wenn es wärmer wird, haben Nachbarn die ich noch nicht identifizieren konnte bei geöffnetem Fenster tagsüber laut Sex. Mich stört es - was kann ich dagegen tun?
erst identifizieren und dann mal freundlich drauf ansprechen.

hin gegeh klingeln und der Freude Ausdruck verleiehen, dass sie viel Spaß bei der schönsten Nebensache haben, aber es wäre schön, wenn sie ihre Freude doch mehr für sich behalten würden, weil schon die Kinder den Gedanken haben, dass dort jemandem Wehgetan wird, wegen den Geräuschen..

Wenn du sie identifiziert hast, geh hin und klingel mal! Oder brüll laut ausm Fenster!

Tagsüber sollte das eigentlich in Ordnung sein. Angenommen sie hätten ein Kind, das schreit, dann müsstest Du das ja auch hinnehmen. Solange sie sich an die normalen "Ruhezeiten" halten kannst Du, glaub ich, nichts unternehmen.
Sex – das ist das durch die Evolution angestrebte Verhalten, dagegen sollte du nichts tun, allenfalls was damit und dafür.
Versuche sie zu indentifizieren und spreche sie dann darauf an.
Wenn es sich tatsächlich um Sex handelt, vielleicht noch in der Öffentlichkeit, würde ich mal das zuständige Ordnungsamt informieren. Ansonsten kannst du beim Vermieter eine Mietminderung machen, auch wenn er nicht direkt für die Ruhestörung zuständig ist.

Sprech mit dem Vermieter und beschwere dich,bei Fortbestand Mitminderung andeuten.
Das kann für diese Sexlustigen sehr teuer werden,da Überlauter Sex verboten ist .Laut einem Gerichtsbeschluss.Kam mal im Fernsehn bei einer Reportage.
Meine Nachbarin hatte vor ein paar Monaten das gleiche Problem mit ihren Hausbewohnern...bis sie dem betreffenden Paar einen sehr netten Brief schrieb. Es folgte sogar von der Gegenseite eine Entschuldigung und daß es ihnen gar nicht mal bewußt war, daß auch andere Bewohner ihre Geräusche hören würden. Seitdem herrscht dort absolute Ruhe.
Die Nachbarin versuchte zuerst, das Problem bei Hausverwaltung und Vermieter anzubringen - leider vergeblich, denn keiner der beiden wollte mit einer solch peinlichen Angelegenheiten etwas zu tun haben.