Hallo, mein kleiner Sohn ist jetzt schon ein halbes Jahr alt und ich habe seit seiner Geburt starke Depressionen. Am Anfang dachten mein Arzt und ich es wäre diese typische Wochenbettdepression, aber jetzt sind schon Monate vergangen und es wird nicht besser. Mein Arzt hat mir jetzt Tabletten verschrieben, die möchte ich aber auch nicht ständig nehmen. Hat da jemand von euch einen Rat für mich?

Man spricht bei dem, was du beschreibst von der "postnatalen oder auch -partalen Depression". Und die tritt häufiger auf, als man denkt; wenn es auch bei einigen immer noch eine Art "Tabuthema" ist, weil Mütter per se "glücklich zu sein" haben.
Vielleicht findest du hier ein paar hilfreiche Anregungen: http://www.buendnis-depression.de/depression/nach-der-geburt.php
Alles Gute!
ich hatte auch depressionen noch lange nach der geburt meines ersten kindes. ich fühlte mich isoliert weil ich im dorf wo ich wohne keine anderen mütter mit kindern kenne. ich hab dann wieder angefangen teilzeit zu arbeiten. so kommt man wieder unter menschen und vermeidet dass einem zuhause die decke auf den kopf fällt. (und die extra kohle ist nur für mich. damit leiste ich mir ab und zu einen friseurbesuch oder neue klamotten)

Du mußt zu Deinem Frauenarzt gehen oder Hausarzt. mit deratigen Depressionen ist nicht zuspassen. Die Ergebnisse einer unbehandelten Depression vor allen nach einer Entbindung, zeigen sich erst viele Jahre später und dann hilft nur noch die Psychatrie.... Geh zum Arzt
Liebe Andy, du solltest dir vielleicht Therapie verschreiben lassen. Ich habe auch nach der Geburt meines Sohnes 2 Jahre eine Therapie gemacht und es hat Wunder bewirkt.
Hast du von einem Arzt mal abchecken lassen, ob es hormonell oder rein psyschich bedingt ist?
Ich kann gut verstehen dass du die Tabletten nicht nehmen möchtest. Ich war mit Tabletten ein anderer Mensch. Abwesend und high. Das ist auch keine Lösung und es wurde immer schlimmer je höher sie nach und nach dosiert wurden. Ich habe sie dann langsam wieder abgesetzt und mir einen Therapeuten gesucht.
Das kann ich jedem nur empfehlen und in Therapie zu sein ist nichts weswegen man sich schämen müsste. Sprich mit vielen menschen darüber und erkläre ihnen deinen Zustand. Das hilft sich selbst zu helfen!
Alles Gute!
Omega 3 essen. Zu deutsch: Lachs essen. Lies mal darüber in Wikipedia. Sollte man eigentlich schon während dr Schwangerschaft, jetzt wird's aber Zeit ...

Moin! Wenn dein Arzt dir Tabletten verschrieben hat, dann solltest Du sie auch nehmen! ALLES GUTE für Dich!
Meine jüngere Schwester hatte dasselbe Problem und hat sich professionelle Hilfe geholt.

Ich denke, das wenn Du die Tbl. nicht einnimmst Du dir die Chance nimmst dich uneingeschränkt an deinen kleinen Sohn zu erfreuen.
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Und auch dein Sohn könnte darunter leiden, das Du nicht so glücklich und ausgelassen bist wie Du es sein könntest.
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Die neueren Medikamente sind relativ Nebenwirkungsarm und werden in der Regel gut vertragen.
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Normalerweise ist es ratsam die Medikamente 1-2Jahre einzunehmen um sicher zugehen das der Neurotransmitterhaushalt nicht sofort wieder entgleist und es so erneut zu einer Depression kommt.
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Neben der AD Behandlung ist es meiner Meinung nach ratsam eine Psychotherapie zu machen.
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Alles gute für dich und deinen kleinen Wolpertinger
Also meine AD hatten einen Beipackzettel der Meterlang war nur mit Nebenwirkungen. Desweiteren hab ich von dem Zeug sofort Schüttelfrostanfälle bekommen wenn ich sie nicht rechtzeitig eingenommen habe.
AD sollten immer die letzte lösung sein.
Wolpertinger am 27. Oktober 2008 11:19 Die Pharmazie Unternehmen sind verpflichtet alle Nebenwirkungen aufzulisten die unter der Einnahme eines Medikamentes jemals aufgetreten sind.
Die Anzahl der aufgelisteten Nebenwirkungen sagt also nichts über die Gefahr aus Nebenwirkungen zu haben.
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Bei einer Depression kommt es zu ein Ungleichgewicht im Neurotransmitter-Haushalt.
Durch dieses Ungleichgewicht entstehen alle Symptome einer Depression.
Ohne dieses zu Behandeln ist die Therapie einer Depression sehr langwierig und aufwendig und meist auch nicht dauerhaft erfolgreich.
Das AD bildet, nach meiner Meinung, das Fundament einer erfolgreichen Depressionstherapie.
Das es nicht als einzige Maßnahme ausreicht ist klar.
Aber welche weitere Maßnahmen für dich richtig und wichtig sind kannst Du nur im persönlichen Gespräch mit einen Psychiater und/oder Psychotherapeut herausfinden.
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Aber wichtig ist, das Du deinen Weg findest und ihn vor allem gehst.
LG Wolpertinger
Schwierig nachzuvollziehen! Du hast ein kleines Leben auf die Welt gebracht! Normalerweise gibt dies ein Energieschub!
Erziehst du alleine??? Hast du das Gefühl dein Kind sei eine Last für dich! Eine Bürde die du lieber weggeben würdest??? Du hast kein Wort geschrieben davon ob du dich auf das Kind gefreut hast! Du hast nicht erwähnt ob du dein Kind liebst! Eine Mutter die schreibt sie habe ein 6Monate altes Baby, schwärmt normalerweise in jedem 2ten Satz von den kleinem Sonnenschein! Frag dich doch mal ob vielleicht ein bestimmtes Ereignis vor oder nach der Geburt deines Sohnes dir die Kraft oder den Mut genommen hat! Bist du dir immer noch sicher das du das Kind haben willst???
Wolpertinger am 25. Oktober 2008 14:43 Tim, viele Frauen haben nach der Entbindung Depressionen.
Nur wenige sprechen davon, weil sie häufig auf das gleiche Unverständnis und Vorwürfe treffen wie Du sie äußerst.
Oder sie sich selber Vorwürfe machen, das sie nicht dieses Glück empfinden.
Aber nicht immer funktioniert unser Körper so einwandfrei, wir sind schließlich Menschen und keine Maschinen.
Die Ursache einer solchen Depression kann vollkommen unterschiedlich sein und muß auch keine Reaktion auf ein vorangegangenes Ereignis sein.
Vorwürfe??? Das waren Fragen! Und das das häufig vorkommt wusste ich nicht! Ich empfand es als nicht normal weil ich viele Mütter kenne und noch keine hat jemals davon was gesagt! Also ist es ja natürlich das ich denke das es nicht normal ist! Und wenn es normal ist, warum liesst man niemals was darüber??? Sorry!
Wolpertinger am 25. Oktober 2008 15:06 Wenn man nach dem richtigen sucht liest man davon Tim.
Wenn man aber gar nicht weiß wonach man suchen soll ist es schwierig.
Im TV wird manchmal über diese Erkrankung berichtet, aber meistens nicht sehr gut.
Und was bitte ist den Normal?
Gib bei Google mal Wochenbettdepression oder Baby-blues ein. Dann wirste sehen wieviel es darüber zu lesen gibt.
mia68 am 25. Oktober 2008 14:53 ...voilà. Da sieht man´s...

Die Schauspielerin Brooke Shilds hatte diese Depressionen beim ersten Kind 1 1/2 Jahre lang.Nach dem 2ten Kind hat ihr Johanniskraut geholfen,die Depris zu vermeiden!

die ärzte wissen besser bescheid als wir hier.oder es sei denn es ist ein arzt unter uns.
Das Buch: "Depressionen überwinden" herausgegeben von der Stiftung Warentest, kann ich wärmstens empfehlen.
http://www.test.de/shop/buecher-spezialhefte/gesundheit-kosmetik/sp0186000/