Was kann ich als Buchautor meinem Verlag verkaufen - Den Text - Die Idee zum Buch - Darf ich meine Arbeitszeit berechnen?

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4 Antworten

"Verkaufen" ist nicht die ganz richtige Bezeichnung.

Falls ein seriöser Verlag dein Manuskript annehmen sollte (was SEHR unwahrscheinlich ist bei einem unbekannten Autor), dann bekommst du einen Anteil von den Einnahmen aus dem Verkauf des Buchs - sonst nichts.
Wenn niemand dein Buch kauft, bekommst du NICHTS; deine Arbeitszeit spielt keine Rolle.
Ein seriöser Verlag nimmt ein Manuskript nur dann an, wenn er hohe Verkaufszahlen erwartet, damit sich die Investition für Druck und Veröffentlichung rentiert.
Erstlingswerke von unbekannten Autoren haben da so gut wie gar keine Chance.

Wenn du an einen Pseudo-Verlag gerätst, dann musst DU bezahlen für Druck und Veröffentlichung. Das kann schon mal 5-stellige Beträge kosten und ob das Buch dann wirklich verkauft wird, ist fraglich.
Aber da gibt's keine "Qualitäts-Kontrolle" für's Manuskript. Die nehmen alles, Hauptsache der Autor zahlt ;-)

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Als Autor verkaufst Du i. d. R. den Text.

Und wieviel Du dafür bekommst ist Verhandlungssache. 

Stundenlohn gibt es für einen freien Autor nicht. Eher eine Umsatzbeteiligung. 

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Als Buchautor verkaufst du ein Manuskript als Rohstoff für ein Buch. Wenn du unbekannt bist, ein fertiges. Wenn du in der Branche schon als guter Autor bekannt bist, kannst du auch manchmal schon die Idee zu einem Buch verkaufen.

Bezahlt bekommst du dafür dafür 5 - 10 % (je nach "Markwert" des Autors) vom Netto-Ladenpreis des Buches. Näheres siehe "Normvertrag für Verlage" (bitte selbst googlen).

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Die Idee wohl kaum- immerhin macht das ja kaum Arbeit.

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Kommentar von AnnJabusch
10.01.2016, 13:24

Wie kommst du darauf, dass geistige Arbeit keine Arbeit ist?

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