Was kann es für gründe geben (psychologisch), dass man nicht ändert, was man ändern will?

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8 Antworten

Hallo Stella8585,

das ist eine sehr gute Frage :-) Ich denke, dass es sehr viel damit zu tun hat, dass den meisten Menschen Neues Angst machen. So sagen sie sich dann 'Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach.' Und geben sich mit dem Bekannten und damit Vertrauten zufrieden.

Etwas anderes ist es meiner Erfahrung nach, wenn einen nach dem Überdenken oder Überschlafen Zweifel kommen, denn das kann den o. g. Grund haben, aber auch den, dass man später das Ganze für eine 'Schnapsidee' hält und Gründe dagegen aufgetaucht sind.

Oft können es auch Gründe sein, die mit Rücksichtnahme auf Menschen in der nahen Umgebung zu tun haben können.

Einen anderen Aspekt hast Du ja schon selbst angesprochen, nämlich den, dass man sich vielleicht überschätzt hat oder ob es überhaupt Sinn macht, dies oder jenes zu ändern. Und naja, manche brauchen wohl auch einfach etwas zum Jammern und bemitleidet werden ;-)

Alles Gute

Buddhishi

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Kommentar von Stella8585
18.05.2016, 02:06

Das ist es ja. Woher will man wissen, ob man sich überschátzt hat, wenn man es nicht mal versucht? Ok es kann schwer werden, aber schwer ist doch jede gute änderung im leben. Aber dennoch wünscht man es sich sehr. Ich bin gerade in so einer umbruchphase und finde meine eigenen widersprüchlichen gefühle und gedanken sehr verwirrend. Mal mache ich pläne und freue mich sehr und am tag darauf bekomme ich zweifel oder bin demotiviert und denke mir "ach bringt doch eh nix, packst du nicht" oder ähnliches. Obwohl es dinge sind, die ich durchaus beeinflussen könnte,nichts davon liegt außerhalb meiner macht. Ich verstehe mich gerade selbst nicht. Angst vor veränderung kann es vielleicht sein oder die erkenntnis, dass es in der vorstellung immer schön bleibt und -wenn mal umgesetzt- vielleicht gar nicht so toll ist oder auch nix  zum besseren ändert. Verwirrend für mich.

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Ich glaube die häufigsten Gründe sind immer noch Angst und Faulheit.

Nichts hemmt mehr als Angst. Wenn man etwas ändern will, heißt das ja, dass sich etwas ändert.... Und man weiß nicht, was genau danach kommt und wie es wird. Es besteht ja eine kleine Möglichkeit, dass es schlechter wird als vorher. Sicherheit ist ein wichtiges Grundbedürfnis für Menschen... Veränderung heißt, die Sicherheitszone zu verlassen, und das ist eben beängstigend. Da hilft nur der feste Glaube an sich selbst, dass, sogar wenn es schlechter wird und man einen Fehler gemacht hat, man es aus eigener Kraft wieder geradebiegen kann und wird.

Faulheit heißt, Anstrengung zu vermeiden. Auch darauf sind Menschen gepolt, denn früher zu Zeiten der Säbelzahntiger war es besser, sich auszuruhen wann immer es ging und Kräfte zu sparen. Das kann nur überwunden werden, indem man sich genau ausmalt, wie schön und supertoll es wird, wenn die Anstrengung vorbei ist und man die Veränderung erreicht hat, die man wollte.

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Weil das Elend, das man kennt, oft leichter auszuhalten ist, als etwas Neues zu versuchen. Man ändert nur etwas, wenn es nicht anders geht.

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Angst vor der eigenen Courage. Angst ein Risiko ein zu gehen. Angst davor zu scheitern, bevor es angefangen hat.

Ja! Man kann es packen, wenn man daran fest glaubt und schrittweise vorgeht. Eine Sache nach der anderen, die zu dem gewünschtem Ziel führt, umsetzen. Die kleinen Erfolge zwischendrin motivieren einen, weiter zu machen bis man das Ziel erreicht hat.

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Rein psychologisch gesehen kann es bedeuten dass man sich nicht so viel Wert ist. Also nicht so viel Wert auf sich legt. Was nicht bedeutet dass es auf Dich zutrifft. Dazu müsste man Dich besser kennen, um hier eine Analyse abzugeben.

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Selbstzweifel oder keine Motivation. Man sollte versuchen sich aufzuraffen und es trotzdem zu tuen. 

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Der Trick ist:
Akzeptiere dich so, wie du bist und es soll egal sein, was andere über dich denken
Dauert zwar ein bisschen diese Einstellung aber wenn du so ne Einstellungh hast dann geht's dir hoffentlich besser

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Kommentar von Stella8585
18.05.2016, 01:54

Geht ja nicht um andere sondern die eigenen wünsche

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Kommentar von yam1811
18.05.2016, 01:55

Ist halt einfach menschlich sowas -.-

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Kommentar von yam1811
18.05.2016, 01:57

Jeder macht sowas mal durch -.-

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Vielleicht die Angst davor Dinge noch schlechter zu machen als sie schon sind? Also z.B. keinen neuen Job suchen, aus Angst einen schlechteren Job abzukriegen.

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