Frage von powerpanda1, 34

Was ist wichtig bei der französischen Sprache und was lernt man nur für die Schule?

Hallo zusammen. Ich schreibe in ca. 2 Monaten meine Abschlussprüfungen in Französisch. Da ich zwar von allem ein wenig Ahnung habe, aber noch nichts richtig kann, würde ich gerne die wichtigen Aspekte der französischen Sprache (die, die man im Alltag auch braucht) gut lernen. Folgende Themen sollten wir können:

  1. Aspect verbal (passé composé, imparfait, plus-que-parfait, conditionnel, subjonctif) zählt 50%
  2. Subjonctif
  3. Phrases hypothétiques
  4. Participe présent, gérondif, adjectif verbal
  5. Discours indirect au passé
  6. Pronoms personnels + y + en
  7. Pronoms relatifs
  8. Prépositions devant l'infinitif
  9. Passif
  10. Rapports logiques

Was davon ist für den alltäglichen Sprachgebrauch wichtig, was davon ist "vernachlässigbar"?

Vielen Dank für eure Einschätzung, lg greenpanda (Lerntipps sind auch sehr willkommen...:))

Expertenantwort
von LolleFee, Community-Experte für Schule, Sprache, franzoesisch, 10

Konjugation: Du musst wissen, wie man présent, imparfait und futur simple bildet, außerdem musst Du das participe passé der Verben wissen. Wenn Du das weißt, kannst Du alle anderen wichtigen Zeiten daraus bilden.

Die phrases hypothétiques sind total einfach, weil Du Dir im Prinzip drei Kombinationen merken musst: si+présent, présent oder futur // si+imparfait, conditionnel 1 // si+plus-que-parfait, conditionnel 2

Der discours indirect au passé ist total einfach, Du musst Dir nur die Zeitverschiebung (imparfait = imparfait, plus-que-parfait = plus-que-parfait, futur simple >  conditionnel 1, présent > imparfait, passé composé > plus-que-parfait; immer eine Zeit "zurück") merken, der Rest ist wie im Deutschen (Pronomen austauschen etc.).

Werde Dir bewusst, welche Pronomen man wofür braucht. Welche sind die Pronomen für die direkten Objekte? Welche für die personalen à-Objekte? Welches Pronomen ersetzt à qc und de qc? Wenn Du die Anschlüsse der Verben mitlernst und die Zuordnungen zu den Objektpronomen verinnerlicht hast, ist es total einfach und logisch.

Von den pronoms relatifs sind qui, que, dont und où schon die am häufigsten gebrauchten. Aber im Prinzip ist auch dieses Thema einfach, wenn man sich einmal damit richtig auseinandergesetzt und es verstanden hat, dass das Relativpronomen etwas im Relativsatz ersetzt und deswegen genau die gleiche Funktion (ggf. samt Präposition) haben muss.

Die prépositions devant l'infinitif - wenn das die Verbanschlüsse sind (bspw. essayer de faire qc), dann sind die wichtig.

Das Passiv funktioniert wie im Deutschen - konjugiertes être und participe passé. Passivkonstruktionen gibt es aber im Deutschen häufiger als im Französischen. 

rapports logiques - was ist damit gemeint? Rhema und Thema?

So. Ich stehe auf dem Standpunkt, dass man den Subjonctif, das participe présent, das gérondif und das adjectif verbal vor der Oberstufe nicht durchnehmen sollte. Ich fände es wichtiger, dass die SuS mehr Zeit haben, das, was sie lernen, auch zu verinnerlichen, um es auch wirklich anwenden zu können. Es bringt nichts, wenn man in jeden Grammatikteich einmal eingetunkt wird, davon lernt man nicht schwimmen. Du kommst gut und richtig ohne das participe présent, das gérondif und das adjectif verbal aus. Du kannst Dich auch anders ausdrücken, das muss nicht damit sein.

Beim Subjonctif sieht die Sache etwas anders aus, denn wenn er ausgelöst wird, aber nicht auftaucht, dann ist es ein Fehler.

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