Frage von Aylincx, 136

Was ist, wenn meine Eltern sterben?

Also ich bin ja 14 und wenn meine Eltern sterben würden, würde ich ja zu anderen Leuten kommen, die meine Eltern entschieden haben. Nur weiß ich nicht wer und wo.. Also müsste ich rein Theoretisch bei irgentwelchen Menschen, die ich nicht kenne, die meine Eltern schon 13 Jahre oder gar mehr nicht mehr gesehen haben wohnen... Gäbe es rein theoretisch auch eine andere Möglichkeit? (Ist nur ein Gedankengang- Meine Eltern leben zum Glück noch)

Antwort
von Rockige, 46

Ich würde meine Eltern darauf ansprechen, offen sagen das ich diese Angst sie zu verlieren in mir spüre. Ich würde ihnen sagen das ich garnicht wüsste was ich ohne sie machen soll, wo ich bleiben soll. Damit ist dann das Thema "Wohin mit dem Kinde" eröffnet.

Vielleicht haben sie sich bewusst noch nie mit dem Thema beschäftigt, vielleicht auch nur am Rande. Oder aber sie haben tatsächlich eine Idee bzw. einen festen Plan wohin du kämst und können dir entsprechend sagen was sie sich da vorstellen.

Niemand sagt das du automatisch zu Leuten musst die deine Eltern seit 13 Jahren nicht gesehen haben. Haben sie im Testament etwas entsprechendes hinterlassen wird darüber entschieden ob du dort hin kannst (also zu den Leuten die sie für dich auserkoren haben). Ansonsten nimmt sich das Jugendamt der Sache an und entscheidet.

In der Regel erst mal die allernächsten Verwandten (vorrausgesetzt sie sind volljährig und in der Lage sich um einen Teenager zu kümmern). ... Und ansonsten bis zum Erreichen deiner Volljährigkeit ein gesetzlicher Vormund der vom Jugendamt bestimmt wird.

Mach dir mal keinen Kopf :) Es ist völlig natürlich das du Verlustangst hast. Es ist völlig natürlich (und auch gut) das du dir Gedanken um deine Zukunft machst.

Kommentar von Aylincx ,

Hab kein Wort über Angst verloren ._. Habs nur angesprochen...

Kommentar von Rockige ,

Dieser Gedankengang "Was passiert wenn X stirbt, ich alleine bin, was passiert mit mir, ich will nicht darüber nachdenken aber irgendwie schon..." wird zusammengefasst unter dem Begriff "Verlustangst". Ganz egal ob du das Wort "Angst" benutzt oder nicht.

Ich kann mir denken wie ein solcher Gedanke in dir drinnen bohrt.

Also nochmal, es ist völlig normal und natürlich sich solche Gedanken zu machen bezüglich einer potentiellen Zukunft. Ob das jetzt oder in 20 Jahren ist bleibt sich fast gleich. Lediglich aktuell bist du noch minderjährig, also abhängig von einem erwachsenen Sorgeberechtigten. In 20 Jahren stehst zwar auf eigenen Beinen, aber die Gedanken fühlen sich genauso blöde an, man grübelt.

Der Tod ist etwas, das passiert. Dem einen früher, dem anderen später. Es ist unumgänglich. Du hast weiter unten irgendwo als Antwort geschrieben "Könnte sich aber auch jederzeit ändern". Das stimmt. Nur, lass dich dadurch nicht vom Leben abhalten. Genieße die Zeit mit deinen Eltern, Freunden, deinen Hobbies etc. Nimm deine Eltern doch einfach mal in den Arm (fällt mir spontan ein). Denn, hinterher (wenn es zu spät ist) ists leicht zu sagen "ach hätt ich doch wenigstens 1 Mal...".

Also, setz dich mit deinen Eltern zusammen, besprecht das Thema. Das wird euch alle gleichermaßen beruhigen wenn erst mal ganz klar ist wohin du kämst im Fall des Falles.

Antwort
von Pani2006Shiba, 44

Hallo,

warum machst Du Dir solche grauenvollen Gedanken?

In Deinem Alter solltest Du glücklich sein und voller Freude in die Zukunft blicken.

In Deinem Alter wäre das Jugendamt noch für Dich zuständig.

Allerdings hast Du auch schon ein Mitspracherecht.

Es gibt Wohngemeinschaften, die natürlich noch von mindestens einem Betreuer betreut werden.
In diesen Wohngemeinschaften hat dann jeder Jugendliche sein eigenes Zimmer, Bad und Küche werden gemeinsam genutzt.

Natürlich musst Du da, wie zu Hause auch, den Haushalt mitmachen.

Bei uns fühlen sich die Jugendlichen sehr wohl und gehen manchmal viel stärker ins Leben, als wenn sie noch zu Hause wohnen würden.

Es gibt ja auch andere Fälle, wo Jugendliche in Wohngemeinschaften untergebracht werden, obwohl noch ein Elternhaus da ist.

So nun schieb diese trüben Gedanken beiseite und sein ein ganz normaler lebensbejahender Jugendlicher ohne Probleme.

Viel Erfolg und alles Gute für die Zukunft!

Kommentar von Aylincx ,

Ist halt ein Gedanke :) Und ja solche Gemeinschaften kenn ich... Aber in der nähe gäbe es keine.. Also wäre ich so oder so bei fremden an einem fremden Ort

Kommentar von Pani2006Shiba ,

Okay, das könnte Dir passieren, aber wenn Du dann eh allein bist, dann ist es gut andere Menschen kennen zu lernen und eventuell Freundschaften fürs Leben zu schließen.

Antwort
von HaGue60, 18

Hallo,

Deine Gedanken sind normal und o.k. Sie helfen Dir nur nicht viel weiter, weil

1. Du lebst heute und heute ist es so,

2. alle Lösungen für die Zukunft können Morgen wieder ganz anders aussehen.

Ich habe mal gelesen, dass man sich oft mit solchen Dingen auseinandersetzt, die passieren könnten und sich Lösungen überlegt, und davon treffen 95% überhaupt nicht ein. - Was für eine Gedanken und Energieverschwendung habe ich mir gedacht. Daher besser sich um das hier und jetzt zu kümmern.

Und wenn es nicht anders geht: Was hast Du denn für Ideen und Wünsche? Was hätten Deine Eltern für Ideen. Die wollten doch bestimmt, dass es Dir gut geht, wenn das Unwahrscheinliche doch eintreten würde.

Ich arbeite übrigens in einem Kinder- und Jugendheim. Waisenkinder gibt es dort nur ganz selten mal,. Da finden sich oft ganz andere Lösungen in der Familie, gute Freunde, ...

LG

Antwort
von Liv10, 64

Hallo!
Mach dir nicht so viele Gedanken davon bekommt man nur Angst.... Aber wenn du das jetzt so beantwortet haben willst glaube ich entweder zu Verwandten oder in so ein Betreutes wohnen vom Jugendamt..... Aber deine Eltern leben noch also Versuch an was anderes zu denken!
Glg
Liv

Kommentar von Aylincx ,

Könnte sich aber jederzeit ändern :(

Kommentar von Liv10 ,

Klar könnte es das aber was bringt es wenn du immer nur Angst hast vor dem was kommen könnte? Abends sind solche Gedanken so oder so schlecht! Du wirst sehen: Morgen früh kommt dir alles halb so schlimm vor! Also denk an was anderes denn deine Eltern leben und nur das zählt. Man weiß nichts über die Zukunft und das macht jedem Angst denn die meisten fürchten sich vor dem was sie nicht wissen. Ein Spruch der mir dazu einfällt: Angst fressen Seele auf.     Ich finde der Spruch ist so wahr

Kommentar von Aylincx ,

Hab nie was von Angst gesagt :)

Kommentar von Liv10 ,

Stimmt:) Ich bin nur davon ausgegangen dass da fast jeder Angst davor hat....

Antwort
von sgn18blk, 58

Ich würde mal sagen, dass Du zu Deinen nächsten Verwandten unterkommst. Denk aber mal lieber nicht so.

Kommentar von Aylincx ,

Die sind alle eher alt oder tot und ja..

Kommentar von sgn18blk ,

Ja ehm, das wird jeder mal.

Antwort
von healey, 7

Sprich mal mit deinen Eltern ! Du hast doch bestimmt Onkels und Tanten ! In einem Notfall würde ich erst mal schauen ob Du bei denen unterkommen könntest. Aber zum Glück leben deine Eltern ja noch !!! 

Antwort
von Anonym180101, 54

Naja, da wäre noch Kinderheim.... aber das willst du nicht !

Ansonsten haben deine Eltern vermutlich deine Großeltern oder Onkel/Tanten ausgewählt, Leute die du kennst.

Kommentar von Aylincx ,

Meine Großeltern sind tot und meine Tanten 80+ und eine hat altsheimer.. Also leute, die ich nicht kenne

Kommentar von Anonym180101 ,

Patentante/onkel ? Sonst frag doch deine Eltern einfach mal. 

Kommentar von Aylincx ,

Mit den Namen konnte ich nichts anfangen :/ sie wirkten iwie unsicher..

Kommentar von Anonym180101 ,

Vermutlich haben sie noch gar nicht richtig darüber nachgedacht. Da werden sie bestimmt in den nächsten paar Tagen drüber reden, und mit etwas Glück reden sie dann mit dir noch mal darüber. Sonst überleg dir doch bei wem du gerne leben würdest wenn sie sterben sollten, das wird sie bestimmt auch interessieren. 

Kommentar von Aylincx ,

Ich mag nicht über den Tot reden :/

Kommentar von Anonym180101 ,

Wenn es dich beschäftigt... es ist wichtig mit deinen Eltern über die Dinge zu reden die dir im Kopf rumgehen. Aber hey, vermutlich musst du sie noch im Altersheim besuchen kommen ;)

Kommentar von Aylincx ,

Ich schick die doch nicht ins altersheim D:

Kommentar von Anonym180101 ,

Du... wenn die 90 sind und Alzheimer haben wirst du dir das noch mal überlegen :DD

Kommentar von Aylincx ,

Glaube nicht :)

Kommentar von Anonym180101 ,

Dann haben sie es gut genug mit dir um deine Ängste aus der Welt zu schaffen ;)

Kommentar von Aylincx ,

Hab das Wort Angst nie erwähnt

Kommentar von Anonym180101 ,

Bedenken, Sorgen, Ängste... wie auch immer, aber es beschäftigt dich ja anscheinend.

Antwort
von souvisou, 16

Frag deine Eltern doch mal. In der Schweiz ist es immer so, das man zu anderen Familienangehörigen kommt. Da du schon 14 bist (also schon 12 jahre alt gewesen bist) hast du somit auch die freie Entscheidung, wo du wohnen willst. Patenonkel und Patentanten hat man nicht umsonst. Meistens, ist es so, dass wenn beide eltern sterben, dass das kind zum Patenonkel oder zur Patentante kommt, wenn die eltern niemanden bestimmt haben, zu wem sie ihr kind geben wollen.
Du wirst nicht einfachh zu irgend welchen fremden leuten gebracht die deine eltern nicht kennen oder kaum, ich meine dann wären deine eltern echt blöd, wenn sie ihr kind irgendwem geben.
Aber am besten du fragst mal deine eltern, vielleicht haben sie auch niemanden aufgeschrieben und wenn es dann soweit wäre würde das jugendamt gucken, zu wem du ziehen könntest, wo es dir gefällt.

Antwort
von Majasoon, 12

Verwandte?

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