Frage von Lyznoe, 1.056

Was ist, wenn es die Hölle wirklich gibt?

Hallo zusammen,

wir können nicht zu hundert Prozent sagen, dass keine Hölle gibt. Wir können auch nicht zu hundert Prozent sagen, dass es keinen Gott gibt. Wer das doch tut, ist nicht ehrlich und einfach nur irrational. Angenommen, wir machen uns jetzt lächerlich darüber und bringen Sprüche wie "In der Hölle ist es sowieso wärmer oder dort gibt es die schöneres Frauen" und erfahren nach dem Tod, dass es wirklich eine Hölle gibt. Aber was ist, wenn die Hölle so heiß ist, dass man es nicht aushält. Ich meine, wir können keine drei Sekunden die Finger in den heißen Ofen stecken. Was steckt dahinter? Könnte es sowas geben? Habt ihr schon darüber nachgedacht. Bitte sachlich bleiben.

Antwort
von AufderSuche2, 399

Zuerst mein Standpunkt, ich bin ein Mensch der zwar grundsätzlich nicht an Götter glaubt, die Existenz solcher höherer Wesenheiten aber auch nicht 100% ausschliesst. Obwohl ich die Vorstellung personifizierter Götter, wie Sie in den meisten Religionen vorkommt für lächerlich halte. Meine Einstellung zum Jenseits ist in etwa die selbe.

Wenn ich jetzt das Gedankenexperiment wage, und wir uns mal Vorstellen, die von dir beschriebene Hölle, mit dem Feuer dem Teufel und der ewigen Qual gäbe es. Würde das mein Verhalten in keinster Weise beeinflussen.

Denn ich weiss nicht wessen Hölle dies ist, ist es die Hölle des Fundamentalistischen Christentum, in der alle nicht-Christen brennen werden, oder ist es die Hölle der Muslime in der Alle Nicht-Muslime bestraft werden. Diese Liste könnte ich noch ewig lang weiter führen, es gibt und gab hunderte Religionen mit verschiedenen Höllenvorstellungen.

Ich halte es deshalb für ziemlich Sinnlos mich einer Religion anzuschliessen nur damit ich unter Umständen nicht in die Hölle komme, denn die Wahrscheinlichkeit das man die richtige ausgewählt hat ist verschwindende gering.

An einen solchen Gott der Leute ewige Quallen erleiden lässt nur weil Sie Ihn nicht richtig verehrt haben möchte und könnte ich sowieso nicht glauben. Denn ein solcher Gott währe doch ziemlich selbstverliebt und hätte wohl auch einen ziemlichen Minderwertigkeits-Komplex.

Ich glaube nicht an Gott, bin aber ein guter Mensch. Sollte ein Gott mich deshalb in die Hölle schicken, dann soll er doch. Das sagt dann aber wohl mehr über Ihn aus als über mich.

Da es aber weder Beweise noch die kleinsten Indizien sowohl für eine Hölle als auch für die Existenz eines Gottes gibt, ist diese Höllendiskussion mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sowieso sinnlos. 

Kommentar von Tiegerin ,

Ich schließe mich dir zu 100% an.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Sie können sich mit verschiedenen Religionen beschäftigen. Ich bin Christ. Wenn Sie Gründe haben wollen, um an das Christentum zu glauben, dann können Sie z. B.  auf mein Profil gehen, dort findet man Gründe. Sie können mich nach Gründen aber auch fragen.

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 338

Persönliche Meinung

Meiner Meinung nach sind Himmel und Hölle keine real existierenden Orte, sondern stehen einfach für den Geisteszustand höchster Freude und tiefster Qual, die ein Mensch empfinden kann.

Außerdem sind solche Lehren ein gutes Druckmittel zur Manipulation von Gläubigen, da man sie so einschüchtern kann. Diese beiden Aspekte erscheinen mir sinnvoller, als irgendwelchen theologischen Erklärungen.

Motivation

Der eine Mensch handelt einfach positiv, weil er einen guten Charakter hat, offen und hilfsbereit ist. Ihm geht es nicht um Religion, sondern er ist einfach davon überzeugt, das alle Menschen das Recht auf diese Freundlichkeit haben. Er sieht sich zB als Humanisten. Mit Religion hat er nichts am Hut und äußert sich evtl. sogar kritisch.

Der andere Mensch ist streng religiös und hat furchtbare Angst vor der Hölle. Er begeht lauter gute Taten und gibt sein letztes Hemd - aber nicht, weil er wirklich ein guter Mensch ist, sondern lediglich aus Angst vor der Hölle. Er ist also sehr religiös, aber nicht sehr menschenfreundlich.

Frage

Wenn es eine göttliche Gerechtigkeit geben sollte - was wiegt schwerer? Ehrliche atheistische Hilfsbereitschaft oder unehrliche religiöse Zwangsfreundlichkeit?

Was ist gravierender? Nicht an Gott zu glauben und Kritik zu äußern, oder seine Mitmenschen als schlecht ansehen und aus Furcht vor Gottes Strafe falsche Freundlichkeit zu heucheln?

Wenn der hypothetische Gott tatsächlich so weise und barmherzig ist, dann sollte er den wahren, guten Charakter des Menschen kennen. Ich sehe für den Menschenfreund daher keinen Grund zur Sorge.

Mein Rat

Führe dich nicht wie ein Barbar auf - dann hast du auch nichts zu befürchten.

Selbst wenn man nicht an Gott glaubt, ist es einfach freundlicher gegenüber seinen Mitmenschen - und mehr Respekt, Achtung, Toleranz und Mitgefühl hat vermutlich noch niemandem geschadet.

Kommentar von susan327 ,

Das war vllt früher der Fall weil die Leute damals kaum gebildet waren, aber was bringts den Kirchen heute den Leuten mit der Hölle Angst zu machen?
Damals hat die Kirche Lehren verbreitet, die überhaupt nicht in der Bibel standen & keiner konnte es nachprüfen...heute schon...und jeder sollte heute wissen, dass es keine "Strafe Gottes" ist, in der Hölle zu landen, das tut man nur, wenn man in seiner Sünde bleibt und sie deshalb selbst tragen muss, weil man sie Jesus nicht hat tragen lassen.

Ja richtig, ein Mensch strebt immer das Gute an, weil er nach Gottes Bild geschaffen ist.

Und schon wieder sind wir bei der alten, katholischen Lehre... ein Mensch wird NICHT durch gute Taten errettet sondern ALLEIN durch den Glauben an Jesus Christus wegen Gottes Gnade. Es steht NIRGENS in der Bibel, dass wir durch gute Taten errettet werden. Das sind alles altkatholische Bilder & haben NICHTS mit der Christlichen Botschaft zu tun!!

Ehrlich & atheistisch passt nicht zusammen, weil die allgemeine atheistische Ansicht ist, dass es kein Gut & böse gibt, was ja atheistisch gesehen auch vollkommen richtig ist. Natürlich denkt ihr wieder, dass es sowas wie Moral dann doch gibt, tut es aber nicht. Es ist das Beste für die Menschen, wenn sie zusammen arbeiten, dass hat aber nichts mit einer Moralvorstellung zu tun. Unser Staat ist auf christlichen & jüdischen Werten aufgebaut und das ist der einzige Grund, warum es so etwas wie Moral bei uns gibt. Gutes und Böses ist keine Erfindung des Menschen, sondern ein von der "Natur" (wenn man es so will) gegebenes Empfinden. Ihr biegt das mit der Moral so hin, wie es euch passt, den Christen gibt Gott eine Vorlage bzw. eine Grundlage für Moral, indem Er uns das objektive Denken nimmt & den Dingen wie Liebe Existenz gibt.

Gott kennt uns besser als jeder Andere. Ich weiß nicht, wie du drauf kommst, dass es nicht so ist. Aus Gott geht alles Gute & Böse hervor bevor du jetzt wieder damit kommst:

Jesaja 46,6-7:

Ich bin der Herr, und sonst keiner mehr, der ich das Licht mache und schaffe die Finsternis, der ich Frieden gebe und schaffe Unheil. Ich bin der Herr, der dies alles tut.

Kolosser 3:14:
Über alles zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit.

Sprüche 21:21:
Wer der Gerechtigkeit und Güte nachjagd, der findet Leben und Ehre.

Galater 5:14:
Denn das ganze Gesetz ist in "einem Wort" erfüllt, in dem: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!

Kommentar von Enzylexikon ,

aber was bringts den Kirchen heute den Leuten mit der Hölle Angst zu machen?

Solche Druckmittel können eingesetzt werden, um die Mitglieder einer Gemeinschaft auf gemeinsamer Linie zu halten.

Muster:

Spiritueller Lehrer A legt die Heilige Schrift aus. Er gibt Anweisungen und beruft sich als Legitimation dabei auf die heilige Schrift. Folgt man seiner Anweisung nicht, dann verstößt man gegen seine Auslegung der heiligen Schrift. Es folgt die Drohung mit der Hölle.

Dieses Muster mag bei den großen religiösen Organisationen nicht mehr so stark präsent sein - kleinere Glaubensgemeinschaften nutzen aber weiterhin solche Methoden.

Innerhalb der Kirche kann ich mir ähnliche Kontrollmechanismen allerdings auch sehr gut vorstellen, wenn auch mit anderer Argumentation.

ein Mensch wird NICHT durch gute Taten errettet sondern ALLEIN durch den  Glauben an Jesus Christus wegen Gottes Gnade.

Dann ist zumindest diese Auslegung des Christentums für mich indiskutabel. Ich halte nichts von solchem Elitedenken

Ehrlich & atheistisch passt nicht zusammen

Du unerstellst damit Atheisten hoffentlich nicht pauschal, dass sie unehrlich sind?

Ich bin zwar ein religiöser Mensch aber ich sehe keine Notwendigkeit einer religiösen Grundlage für die Moral.

Es reicht auch schon, wenn man empathisch ist und mit anderen mitfühlen kann, um Charaktereigenschaften und Handlungsweisen zu entwickeln, die von Selbstlosigkeit geprägt sind.

Dieses Verhalten des Mitfühlens findet sich auch schon bei Tieren, nur das Menschen eben eine moralische Lehre daraus formulieren.

Ihr biegt das mit der Moral so hin, wie es euch passt,

Absolute Maßstäbe - wie "Du sollst nicht lügen" - kann ohnehin kein Mensch erfüllen. Schon die soziale Interaktion macht es erforderlich "diplomatisch" und damit tendentiell unehrlich zu sein.

Selbst wenn man absolute Maßstäbe akzeptiert und sich bemüht, danach zu leben, kann es nach meiner Ansicht nicht schaden, sie kritisch zu hinterfragen und auf ihre Aktualität hin zu prüfen.

Gott kennt uns besser als jeder Andere. Ich weiß nicht, wie du drauf kommst, dass es nicht so ist.

Wenn Gott unsere guten Absichten kennt und seine Barmherzigkeit trotzdem vom Glauben an Jesus abhängig macht, dann ist er aus meiner Sicht eher eine Gedankenpolizei.

Mit solch einem Gottesbild kann ich nichts anfangen.

Galater 5:14: Denn das ganze Gesetz ist in "einem Wort" erfüllt, in dem: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!

Da aber der Glaube an Jesus zur Erlösung notwendig ist, kann sich also jeder Nicht-Christ seine Nächstenliebe sparen.

Die ganze Erlösungsversprechen richten sich somit nur an einen elitären Kreis von Gläubigen. Das ist wenig attraktiv für mich.

Dadurch wird die Vorstellung von Himmel und Hölle aus meiner Sicht wieder zu einem einfachen Muster von Schwarz-Weiß-Denken.

Das alles macht weder die Existenz eines weisen und gütigen Gottes, noch von Himmel und Hölle plausibel und ich bin froh, einer anderen Religion anzugehören.

Kommentar von susan327 ,

1. April ist schon rum

Kommentar von Enzylexikon ,

1. April ist schon rum

Das hat nichts mit einem Scherz zu tun, falls du dich darauf beziehen solltest, sondern ist meine persönliche Meinung.

Kommentar von susan327 ,

Ja okay.

Ehrlich gesagt bin ich auch nicht so der katholische Kirchenfan, im Gegenteil.
Ich finde, sie haben mit der alten kath. Kirche noch viele Gemeinsamkeiten, da sie sowas wie Totenmessen, Reliquienverehrung, Beichtstuhl, Mariengebet,... machen wo nichts davon in der Bibel steht. Der Pfarrer labert irgendwas und hinterher hat keiner nen Plan, worums eigentlich geht. Mich regt das richtig auf aber ich seh da trotzdem nicht so nen Sinn dahinter was es der Kirche bringen soll, wenn sie die Leute terrorisieren.

Ich will damit nicht sagen, dass alle Atheisten Lügner sind, aber ich denke das sie sich definitiv mehr erlauben, als Religiöse. Ich sprech da aus Erfahrung. Ich weiß, was Gott will & nicht will und natürlich bin ich nicht unfehlbar, aber ich kann sehr wohl behaupten, dass mein Gewissen stärker ausgeprägt ist als das eines Atheisten.

Natürlich können Atheisten genauso Gründe suchen, moralisch zu sein aber im Prinzip haben sie keine Gründe dafür, da es nichts gibt, was ihnen etwas vorschreibt oder sie daran hindert, zu tun und zu lassen was sie wollen.

Wenn nach dem Leben "alles aus ist" dann kann einem alles egal sein. Punkt. Man hat nichts zu gewinnen oder zu verlieren. Nichts. Es ist egal, wer man ist, nach seinem Tod, wer man war,...

Gott zeigt seine Barmherzigkeit indem Er uns die freie Entscheidung lässt, uns für oder gegen Ihn zu entscheiden. Alles ist gut wie es ist, weil es von Gott ist.

Kommentar von Enzylexikon ,

Ich will damit nicht sagen, dass alle Atheisten Lügner sind, aber ich denke das sie sich definitiv mehr erlauben, als Religiöse.

So lange bei den Aussagen oder Handlungen die persönliche Integrität der anderen Person gewahrt bleibt und kein Schaden entsteht, sehe ich das durchaus positiv.

Wenn es zur persönlichen Herabwürdigung kommt, geht die Kritik jedoch meiner Meinung nach zu weit.

Ich versuche grundsätzlich die Meinungen von Menschen zu hinterfragen und kritisiere Haltungen, wenn sie mir unangebracht erscheinen, aber von persönlichen Angriffen halte ich nichts.

aber ich kann sehr wohl behaupten, dass mein Gewissen stärker ausgeprägt ist als das eines Atheisten.

Sicher kannst du das behaupten, ob das der Wahrheit entspricht, weiß dann vermutlich nur der Allmächtige.

Ich will dich nicht provozieren, aber Atheisten sind nicht alle ausschließlich materialistisch oder hedonistisch ausgerichtet.

Beispielsweise bin ich Buddhist und glaube nicht an einen personifizierten Gott, halte aber die Entwicklung einer grundlegenden Ethik für wichtig.

aber im Prinzip haben sie keine Gründe dafür, da es nichts gibt, was ihnen etwas vorschreibt oder sie daran hindert, zu tun und zu lassen was sie wollen.

Das kommt wiederum auf die Atheisten an. Natürlich gibt es da knallharte Egomanen, aber eben nicht ausschließlich.

Ich persönlich fände es sehr bedenklich, wenn Menschen durch Gebote zu moralischem Verhalten genötigt werden müssten.

Mit dem Humanismus gibt es ja philosophische Ansätze zu moralischem Handeln, ohne durchweg religiös motiviert zu sein.

Wenn nach dem Leben "alles aus ist" dann kann einem alles egal sein. Punkt. Man hat nichts zu gewinnen oder zu verlieren. Nichts. Es ist egal, wer man ist, nach seinem Tod, wer man war,...

Auch Atheisten haben Mitgefühl und sind keine gefühlskalten Roboter. 

Bereits die Liebe zu anderen Menschen, oder der Natur kann moralisches Handeln veranlassen.

Eine atheistische Mutter wird sich beispielsweise überlegen, ob sie die Umwelt verschmutzt, weil sie auch an ihre Kinder, oder sogar Enkel denkt, die dann in dieser vergifteten Welt leben müssen.

Man könnte ja sogar sagen, gerade weil nach dem Tod alles aus ist, sollte man möglicherweise versuchen, vor seinem Ableben nicht allzu viel Chaos anzustellen, sondern etwas sinnvolles zu leisten.

Das ist dann eben die Frage welchen Sinn man seinem Leben geben will, wenn man das Heil nicht in der Religion sucht.

Sicher gibt es genug "YOLO"-Atheisten, die ohne Rücksicht auf die Konsequenzen ihrer Handlungen agieren - aber eben auch Atheisten mit moralischem Anspruch, oder dem Bedürfnis nach "richtigem Handeln".

Für moralisches Handeln muss man nicht auf religiöse Gebote zurückgreifen und diese möglicherweise auch noch restriktiv auslegen. Ich vertraue da einfach auf das Mitgefühl des Menschen.

Gott zeigt seine Barmherzigkeit indem Er uns die freie Entscheidung lässt, uns für oder gegen Ihn zu entscheiden. Alles ist gut wie es ist, weil es von Gott ist.

Das ist jetzt natürlich eine religiöse Behauptung die man glauben kann, oder auch nicht. Mir persönlich behagt dieses ganze Nötigung zu einer absoluten Entscheidung nicht.

Übrigens, damit wir uns richtig verstehen - ich will hier niemanden den Atheismus, oder den Buddhismus aufdrängen, sondern es ging mir in meiner ursprünglichen Antwort einfach darum, einen entspannten Umgang mit religiösen Vorstellungen zu fördern.

Immer in diesem Spannungsfeld zu leben und fürchten zu müssen, wenn man nicht gläubig genug ist und zu viele unbereute Sünden begeht, die nach irgendwelchen altmodischen Regeln definiert werden, in der Hölle zu landen, halte ich für ungesund.

Man sollte nach meiner Ansicht seine positiven Eigenschaften nicht aus Furcht vor Gott, sondern aus Liebe zu den Menschen entwickeln.

Immer dieses Damoklesschwert "wenn du Regel XY brichst und das nicht bereust, bist du reif für die Hölle" ist nicht gerade die emotionale Befreiung, die ich mir von einer Religion wünsche, sondern zusätzlicher emotionaler Ballast.

Wenn man beispielsweise die restriktive Sexualmoral nimmt, etwa im Bezug auf den biblischen Onan, dann ist die Verdammung der Masturbation einfach menscheinfeindlich und widerspricht ganz natürlichen Bedürfnissen, die niemandem schaden.

Kommentar von susan327 ,

Was ich damit sagen will: Atheisten sind genauso wenig Lügner wie Religiöse, bei ihnen fehlt meiner Meinung nach nur der Grund dafür.

Natürlich wissen Atheisten, dass es besser ist, die Wahrheit zu sagen weil das zu einem angenehmen zusammenleben beiträgt, aber trotzdem grenzen sie diese Moralvorstellungen weniger ein als Religiöse, weil wir diese Moralvorstellung als göttlich ansehen, nicht als menschlich.

Ja, natürlich ist eine Grundlage für Ethik wichtig, damit man die Menschen, die unterschiedliche Moralvorstellungen haben, zusammenhalten kann. Aber alles was darüber hinausgeht macht doch atheistisch gesehen keinen Sinn, oder? Was haben sie beispielsweise davon, wenn sie selbstlos sind? Nichts. Religiöse schon. Und genau das ist der wesentliche Unterschied zwischen Atheisten & Religiösen.

»Man könnte ja sogar sagen, gerade weil nach dem Tod alles aus ist, sollte man möglicherweise versuchen, vor seinem Ableben nicht allzu viel Chaos anzustellen, sondern etwas sinnvolles zu leisten.«

Ja, man KÖNNTE. Und genau das ist mein Problem mit der Atheistischen Denkweise. Bei Religiösen ist das eine Selbstverständlichkeit und mir kann keiner erzählen, dass das schlecht für die Allgemeinheit ist, auch wenn es wieder heißt: "Jaja, die frommen Religiösen." Zumindest gibt Gott ihnen einen besseren Grund für ihr moralisches Handeln als einem Atheisten, der es in erster Linie aus Egoismus tut. Und nein, dass ist keine Verurteilung, sondern eine Feststellung.

»Immer in diesem Spannungsfeld zu leben und fürchten zu müssen, wenn man nicht gläubig genug ist und zu viele unbereute Sünden begeht, die nach irgendwelchen altmodischen Regeln definiert werden, in der Hölle zu landen, halte ich für ungesund.«

Das ist nicht wahr. Das sagt vielleicht die alte katholische Kirche, aber nicht die Bibel. Die christliche Botschaft ist, dass Gott uns die Chance gibt durch den Glauben an Jesus Christus von der Sünde errettet zu werden, weil Jesus mit seinem schuldfreien Blut für unsere Sünden bezahlt hat und wir unsere Sünden nicht mehr selbst bezahlen müssen. Andere die nicht an Jesus glauben, werden nicht von Gott mit der Hölle "bestraft", sondern bleiben in ihrer Sünde & müssen deshalb in die Hölle. Gott gibt uns aus bedingungsloser Liebe die Chance, errettet zu werden obwohl Er es überhaupt nicht nötig hat. Das ist Barmherzigkeit & kein Zwang Gottes.

»Bereits die Liebe zu anderen Menschen, oder der Natur kann moralisches Handeln veranlassen.«

Das geht schon wieder über die ethische Moralvorstellung hinaus.

»"wenn du Regel XY brichst und das nicht bereust, bist du reif für die Hölle" ist nicht gerade die emotionale Befreiung, die ich mir von einer Religion wünsche, sondern zusätzlicher emotionaler Ballast.«

Wie gesagt, das sagen die Menschen & nicht die Bibel.

Das mit der Sexualmoral ist ein Kapitel für sich. ZB das mit dem Jungfrau sein bis zur Hochzeit.
Früher war das verständlich, weil es da noch keine Verhütung gab & der Mann die Gewissheit wollte, ob die Kinder auch seine waren.
Wenn man mit jmd schläft, den man halt nicht wirklich kennt und der sich auch schnell wieder von einem trennt, kann das einen auch ziemlich ruinieren weil man ja sehr viel "von sich preis gegeben hat" sag ich jz mal...falls Gott derselben Meinung wie der Kirche ist, dann nur, weil er das Beste für uns will & es nicht so toll ist, wenn man mit dem Nächstbesten rumvögelt, nur weil es ein Trend ist, dass man mit 18 auf keinen Fall mehr Jungfrau sein darf.
Das macht also Sinn.

Danke für deine lange Antwort

An was glauben Buddhisten eigentlich so genau? ;)

Kommentar von Zicke52 ,

@susan137: 

1. "Was haben sie (Atheisten) beispielsweise davon, wenn sie selbstlos sind? Nichts."

Weisst du, was selbstlos bedeutet?

2. Auf Enzylexikons Bemerkung "...fürchten zu müssen, wenn man nicht gläubig genug ist... in der Hölle zu landen"

antwortest du "das ist nicht wahr", bestätigst ihn aber aber gleich im übernächsten Satz: "Gott gibt uns die Chance, durch den GLAUBEN an Jesus Christus von der Sünde errettet zu werden".

GLAUBT man das aber nicht (ist also "nicht gläubig genug"), landet man in der Hölle! Und genau das hat Enzylexikon gesagt.

Kommentar von Enzylexikon ,

An was glauben Buddhisten eigentlich so genau?

Der Buddhismus lehrt, dass es nichts ewig unveränderliches gibt und alles unbeständig und in ständiger Wandlung ist.

Der Mensch akzeptiert dies nicht und glaubt, sein "Ich" und alle Dinge wären etwas reales und beständiges, so dass er absolute Aussagen macht über Dinge, die gar keine wirkliche Substanz haben.

Durch die Nichtakzeptanz der Vergänglichkeit und Leerheit und durch den Versuch, das Glück durch Festhalten an äußeren Dingen und Gefühlen zu erlangen, unterliegt man ständigem Leiden.

Man überlagert also die Realität mit persönlichen Bewertungen, so dass man einer subjektiven Wahrnehmung unterliegt, die immer wieder zu Konflikten führt.

Das Ziel des Buddhismus ist es, dass der Mensch diese Illusion der Beständigkeit aufgibt und durch Meditation, also aus eigener Kraft, zu durchschauen, um so die Realität ohne Bewertung zu erleben ("Erwachen").

Es gibt somit keine Erlösung durch eine externe Instanz, sondern es liegt an uns selbst, dies zu machen - oder auch nicht.

Der Buddhismus hat keinen Absolutheitsanspruch und ermutigt die Anhänger dazu, alle Lehren, auch die des Buddhismus, zu hinterfragen. Andere religiöse Traditionen werden respektiert. Es gibt somit mehrere Wege, die gleichberechtigt sind.

Einige Dinge

Da es keine ewige Konstante gibt, sind die Existenz von Gott, Seele und Jenseits unwahrscheinlich und Buddha lehrte selbst, dass solche metaphysischen Fragen nicht zu beantworten sind.

Im Buddhismus gibt es verschiedene Traditionen, die aber alle die gleichen Grundlagen haben. Dennoch fallen sie sehr unterschiedlich aus und bieten damit unterschiedliche Zugänge zur Lehre.

Es gibt Buddhismus mit christentumartigen Verehrungs-Charakter, Meditations-Buddhismus, Buddhismus der mit Ritualen arbeitet usw.

Einige Lehren und Praktiken sind durch die Adaption lokaler Vorstellungen und Bräuche entstanden und haben eigentlich nichts mit Buddhas ursprünglicher Lehre zu tun.

Die Wiedergeburt ist keine Seelenwanderung und für manche Buddhisten nicht einmal eine Beschreibung über das Leben nach dem Tod, sondern lediglich ein psychologisches Modell.

Ein paar Beispiele

Wir sagen, "diese Frau ist schön, das Essen ist lecker und die Party toll", ganz so, als wäre das die Realität und eine unveränderliche Wahrheit.

Eine andere Person hält dagegen genau die gleiche  Frau für unattraktiv, das Essen für ungenießbar und die Party für öde.

In Wirklichkeit ist die Frau weder hübsch noch hässlich - das sind
lediglich unsere Projektionen, die wir durch Erziehung, Gesellschaft und Lebenserfahrung entwickelt haben.

Tatsächlich ist ja sogar unsere scheinbar so feste Realität sehr veränderlich.

Ein paar Drinks intus, die Frau lässt die Hüllen fallen - und plötzlich ist sie ausgesprochen erotisch.

Ein ordentlicher Schuss Chilisauce - und schon schmeckt das eklige Essen.

Neue Musik, neuer Gesprächspartner - und schon ist die Party wieder toll.

Unsere persönliche Realität ist also nur ein Produkt unseres Geistes.

Der Buddhismus lehrt, wie man diese Illusionen und Bewertungen ablegen kann, indem man sich immer weniger mit ihnen identifiziert und so zu einer umfassenderen Erfahrung ("Erwachen") der Realität gelangt.

Das war jetzt mal so ein ganz loser Crashkurs in buddhistischem Denken und sicher auch nicht repräsentativ für alle Traditionen.

Kommentar von Zicke52 ,

@susan327: Da sagst du, es sei doch längst überholt, mit der Hölle zu drohen - und tust es um gleichen Atemzug selbst, indem du behauptest, man käme in die Hölle, wenn man "Jesus nicht seine Sünden tragen" liesse! Also nicht Christ ist!

Verblendet dich dein Glaube so, dass du nicht siehst, wie du dich widerspricht?

Kommentar von susan327 ,

@Zicke52

Ich widerspreche mir nicht. Ich sage nur, dass die Hölle keine Strafe Gottes ist, im Gegenteil. Ohne seine Barmherzigkeit wären wir hoffnungslos verloren.

Kommentar von Zicke52 ,

@susan327: Doch, du sagst, dass Hölle eine Strafe Gottes ist. Indem du behauptest, man käme dort hin, wenn man nicht glaube, dass Jesus für uns in die Rolle des Sündenbock geschlüpft ist.

Ich KANN das nicht glauben. Und selbst wenn ich es könnte, möchte ich es nicht. Es widerspricht meinem Charakter, andere für mich "bezahlen" zu lassen. Und ich kann Menschen, die das tun, nicht respektieren.

Und für diese Einstellung bestraft mich dein Gott mit der Hölle.

Kommentar von susan327 ,

Er bestraft dich nicht. Du entscheidest dich nur gegen Ihn.

Antwort
von CalicoSkies, 234

Servus,

Du sagst es doch schon: wenn - und das ist reichlich unwahrscheinlich.

Das wovon du hier redest ist eine modifizierte Variante der sogenannten Pascalschen Wette, die allerdings nicht aufgeht.

Da es nicht nur den christlichen Glauben gibt, sondern Tausende von Religionen auf diese Erde, ist - unter der Prämisse, dass eine Religion wahr ist, was auch schon so völlig unwahrscheinlich ist - die Chance eines Gläubigen winzig, gerade die richtige Religion erwischt zu haben.

Beispiel?
Als Christ kommst du laut Moslems in die Hölle - als Moslem laut den Christen. Als Christ und Moslem wirst du bei den Zeugen Jehovas beim jüngsten Gericht vernichtet, als Zeuge Jehovas kommst du bei Christen und Moslems in die Hölle - und so weiter.

Du spielst also hier mit Wahrscheinlichkeiten - während es wahr ist, dass man eine Gottesfigur nicht widerlegen kann (ebenso wie du den Osterhasen nicht widerlegen kannst ;)), ist die Wahrscheinlichkeit, dass einer existiert geradezu lächerlich gering.

Selbst wenn eine Religion Recht haben sollte ist die Wahrscheinlichkeit, dass es nicht deine ist um ein Vielfaches höher als die Wahrscheinlichkeit, dass gerade deine Religion Recht hat.

Meine Meinung dazu?

Ganz einfach: Es gibt keinen Gott, es gibt keinen Himmel, es gibt keine Hölle, es gibt kein Leben nach dem Tod.

Das Leben nach dem Tod, Gott und der "Himmel" wurde von Menschen erfunden, die Angst vor dem Tod hatten und wandelte sich später zu einem Machstinstrument - die "Hölle" dagegen wurde erfunden, um Menschen durch Angst und Schrecken dazu zu bewegen, den eigenen Glauben anzunehmen um den Machteinfluss zu erhöhen.

Außerdem ist es völlig unlogisch, an physische Qualen (Hölle) oder ultimative Freuden nach dem Tod zu denken - da alles was du empfinden kannst (egal ob Angst, Trauer, Schmerz, Freude, Liebe, ...) nichts anderes als hormongesteuerte biochemische Vorgänge in deinem Gehirn sind. Da dein Körper stirbt, bleibt davon nichts übrig - wie sollst du also fühlen können? ;)

Lg

Antwort
von DieterSchade, 151

wir können nicht zu hundert Prozent sagen, dass keine Hölle gibt. Wir können auch nicht zu hundert Prozent sagen, dass es keinen Gott gibt. Wer das doch tut, ist nicht ehrlich und einfach nur irrational. 

Wir können aber zu 100% wissen, dass es keine einzige Religion gibt, die eine jenseitige Welt propagiert, in der man eine Ewigkeit leben möchte, egal ob es nun Walhall und Sessrumnir ist, oder ein Himmel, ein Paradies, die ewigen Jagdgründe, ein Sonnengarten, ein Nirwana  ... stets ist es eine schreckliche Vorstellung, wenn man an diesem Ort EWIG leben müsste.

Wenn es also das Gegenteil der Hölle nicht gibt, was können wir dann mit 100%iger Sicherheit deduzieren? 

Antwort
von Abdurrahman65, 118

Gute frage.

Wenn man etwas glauben will braucht man ja erst mal Beweise.

Und wenn man jetzt zu einem Muslim gehen würde und fragt warum er an Gott glaubt, dann würde er bloß etwas sagen wie" Die Welt kann ja kein Zufall sein"

Ja diese Antwort ist zwar berechtigt aber man braucht ja auch handfestere beweise.

Ich z.B hatte als Muslim so meinen Zweifel. Deshalb suchte ich nach beweise und bin auf den Koran gestoßen. Ich habe gesucht ob es im Koran auch so etwas wie Wissenschaft geben würde oder Wunder.

Ich war echt überrascht und jetzt habe ich keinen Zweifel mehr was meine Religion betrifft und ich habe keinen Zweifel an der Hölle mehr.

https://unserekorruptewelt.wordpress.com/2010/05/04/wissenschaftlich-bestatigte-...

Wie kann es sein das ein Mensch vor 1400 Jahren etwas über z.B Astronomie wissen konnte ? Oder Biologie ?

Wenn er nicht mal lesen noch schreiben konnte...

Der Koran lässt folgendes beweisen:

Gott hat uns aus einem Embryo erschaffen (96:2),

Die Erde ist wie ein Ei kugelförmig (10:24; 39:5; 79:30),

Das Universum war vorher in einem einzelnen Punkt und explodierte plötzlich (21:30)

,Die Galaxien in unserem Universum expandieren (51:47)

,Die Sterne und die Galaxien wurden aus Rauch erschaffen (41:11)

Die Zeit ist relativ (70:4; 22:47; 32:5),

Das Universum wurde in sechs Stadien und die Faktoren, die ein Leben auf dem Planeten Erde ermöglichen, wurden in den letzten vier Stadien erschaffen (50:38; 41:10)

,Die Erde verfolgt eine Umlaufbahn (27:88; 21:33)

,Die Inhalte der Erdatmosphäre besitzen eine schützende Eigenschaft (21:32)

,Die Winde haben eine bestäubende Wirkung (15:22; Blütenstaub)

,Die Erschaffung der Lebewesen unterliegen einem System (15:28-29; 24:45; 32:7-9; 71:14-17),

Die ersten Ansätze mikrobiologischen Lebens begannen zwischen den Lehmschichten, welche aus molekular-dehnbaren Beschaffenheiten bestehen (15:26)

,Unsere biologische Lebensdauer ist in unseren Genen gespeichert (35:11)

,Die Atome bestehen aus noch kleineren Bestandteilen (10:61)

,Die Photosynthese ist eine durch chemische Prozesse gespeicherte Energie, welche nachher wiederverwertet werden kann (36:77-81)

,Die Ordnungszahl, die Atommasse und die Zahlen der Neutronen der Isotopen des Elementes Eisen werden mitgeteilt (57:25 – siehe auch:

 

Das Eisen im Koran),

Die Atome der Elemente, welche den Boden bilden, haben maximal sieben Energiebahnen (65:12)

,Wasser und Dattel (Oxytocin) vermindern die Geburtsschmerzen (19:24-25),

Die Wasserniederschlagsmenge auf der ganzen Welt bleibt innerhalb eines Jahres stets gleich (43:11; 15:21)

,Es gibt ein Leben jenseits dieser Welt (42:29),Der Mond spaltete sich (54:1-2 – siehe auch:

 

Koran und Mondlandung).

Zusätzlich eröffnet der Koran den Wissenschaftlern mit seinen Wundern neue Wege: Masse könnte mit Lichtgeschwindigkeit transportiert werden (27:38-40), Düfte könnten weit verbreitet werden (12:94), man könnte mit Tieren kommunizieren (27:16-17), unter bestimmten Bedingungen zu schlafen könnte den Metabolismus verlangsamen/verringern und die Lebensdauer verlängern (18:25), die Blinden könnten wieder ihr Sehvermögen zurückerlangen, die Toten auferstehen (3:49)… Gott wird uns Seine Zeichen zeigen, so Gott will!

Quelle: http://www.alrahman.de/wissenschaftliche-wunder-im-koran/

Und es gibt sogar statistische Wunder:

http://www.way-to-allah.com/wunder_des_islam_texte/statistik.htm

Kommentar von Abdurrahman65 ,

EDIT: Weder lesen noch schreiben konnte *

Kommentar von SibTiger ,

Es gibt keinerlei Wissenschaft und auch keine Zahlenwunder im Koran. Das ganze ist weiter nichts als übertriebene Phantasie.

Kommentar von comhb3mpqy ,

es gibt Gründe, um an das Christentum zu glauben. Wenn Sie einige Gründe haben wollen, dann können Sie z. B. auf mein Profil gehen. Sie können mich nach Gründen aber auch hier fragen.

Antwort
von morres96, 328

Leb dein leben jetzt wie du willst, wenn es sein sollte, dass es die Hölle gibt und den Himmel, kannst du bei gutherziger Lebensführung damit rechnen, dass du in den Himmel gelangst, wenn du dein Leben mit dem Bösen erfüllst, hast du es verdient in der Hölle zu leiden, entscheide du wo du hin kommst

Antwort
von 69942163, 284

Naja, nach dem Tod kannst du ja nicht nochmal sterben, und zum Foltern wäre die Hölle dann ja nunmal da

Kommentar von 69942163 ,

Die unvorstellbare Hitze in der Hölle, der man nichtmal durch den Tod entfliehen kann, ist meiner Meinung nach nötig gewesen, damit sich die Menschen Gedanken machen. Was wäre wenn? Das wäre doch schrecklich! So bekamen die Menschen Angst und Menschen die Angst haben tun alles um keine angst mehr haben zu müssen (ablassbriefe etc), und sind auch viel mehr zum kirchbesuch und zur beichte zu bewegen 

Ich persönlich glaube nicht das es nach dem Tod eine Trennung in gut und böse oder gläubig oder nicht gläubig gibt, denn gut und böse sind sehhhhhr relativ und die Suche nach dem richtigen glauben, sollte denn einer richtig sein, kommt der Nadel im Heuhaufen gleich. 

Antwort
von EveyInLove, 208

Ich würde mal einfach Behaupten: Wenn es Gott geben würde, man sagt ja Gott liebt uns Bedingungslos, warum sollte er seine eigenen Geschöpfe bestrafen? Wir Menschen sind ein Abbild von Gott.  Man sagt bevor man geboren wird sieht man sich sein Leben an und entscheidet dann ob man es Leben möchte, also weiß Gott auch was mit einem Passieren wird. Die Seele Sammelt dadurch Erfahrungen, sagt man. Und wenn es die Hölle geben würde, und man Angst hat dahin zu kommen, kann man Gott um Gnade bitten... Ich selber weiß nicht so ganz woran ich glauben soll, aber ich lasse es einfach auf mich zu kommen. Ich lebe mein leben einfach.

Antwort
von SibTiger, 291

Die Hölle würde ich in heutiger Zeit eher als eine Art von religiöser Schizophrenie bezeichnen. 

Fast alle Naturreligionen kannten vor längst vergangenen Zeiten einen fürchterlichen Ort, an dem es brodelt und kocht und in dem angeblich böse Menschen einmal landen. Vermutlich haben Vulkane solche Vorstellungen hervorgerufen, und die Vulkane (die früher oft auch noch aktiver waren) gibt es an vielen Orten auf der Welt.

Auch die alten Inkas kannten beispielsweise solche Orte, die im Zusammenhang mit ihren feuerspeienden Bergen standen. 

Die alten Ägypter kannten das Totengericht der Osiris.

Die Griechen kannten den Hades. Dort wurden gute Taten belohnt und schlechte bestraft. Das war alles lange vor den monotheistischen Religionen.

Im Urchristentum ging man übrigens nicht unbedingt und ausschließlich von einer Hölle aus. Da gab es auch die Theorie der Allversöhnung bzw. Wiederherstellung (Apokatastasis). Die buchstäbliche Hölle wurde erst später von Augustinus von Hippo in "Zusammenarbeit" mit den Römern festgesetzt. Der zweifelhafte "Prophet" Mohammed hat sie diese Vorstellung dann auch in seinen Offenbarungsgeschichten übernommen.

Antwort
von Temas, 67

Ich denke nicht, dass es eine Hölle in dem Sinne gibt. 

Also ich glaube durchaus an eine Art Gott, aber alles das was ich in diesem Leben erlebe deutet, meiner Meinung nach, nicht an einen Gott hin, der es kaum erwarten kann uns in die Hölle zu schicken. 

Bevor Gott uns erschaffen hat, wusste er was wir tun werden und wo wir enden werden, also Himmel oder Hölle. 

Wieso sollte Gott Milliarden Menschen erschaffen, von denen er von Anfang an weiß, dass sie für die restliche Ewigkeit in der Hölle schmoren werden?

Also klar, die Menschen sind aus eigenem Willen schlecht, reiten sich selbst in die Hölle, aber es ist das wirklich Wert? 

Ich meine wie grausam muss so ein Gott sein, der das zulässt und sogar erschafft? 

Das Leben auf dieser Welt ist so vielfältig, so komplex und wir verbringen nur einige Jahrzehnte hier,.

Wenn wir annehmen würden, es gäbe ein Leben nach dem Tod, ein endloses Leben in irgendeiner Form in einer höheren Dimension irgendwo im Jenseits, so wäre es doch ziemlich eintönig wenn es tatsächlich nur aus Himmel/Paradies und Hölle bestünde. 

Antwort
von quopiam, 201

Selbst vom römisch-katholischen Standpunkt aus muß sich nur jemand fürchten, der absichtlich böse ist, weil er böse sein will. Therese Martin aka Therese von Lisieux - immerhin zur Kirchenlehrerin ernannt - war der Meinung, es gebe wohl eine Hölle und sie sei ein schrecklicher Ort. Aber: Es sei niemand darin, weil Gott, der die Liebe sei, es nicht dulde. Ob es die Hölle nun gibt oder nicht, sie ist leer...

Andere Lehrer anderer Konfessionen und Religionen haben das so ähnlich gesehen. Martin Luther, die wohl wichtigste Persönlichkeit der protestantischen Kirchen, verortete die Hölle im Menschen selbst. Für Buddhisten ist die "Hölle" nur ein temporärer Aufenthaltsort für die, die schlechtes Karma angesammelt haben und das nun abarbeiten müssen; sie nennen einen solchen Ort den Daseinsbereich der Hungergeister. Du kannst das auch bei Wiki nachschauen. Über den Islam kann ich fast nichts sagen, da gibt es hier genug Fachleute, schätze ich. Ich habe aber von Sufis gehört, die die Hölle für einen ziemlich unwahrscheinlichen Ort halten, denn Gott wird im Islam nicht umsonst als "allbarmherzig" und "allvergebend" angerufen, wie z. B. die Suren des Koran zeigen.

Und soweit es die Interpretation der Worte Jesu betrifft, wenn er über die "Gehenna" spricht: Damit ist meist keine Feuerhölle gemeint, in der man brutzelt und gepiesackt wird und das in alle Ewigkeit, sondern eine ziemlich konkrete Vorstellung einer Müllhalde: Das Hinnom-Tal vor den Mauern Jerusalems beherbergte einen wahrscheinlich ziemlich unappetitlichen Müllabladeplatz und von diesem kommt der Name "Gehenna". Wenn also Jesus sagt, wer die Anweisung Gottes verwirft, wie man leben soll und sich bis ans Ende seiner Tage weigert, auch nur einen Krümel Gutes in seinem Dasein aufkommen zu lassen, der landet auf dem großen Müllhaufen.

Kennst DU jemanden, der gar kein Stück Gutes an sich hat? Jemanden, der nur abgrundtief böse sein will, obwohl er das Gute schon einmal kennengelernt hat? Ich nicht. LG, q.

Kommentar von Zicke52 ,

@quopiam: Nein, vom römisch-katholischen Standpunkt aus muss sich nicht nur jemand fürchten, der böse ist, das ist gemäß gewisser Auslegungen sogar nebensächlich, weil man sich mit guten Taten angeblich nicht den Himmel verdienen kann, mit bösen also auch nicht die Hölle. 

Fürchten muss man sich, wenn man nicht an das Jesus-Sündenbock-Prinzip glaubt, NUR darauf steht die Hölle!

Kommentar von 666Phoenix ,

zicke

Fürchten muss man sich, wenn man nicht an das Jesus-Sündenbock-Prinzip glaubt, NUR darauf steht die Hölle!

Nehmt doch einfach mal zur Kenntnis, liebe Freunde des Jesus, dass ich gar nichts MUSS! Schon gar nicht an den Unsinn mit dem "Sündenbock-Prinzip" glauben. Das ist kein "Prinzip", sondern eines der vielen christlichen Märchen! Im Übrigen spielt dieses "Prinzip" bei Jesus, also im NT, überhaupt keine Rolle. Im AT war das außer einem unverständlichem Akt, mit einem Tieropfer Wüstendämonen abwehren zu können, die (menschlich feige und verantwortungslose) Übertragung der menschlichen "Sünden" auf ein unschuldiges Tier (siehe 3Mose 16).

Aus genau demselben "Prinzip" komme ich in keine, wie auch immer geartete, "Hölle"! Wetten??

Außerdem: A) ich liebe Tiere, und B) meine "Sünden" redet mir nur Ihr Gottesknechte ein!

Antwort
von suziesext06, 258

die Vorstellung von ner Hölle als Ort wo der Gott die Bösen hinschickt gibt es vor allem bei den Monotheisten. Wir Buddhisten reden aber auch von Hölle, bei uns es ein Geisteszustand, in den ein Sterbender geraten kann. Wir sehen Hölle als sowas an wie Psychose, also Hasspsychose oder ausweglose Verzweiflung, ein Gemütszustand wo der Sterbende zb sich selber verdammt für irgendwas was er selber nicht mehr ändern kann.

Und weil der sterbende Geist keine Zeitmessung mehr kann, kommt es dem Betreffenden dann vor als würde so n Zustand dann ewig dauern.

Kommentar von Nunuhueper ,

Es sind seelische Höllenqualen, die jeder Mensch schon lange vor seinem Tod erleiden kann.

Antwort
von Matzko, 185

Der Theologe Karl Barth ist einmal gefragt wurden, ob es eine Hölle gibt und er hat darauf geantwortet, dass er das nicht so genau wüsste, aber wenn es eine gäbe, dann wäre sie leer. Damit meinte er, dass Jesus durch sein Leiden und Sterben unsere Sünden auf sich genommen hat und durch seinen Kreuzestot und seine Auferstehung die Möglichkeit geschaffen hat, dass niemand mehr, der an ihn glaubt, in die Hölle muss. Solltest du ein gläubiger Christ sein, dann mach dir um die Hölle keine Gedanken, sondern lebe so, wie Gott es von dir erwarten würde, falls es ihn gibt. Und diese Möglichkeit besteht ebenso wie die, dass es ihn nicht gibt, denn beides ist nicht beweisbar, sondern eine Glaubensfrage.

Kommentar von Berlin56 ,

Leben wie Gott es erwartet? Wie erwartet er es denn? Das ist doch das große Thema bei den Religionen. Lebe so, das du Niemandem schadest. Das ist schon sehr viel (Kinderarbeit, Umwelt, Massentierhaltung, usw.). Naja, versuch es wenigstens, dann hast du schon viel zu tun.

Kommentar von Matzko ,

Gar nicht schlecht interpretiert. Dazu kommt natürlich noch als Wichtigstes das Gebot der Liebe, Nächstenliebe, Feindesliebe usw. wie Jesus es gefordert hat. Und das ist mit Sicherheit das Schwerste.

Kommentar von Zicke52 ,

@Matzko: "Dass niemand mehr, der an ihn glaubt, in die Hölle muss"

Und dann wäre die Hölle leer? Glauben denn alle Menschen an Jesus?

Antwort
von Tiegerin, 203

Weißt du, es kann alles geben. Und nein, wir können nicht beweisen, dass es keine Hölle gibt. Und wenn es eine gibt? Tja, dann haben wir eben Pech gehabt.

Und was wenn es keine gibt? Dann haben alle religiösen Leute ihr einziges Leben auf Erden verschwendet, irgendwelche Gebote einzuhalten und fromm zu sein.

Die Sache hat eben zwei Seiten und je nachdem an was du glaubst oder was dir wahrscheinlicher erscheint, ist dir die andere Seite egal, so ist das nunmal.

"Was wäre, wenn"-Fragen sind sinnlos, denn wir werden ohnehin nie wissen können wie auch immer die Dinge sind, man muss sich wohl oder übel blind für einen Lebensweg entscheiden und das kann natürlich unter Umständen der falsche sein.

Antwort
von dadita, 206

Nein könnte es nicht, da es erwiesenermaßen kein Leben nach dem Tod gibt. Unsere Persönlichkeit, unsere Erinnerungen, unser Verstand und unsere Emotionen sind untrennbar an die biochemischen Prozesse in unserem Gehirn gebunden, deren Resultat sie auch sind. Wenn diese Prozesse zum Stillstand kommen erlöschen wir, endgültig und unwiederbringlich. Damit ist der Gedanke an ein Leben nach dem Tod hinfällig.

Hinzu kommt, dass du Hölle nur eines von tausenden widersprüchlichen Vorstellungen tausender widersprüchlicher Religionen ist, deren Enstehung man historisch nachvollziehen kann...der einzige logische Schluss ist, dass es sich bei all diesen Vorstellungen um Märchen handelt 

Wer etwas anderes behauptet stützt sich auf irrationales Wunschdenken. 

Kommentar von Starwarsvogel ,

XD

Antwort
von PosoPerne, 275

naja, wir können aber mit gewissheit davon ausgehen, dass alle Empfindungen die durch die Verarbeitung deines Neuronalen Netzes in dir hervorgerufen werden, nach deinem Tod nicht mehr vorhanden sind. Was immer von dir nach deinem Tod bliebe, wäre von aller durch Körperlichkeit begründeten Empfindungen beraubt. Du wüsstest nicht von dir selbst, könntest nicht sehen, nichts empfinden - weder Zeit noch Hitze, Kälte oder Emotionen - hättest keine Erinnerungen und keine Gedanken. Und unter solchen Bedingungen würde ich mir keine Gedanken über die Hölle machen.

Sollte aber aus welchen Gründen auch immer, doch all das nach dem Tod vorhanden bleiben, so mache dich auf eine Weigkeit in Dantes 7 Höllenkreisen gefasst, in der jeder Zirkel eine andere deiner Todsünden bestraft. 

Antwort
von goodmirr, 97

schlicht und ergreifend formuliert.da du ja dort keinen körper mehr hast der liegt in der erde oder wurde verbrannt oä kann es so heiss sein wie es will ohne körper spürst keinen schmerz oder hitze

Antwort
von Starwarsvogel, 114

Naja, ein enger Bekannter meiner Mutter war mal in der Hölle und dort scheint es nicht unbedingt "heiß" zu sein. Allerdings erlebt man dort höllische Qualen und Angst, die zum Teil viel schlimmer sind, als gebacken zu werden.
(z.B. wird man wird am lebendigen Leibe zerstückelt, kann aber (selbstverständlich) nicht sterben)

Antwort
von Tragosso, 331

Da ich Agnostiker bin, schließe ich erstmal gar nichts völlig aus. Dennoch halte ich diese Vorstellungen für unwahrscheinlich und für mich spielt es keine Rolle im Leben.

Mal ganz nüchtern betrachtet...Wäre man dauerhaftem Schmerz ausgesetzt (gehen wir von dem Fall aus, man existiert als Seele ohne festen Körper dort, die Schmerz empfinden kann), würde man sich wohl irgendwann daran gewöhnen.

Kommentar von Alanbar34 ,

Das sagst du ich sehe das anders , verglichen wir wir heute leiden

Antwort
von beckham1, 143

Die Hölle ist sicher nicht so heiß, das man es nicht aushält, denn das wäre ja wie eine schnelle Erlösung.

Keiner der in der Hölle war wird Dir erzählen können, wie es dort ist, denn du hast nichts Vergleichbares erlebt, um es zu verstehen.

Aber warum willst du dir ein Bild von der Hölle machen? - Du wirst dann sicherlich auch Sachen sehen, die du nicht sehen wolltest. - Vielleicht wird dir auch bewusst, dass du der Auslöser für das Leid Anderer bist. -Aber eigentlich wolltest du das ja so genau nicht wissen.

Deine Eigene Hölle sieht sicher anders aus, als meine, oder die eines Andern, weil jeder seine eigenen subjektiven Empfindungen hat.

Würdest Du z.B. einen Todkranken anrufen, um ihm zu sagen, dass er selbst Schuld an seiner Krankheit ist, dann würdest du ihm dadurch auch die Motivation zum Leben nehmen, und zweifellos würde er in deiner Stimme auch die Stimme des Teufels hören, die dir sagt; "Gib Auf!" denn es ist ja gerecht.

Du kannst doch nicht wissen, wie es in der Hölle ist, wenn du nicht selber dort warst. Das was du hörst, kann im besten Fall ähnlich sein.- Und dann auch nur so, wie du es dir selber vorstellen kannst.

Ich versuche nicht, ein Bild von der Hölle zu haben, sondern sinnvoll wäre das Gegenlicht, das es ausblenden kann. Wenn ich an diesen Bildern nichts mehr ändern kann, dann sitze ich da fest.

Ich werde versuchen, negative Bilder nicht zu verbreiten. - Und solange ich lebe, kann ich die Hölle dadurch auch vermeiden.

Antwort
von marylinjackson, 134

Ja.

Die weltliche Hölle gibt es schon auf der Erde, darauf haben nur die Menschen Einfluss und kein Gott.

Antwort
von SamsungApple3, 211

Ich dachte, dass Gott alles verzeiht? Hoffe ich zumindest mal :D

Kommentar von DerAlbo1912 ,

Genau aber die frage ist ob man es verdient hat :)

Kommentar von ichweisnix ,

Natürlich nicht. Vergebung "verdient" man nicht, sondern bekommt sie geschenkt. Das ist ja gerade das Wesen von Vergebung. Die Frage ist aber will man Vergebung und will man auch selbst seinen Schuldigern vergeben.

Kommentar von Machtnix53 ,

Wenn Gott lieb ist, sündigen wir vergeblich.

Antwort
von RevatiKKS, 295

Auch die Veden berichten über himmlische und höllische Planeten, auf denen man die Früchte" seiner im vergangenen Leben  ausgeführten Handlungen "erntet". Allerdings ist der Aufenthalt dort nicht ewig, was ja auch soweit es die "Hölle" betrifft wenig sinnvoll wäre, denn sie dient ja der der Reinigung der Seele, die anderenfalls, in einem neuen Körper, aufgrund all des angesammelten schlechten Karmas viel länger zu leiden hätte.

Es wird gesagt, dass man auf den "höllischen" Planeten auf die Lebensumstände in seinem nächsten Körper vorbereitet wird, damit man sie nicht mehr als gar so schlimm empfindet.

Das erklärt, warum manche Menschen, deren Lebensumstände anderen als absolut unerträglich erscheinen, mit ihrem Leben scheinbar zufrieden sind. Ganz krasses Beispiel: ein Mistkäfer oder eine Fliege können sich sich doch nichts besseres vorstellen, als auf einem Misthaufen zu leben - während das für uns ganz unmöglich wäre. 

Es passiert tatsächlich, dass wir uns in einem tierischen Körper wiederfinden können, wenn wir unseren menschlichen Körper nicht richtig genutzt haben. Das kennen wir doch aus der Medizin: Was wir nicht benutzen, das degeneriert.

Antwort
von Whitekliffs, 65

Hallo

Es gab ein Erlebnis in meinem Leben, da wusste ich ganz genau: wenn ich heute sterben würde, dann könnte Gott mich nicht zu sich in den Himmel nehmen. Das würde echt nicht gehen. Denn meine Sünden stehen zwischen mir und Gott und es wäre total gerecht, wenn er sagen würde: du kannst hier nicht rein.

Dass ich das erkennen durfte, war ein Zeichen von Gottes Liebe zu mir und ein Beweis dafür, dass ER mich ganz persönlich sucht und mich bei sich haben will.

Die Last war erst gross, ich wusste nicht, was ich damit tun muss, wie ich doch 'inden Himmel' kommen kann. Musste ich vielleicht 'besser' werden? Nein, das klappte nicht. 

Nach einigen Monaten erkannte ich dann endlich, dass ja genau dafür JESUS gekommen ist. Er ist gekommen, um meine Sünden auf sich zu nehmen, mein 'Getrenntsein von Gott' auf sich zu nehmen, für mich zu sterben und mir dadurch den Zugang zu Gott zu öffnen.

Lies Johannes 3, 14-17

Es muss also niemand in die Hölle, denn Jesus will uns alle retten.

Dass du dich mit dieser Frage beschäftigst, ist ein Zeichen dafür, dass Gott grad jetzt bei dir anklopft, dich sucht und dir die Hand hinstreckt. Greif zu! 

Antwort
von susan327, 34

Ich kann dir garantieren, dass Himmel und Hölle reale Orte sind. Du kannst ja mal im Internet nach Nahtoderfahrung suchen, da gibt es unzählige Berichte die alle sehr ähnlich sind und immer von Himmel oder Hölle berichten.
LG

Kommentar von Zicke52 ,

@susan327: Ich nehme das Angebot an. Jetzt musst du mir nur noch erklären, wie ich die Garantie im Bedarfsfall einlösen kann.

Die Nahtoderfahrungen lasse ich mal beiseite. Die haben wundersamerweise immer nur Leute, die schon von vornherein an Himmel und/oder Hölle glauben.

Antwort
von DerBuddha, 127

was ist, wenn du einfach mal die geschichte der religionen anschaust, die entstehungsgründe und -geschichte der götter und die bestrafungs-erfindungen des monotheistischen glaubens?....................die hölle gibt es nicht, sie wurde vom monotheismus erfunden, um menschen zum glauben zu bewegen und als "druckmittel" für gläubige aus der ägyptischen mythologie geklaut, umgeschrieben und somit als märchen in den monotheistischen glauben festgeschrieben............... in der ägyptischen mythologie gab es eine "unterwelt", die jedoch einen ganz anderen hintergrund hatte, denn dort musste der sonnengott jeden abend eine wanderung durch diese unterwelt machen, viele abenteuer erleben um dann am nächsten morgen wieder am himmel aufgehen zu können.............aus dieser unterwelt entstand dann das märchen der hölle, und selbst der teufel existiert nicht und wurde auch nur aus der griechischen mythologie geklaut, (minotaurus)..........:)

im übrigen ist es schon echt irrational, wenn man anhand der geschichte der religionen behauptet, dass es götter gibt und dabei die wahrheit als lüge ansieht............und man kann mit absoluter sicherheit sagen, dass es KEINE götter und auch KEINE hölle gibt....:)

Antwort
von Spectre007, 200

Hallo,

Also ich denke wenn man bereits Tot ist, und angenommen man in die Hölle kommt, dann wird es wohl kaum noch was ausmachen.

Denn wer schon tot ist, der kann ni ht ein 2tes mal sterben.

So sehe ich das

Antwort
von chrisbyrd, 44

Gerrid Selzer hat dazu auf Bibelstudium einen interessanten Artikel geschrieben:

"Das Wort Hölle begegnet uns im Alltag häufig. Da ist die Rede von der eisigen Hölle Stalingrads, von der grünen Hölle Vietnams und selbst das Mobbing am Arbeitsplatz wird als Hölle auf Erden bezeichnet. Höllenqualen, Höllenangst, Höllenlärm – die Hölle ist in aller Munde. Auch in der Bibel finden wir dieses Wort; allerdings nie, um einen Zustand auf der Erde zu beschreiben. So spricht auch der heutige Leitvers davon, dass Gott Gewalt hat,  Menschen nach dem Tod in die Hölle zu werfen.

Was erwartet die Menschen an diesem schrecklichen Ort? Die Bibel lässt uns darüber nicht im Unklaren. Sie zeigt – teilweise in Bildersprache – sehr eindrücklich, was die Hölle wirklich bedeutet. Einige Aussagen, die die Heilige Schrift in diesem Zusammenhang macht, wollen wir einmal auf uns einwirken lassen: Die Menschen erleiden in der Hölle ewige Pein (Matthäus 25,46); ihre Seele und ihr Leib werden dort verdorben (Matthäus 10,28); sie haben keine Ruhe Tag und Nacht (Offenbarung 14,11); sie befinden sich in dem Dunkel der Finsternis in Ewigkeit (Judas 13); sie werden mit Feuer und Schwefel gequält (Offenbarung 14,10); sie sind fern von dem Angesicht des Herrn und der Herrlichkeit seiner Stärke (2. Thessalonicher 1,9); sie weinen und knirschen mit den Zähnen (Matthäus 24,51).

Das sind ernste Worte, die man nicht gerne hört und von denen manche befürchten, sie würden ein Nährboden für die Vorstellung bilden, dass Gott ein grausamer Tyrann sei. Aber es ist Gottes Liebe, die so deutlich warnt, da Er will, dass sich jeder durch Jesus Christus vor der Verdammnis retten lässt. An uns liegt es, dieses Rettungsangebot anzunehmen."

Sehr interessant und aufschlussreich ist auch dieser Artikel: http://zeltmacher.eu/sagt-die-bibel-ueber-die-hoelle

Kommentar von Zicke52 ,

@chrisbyrd: Natürlich wäre der von dir beschriebene Gott ein grausamer Tyrann, das denn sonst? Wozu muss er uns vor der Strafe warnen, die er selbst uns zugedacht hat? Es liegt doch an ihm, ob er sie ausführt oder nicht.

Und du nennst das Liebe? Was für perverse Vorstellungen habt ihr Gläubigen eigentlich von Liebe?

Antwort
von comhb3mpqy, 103

Sie können ja mal schauen, was Menschen mit Nahtoderfahrungen berichten.

Kommentar von Mark1616 ,

Und du kannst ja mal danach schauen was Menschen, die angeblich Aliens gesehen haben, berichten.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Ich denke, dass Menschen mit solchen Nahtoderfahrungen die Wahrheit sagen, da einige ihr Leben danach komplett ändern.

Kommentar von Mark1616 ,

Und ich denke, dass Menschen die Aliens gesehen haben die Wahrheit sagen, da einige ihr Leben danach komplett ändern.

Kommentar von comhb3mpqy ,

ich bezweifle mal, dass Menschen ihre Lebensweise danach komplett ändern. Aber falls doch: was ändern sie denn an ihrem Leben? Wie zeigt sich das?

Kommentar von Mark1616 ,

Suche einfach mal nach Roswell, in New Mexico. Das ist eine Stadt in der angeblich Aliens gelandet sind, dort gibt es ganze Industriezweige und hunderte Menschen, die von diesen ganzen Märchen leben können.

Antwort
von OfftheHeezay, 120

Interessanterweise kann man in der Bibel mehr Verse über die Hölle als über den Himmel finden. Ich zitiere ein paar Verse aus dem Alten Testament. In Daniel 12,2 heißt es: „Viele von denen, die in der Erde ruhen, werden erwachen, die einen werden für immer leben, die anderen erleiden für immer Spott und Schande.“ Hier wird die Hölle als ewig beschrieben. Jesaja 66,24 sagt: „Sie werden vor die Stadt hinausgehen und die Leichen jener Menschen sehen, die sich zu Lebzeiten gegen mich aufgelehnt haben. Ihr Anblick wird bei allen Abscheu und Entsetzen hervorrufen. Denn für diese Verdammten wird die Qual nie enden, sie brennen in ewigem Feuer." In diesem Bibeltext wird die Hölle als Ort beschrieben, wo das Feuer nie verlöscht. 5. Mose 32,22 bezeichnet die Hölle als Ort, wo Gott seinem Zorn freien Lauf lässt. „Der helle Zorn hat mich gepackt. Er ist ein Feuer, das die Erde frisst mit allem, was darauf gewachsen ist. Es lodert hinab bis in das Totenreich und setzt das Fundament der Welt in Brand.“ Psalm 55,16 stellt die Hölle als Reich des Bösen dar. „Ohne Vorwarnung hole der Tod meine Feinde! Mitten aus dem Leben sollen sie gerissen werden, denn die Bosheit herrscht in ihren Herzen und Häusern.“ Psalm 41,9: „Den lässt die Hölle nicht mehr los, sein Bett verlässt er nur noch als Toter!“

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