Was ist, wenn ein Chef seine Angestellten beleidigt?

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8 Antworten

Wie in jedem anderen Umgang mit Menschen kann man darauf hinweisen, dass man eine sachliche Unterhaltung bevorzugt. Du kannst ihn ja darauf hinweisen, dass du umgekehrt auch respektvoll bist. Und nur weil jemand Chef ist, sind Beleidigungen nach wie vor nicht in Ordnung.

Die von dir zitierten Bemerkungen würde ich mal noch nicht als allerunterste Schublade betrachten. Es kommt auch auf die Umgebung an. In einer Bankfiliale ist ein anderer Umgangston zu erwarten als zum Beispiel auf einer Baustelle. Trotzdem sollte man darauf hinweisen dürfen, wenn man es nicht in Ordnung findet.

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Dann hat der Arbeitnehmer selbstverständlich auch das Recht zu kündigen. 

Auf was willst du jetzt hinaus? Glaubst du, nach einer Anzeige wäre noch eine vertrauensvolle Zusammenarbeit möglich?

Um ehrlich zu sein, halte ich die von dir angführten Aussagen jetzt nicht unbedingt für Beleidigungen. Man darf sich ja auch immer mal die Frage stellen, in welchem Zusammenhang diese Aussagen getätigt werden. du machst es dir zu leicht, wenn du einfach nur die Aussage thematisierst, die Vorgeschichte, die zu dieser Aussage geführt hat jedoch nicht.

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Ein "Chef", der sich SO seltsam aufführt, wäre recht schnell NICHT mehr MEINER gewesen: Entweder hätte er sein Verhalten AUSFÜHRLICH begründen und um Nachsicht sowie Entschuldigung bitten müssen, oder ich wäre nicht länger dort Arbeitnehmer gewesen. Bei den vielen Firmen, in denen ich beschäftigt war, habe ich so etwas nie erlebt.

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Dann kannst du ihm trotzdem nicht kündigen.

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Kommentar von PeterSchu
02.06.2016, 11:20

Wieso nicht?

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Dann kannst Du auch mit Kündigung drohen :-)

Auf jeden Fall würde ich mir solche Bemerkungen verbitten. Im krassen Fall oder bei Wiederholung würde ich meinerseits eine Abmahnung schreiben.

Beleidigungen gehören nicht zum Arbeitsleben und erst recht nicht zum Führungsstil.

Im Affenstall hat übrigens der Oberaffe das sagen......

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Kommentar von CamelWolf
02.06.2016, 11:31

"Beleidigungen gehören nicht zum Arbeitsleben und erst recht nicht zum Führungsstil."

Vollkommen richtig. 

Der Rest ist Unsinn - Abmahnungen und Kündigungen können nur vertretungsberechtigte Mitarbeiter rechtswirksam schreiben.

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Dann kann der Angestellte ebenfalls mit Kündigung drohen - ob sich der Arbeitgeber davon einschüchtern läßt, ist ein anderes Problem.

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Damit kann man natürlich auch vor das Arbeitsgericht gehen

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Dann kannst du zwar nicht dem Chef kündigen, aber notfalls gerichtlich gegen ihn vorgehen.

Vor allem, wenn er nicht nur einmal, sondern immer wieder beleidigende Sachen sagt.

Es kommt aber auch immer drauf an, wo du arbeitest.

Auf dem Bau herrscht zB ein rauerer Ton als in einer Arztpraxis oder Bank.


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