Frage von BTSV93, 360

Was ist wenn der MDK mich gesund schreibt?

Am Mittwoch habe ich einen Termin beim MDK. Ich habe seit letztem Jahr schmerzen im Knie und habe darüber auch einen Bericht und Bilder. Wenn mich die Orthopädin mich weiter darauf krankschreibt aber der MDK sagt ich kann arbeiten, mit welchen Konsequenzen muss ich rechnen? Und meine Orthopädin würde mich weiter krank schreiben

Antwort
von rcrusoe, 301

... der MDK stellt nur fest das du arbeitsfähig bist besser gesagt, das er der Meinung ist, dass du arbeitsfähig bist.

Die Krankenkasse wird dir dann aller Wahrscheinlichkeit mitteilen, dass sie die Zahlung von Krankengeld einstellen wird, da du nach Meinung des MDKs und damit nach Meinung der KK arbeitsfähig bist. Gegen dieses Schreiben musst Du Widerspruch einlegen, das machst du am besten mit deiner Ärztin...

Dann musst du / ihr weiter schauen.

Kommentar von BTSV93 ,

Und wenn ich Widerspruch einreiche dann wird das geprüft und weitergezahlt?

Antwort
von Griesuh, 219

Diese Frage hast du schon einmal gestellt , nur mit anderer Überschrift,



Frage von
BTSV93 , 31.08.2016

MDk Untersuchung dank Arbeitgeber?




und von mir diese Antwort dazu erhalten.


Das was der MDK in deinem Fall durchführt nennt sich Arbeitgeberzweifel und ist ein ganz legitimes MIttel für den Arbeitgeber.



Das dürfen Arbeitgeber bei der KK beantragen, wenn durch häufige
Erkrankungen oder länger andauernde Erkrankungen arbeitsausfälle durch
einen Arbeitnehmer entstehen. Auch in Fällen in denen Arbeitnehmer
häufig etwa vor oder nach Brückentagen oder öfter für nur 1-3 Tage eine
AU abliefern. In solchen Fällen kann der AG einen sogenannten
Arbeitgeberzweifel bei der KK beantragen.



In diesem Fall soll ermittelt werden, ob du tatsächlich an den
angegeben Erkrankungen leidest oder nicht. Weiter soll ermittelt werden
ob du für die Tätigkeit gesundheitlich noch tauglich bist.



Weiter wird ermittelt ob zum B. eine Reha eine Besserung deiner
Erkrankungen bringen würde und du dadurch wieder arbeitsfähig werden
kannst. Und es wird geprüft ob du auch ohne andere Maßnahmen wieder
Arbeitsfähig bist.



Da ein Arbeitgeberzweifel an sehr enge Bestimmungen gebunden sind,
gehe ich davon aus, dass du des öfteren eine AU dem Arbeitgeber
vorlegst.



Deine Diagnosen erfährt der AG nicht. Er erhält nur eine Mitteilung
ob du wieder Arbeitsfähig bist oder nicht und ob die Erkrankung länger
anhalten wird und ob du für deine Tätigkeit in diesem Betrieb noch
eingesetzt werden kannst.



Was aus dem Ergebiss dann zu folgern wäre, wirst du erfahren.

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Auch die erneute Fragestellung zu diesem Thema wird an den Tatsachen nichts ändern.




Antwort
von eni70, 215

Du wirst kein Geld mehr bekommen und deinen Job verlieren. Das Gutachten des MDK gilt für die Kostenträger. gegen die Entscheidung kannst natürlich Widerspruch einlegen, aber wenn rückwirkend eben dich entscheiden wird, siehst keinen Cent..........

Eventuell schicken die dich aber in Reha, da kann anhand intensiver Therapien deine Arbeitsfähigkeit wieder hergestellt werden oder der Rentenversicherungsträger empfiehlt  eine Umschulung........ Wenn cniht bleibt dir Harzt 4, aber das willst nicht wirklich oder?

Antwort
von Chiaracave, 197

Naja so einfach ist es nicht der MDK prüft ob du arbeitsfähig bist und dann was du an deinen Arbeitsplatz für Dinge machst ich war au mal beim MDK laut dem hätte ich etwas ganz anderes Naja... Wenn du Widerspruch ein legst würde ich mit der Ärztin und evtl noch einen Anwalt reden was deine Rechte sind

Kommentar von BTSV93 ,

ich bin jetzt bis 30.9. krankgeschrieben. Wenn der MDK am 7.9. sagt das ich arbeiten kann bekomme ich dann trotzdem das Krankengeld bis zum 30.9. oder wird es dann ab 7.9. eingestellt?

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