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Was ist von der HVB München-Anleihe zu halten?

gefragt von rotschopfrotschopf am 18.06.2008 um 15:19 Uhr

Habe gesehen, dass die Hypo anlässlich der 850-Jahr-Feier eine München-Anleihe herausgegeben hat. Was sagen die Finanzexperten hier dazu?


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Reply


anonym
beantwortet von dolabella am 18. Juni 2008 15:50
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Wenn Du diese meinst: DE000HV55697, das ist keine Anleihe sondern ein Zertifikat mit Kapitalschutz.

Du investierst in einen Aktienkorb sehr inhomogener Zusammensetzung und erhältst am Ende der Laufzeit (2012) mindestens 108,5% des investierten Kapitals zurück. Im Aktienkorb sind durchaus solide (Allianz, Siemens, Münchner Rück) mit eher problematischen (Infineon, Hypo Real Estate, UniCredit) Aktien gemischt. Die minimal mögliche Rendite liegt bei 2,01%, die maximal mögliche bei 5,59% p.a. Die back simulation im Prospekt ergibt eine wahrscheinliche Rendite (Rendite multipliziert mit Eintreffenswahrscheinlichkeit) von 4,7%.

Das überzeugt mich nicht.

Kommentar von Simple_avatar4smallmegaboomer am 18. Juni 2008 22:15

Mich auch nicht, 4,80% krieg ich schon aufs Termingeld ;-)

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallEdgar Niklaus am 7. Juli 2008 22:36

Jedes Zertifikat ist eine Inhaberschuldverschreibung.


Edgar Niklaus
beantwortet von Edgar Niklaus am 7. Juli 2008 22:36
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Zertifikate sind ein typisches Produkt für die Deutschen. ein Zertifikat ist immer eine Inhaber-Teilschuldverschreibung. Das sieht nach außen hin gut aus - aber geht der Emissonär pleite ist das Geld futsch. Zertifikate habe so hohe versteckte Kosten, die zum Teil erst bei Rücknahme fällig werden, das sie Fonds bei weitem übertreffen. Zertifikate sind für den Normalbürger viel zu kompliziert. Oder will mir jemand sagen, dass er ein Zertifikat in allen Nuancen verstanden hat. Selbst die Banker der Emissionhäuser verstehen die eigenen Zertifikate nicht. In Deutschland gibt es mittlerweile 150.000 Zertifikate. Damit hat Deutschland mehr Zertifikate als der Rest der Welt zusammen. Bei den meisten Zertifikate mit Aktien werden die Dividenden, die in der Regel doch dem Kunden gehören, von den Banken in die eigene Taschen geschoben. Investmentfonds dagegen sind transparent, klar in der Kostenübersicht und auf Dauer viel rentabler




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