und wie überwinde ich sie???
Antworten (8)
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7Antwort von
BELLA64BELLA64
- Nicht versuchen, dem Trauernden die Trauer zu nehmen (ist meist eine egoistische Einflussnahme, um sich selber zu entlasten).
- Vorsicht bei Betroffenen in jungen Jahren und im höheren Lebensalter (zwei besonders empfindliche Lebensabschnitte mit erhöhter Selbsttötungsgefahr).
- Nie mit eigenen Maßstäben messen (es kommt nicht darauf an, was "man" für ertragbar hält, sondern wie breit die Schultern sind, die den Schicksalsschlag zu ertragen haben).
- Den Trauerprozess nicht zeitlich begrenzen wollen. Die Entscheidung trifft die Belastungsfähigkeit des Betroffenen selber.
- Den Trauernden die Möglichkeit geben, ihre Gefühle zeigen zu dürfen: Wer sich "zusammennimmt", ist bequem für die anderen, aber schädlich für den Genesungsprozess; was aber nicht heißt, dass der Trauernde "gezielt" auf Kosten seines Umfelds trauern soll (was es gelegentlich auch gibt).
- Falsche Ratschläge ("Gönnen Sie sich doch wieder einmal ein Vergnügen"), nutzlose Appelle ("Sie müssen sich einfach mehr zusammennehmen") und leere Redensarten vermeiden ("Glücklicherweise ist sonst nichts passiert").
- Nicht oberflächlich trösten oder den Verlust herunterspielen, sondern eher still-verständnisvoll mitleiden: Anwesenheit und stumme Zuwendung bedeuten oft mehr als Worte (die einem ohnehin nach einiger Zeit auszugehen pflegen).
- Vorsicht an Wochenenden, Feiertagen und vor allem Jahrestagen (Einsamkeit, Rückblick, Erinnerung).
- Kleine Aufmerksamkeiten signalisieren Verbundenheit in der Not und spenden mehr Trost, als gemeinhin angenommen: Postkarte, Anruf, kurzer Besuch u. a.
- Hilfreich sind auch entsprechende Bücher oder der Kontakt mit Menschen, die ihren Trauerprozess erfolgreich abschließen konnten.
- Bei plötzlichem, dramatischem oder gewaltsamen Tod mit verlängerter und verstärkter Schockphase rechnen (Vorsicht vor abrupten, unvorhersehbaren Reaktionen, besonders bei ohnehin labiler Wesensart).
- Selbst bei entstellendem Tod die Möglichkeit nutzen, sich von dem Verstorbenen/Verunfallten persönlich zu verabschieden. Ansonsten können später die unsinnigsten Phantasien auftreten, die sich deshalb auch mit niemand besprechen lassen ("Vielleicht lebt er noch und ist nur ausgewandert ...").
- Und vor allem: Geduld, Geduld und die Gabe, sich nicht anstecken zu lassen. Besser kann ich es selber nicht ausdrücken. Aber jeder verarbeitet seine Trauer auf seine Weise. L.G. dazu
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2Antwort von
kerstin285 also, ich habe meiner trauer freien lauf gelassen. wenn die tränen kamen, hab ich sie rollen lassen und wenn jemand gerade in der nähe war, den ich kannte und mich in meiner trauer auch umarmt hat, habe ich es zugelassen und konnte mich auch richtig gehen lassen. meine trauer hat bestimmt 6 wochen intensiv gedauert- sehr lange für den verlust meines schwiegersohnes. lass dir die zeit, die du brauchst- je nach dem, wie nah dir die person stand, auch wenn mach einer sagt,, wie lange willst du noch trauern,,. das ist mir wiederfahren.
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2Antwort von
vollimlebenvollimleben
Am besten "Überwindest"du sie,indem du dir erst mal Zeit nimmst,deine Trauer zuzulassen!sie direkt verdrängen zu wollen,bringt dir nichts,weil das nicht geht.Es gibt für alles eine Zeit im Leben,Zeit zz lieben,Zeit der Freude aber auch eine Zeit der Trauer!
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1Antwort von
eule65eule65
Guten Morgen, eine ganze Menge über Trauer und Wege aus der Trauer findest du hier: http://www.trauerratgeber.info/ Alles Gute eule65
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1Antwort von
Heike2 Trauer ist der Prozess,in dem man sich nach einem Verlust wiederfindet.Hat uebrigens nicht immer was mit Tod zu tun.Es gibt auch andere Verluste,die unser Leben stark beeinflussen,wie etwa eine Scheidung/Trennung,eine Abtreibung oder selbst der Verlust des Arbeitsplatzes,es gibt da unzaehlige Moeglichkeiten.Leider gibt es kein Rezept oder eine Gebrauchsanweisung,denn wie man trauert,haengt von so vielen Faktoren ab,nicht zuletzt, wie die Trauerarbeit/bewaeltigung in der Familie gehandhabt wurde,in der man aufwuchs.Sowas lernt man manchmal und wiederholt die Muster.
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1Antwort von
Cassiopeia78Cassiopeia78
trauer ist der versuch einen verlust zu verarbeiten. und du solltest sie zulassen. je nachdem um was oder wen du trauerst wird es länger dauern oder schneller gehen, bis du dich dran gewöhnt hast das etwas fehlt. auf keinen fall solltest du versuchen zu vergessen!
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0Antwort von
Zechstein Und hier: http://www.provivo.info/trauer
DH