Was ist Tierschutz überhaupt noch Wert?

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6 Antworten

HALT! Du pauschalisierst den gesamten Tierschutz, das ist aber völlig falsch!

Ich habe Kontakt zu unserem lokalen Tierheim, eine Tierschutzorganisation ist da mit angegliedert, diese kümmert sich sehr sehr gut um die meist osteuropäischen "Einfuhren", Hunde, Katzen, Meerschweinchen und sogar teils Mäuse und Ratten. Die machen ziemlich viel richtig, die Vermittlungsquote liegt bei 70% und das ist ein echt guter Wert!

Was das Kükenschreddern angeht, muss ich dir natürlich und einleuchtend absolut Recht geben, das bedeutet aber nicht, dass er Tierschutz völlig versagt. Die Tierschutzorgas haben so einiges bewegt, weniger in der Massentierhaltung als in der privaten Tierhaltung. 

Massentierhaltung hat auch was mit wirtschaftlichen Interessen zu tun, dagegen können die wenigsten etwas machen, da bei uns in Deutschland die Politik nach der Pfeife der Wirtschaftsbosse tanzt (zumindest sehe ich das so). Der Tierschutz bemüht sich, aber kann nicht alles leisten, da müssten sich viel mehr einsetzen, dabei bin ich mittlerweile auch aktiver. Nur wer was macht, kann auch was bewirken, wer nur meckert, der ist scheinheilig. Das ist meine persönliche Erkenntnis.

Wenn du etwas dagegen machen willst, werde Mitglied in einer Tierschutzorganisation (z.B. Tierschutzbund), jede Spende hilft. Sich hier aufzuregen bewegt leider nichts... Nur mal nebenbei... Hart aber Ehrlich, nur wer was macht, kann auch von sich behaupten, dass er wirklich daran interessiert ist etwas ändern zu wollen.

Alle anderen sind scheinheilige Laberer die sich einfach profilieren wollen, mach was! Das ist das einzige was zählt!

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Wenn ich meinen Hund so halten würde, wie die Tiere in der Massentierhaltung, zB Schweine, dann wäre sofort der Amtsveterinär bei mir.

Du sprichst mir aus der Seele

Schredder mal Haustiere.....ein einziger Aufschrei

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Kommentar von HasenFit
22.05.2016, 00:19

Solche Grausamkeiten werden auch noch gesetzlich geschützt, in was für einer Welt leb ich denn hier ? 

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Das Problem liegt in den Strukturen, die hinter dem ganzen System stecken. Für solche Betriebe sind die Tiere nicht Lebewesen sondern Waren.

Schlechte Ware wird aussortiert, Gute wird verarbeitet und verkauft. Nur so kann der Betrieb sich am Leben halten. Er steht unter Konkurrenzdruck und die Kunden wollen eben lieber billig als teuer.

Wenn Gesetze erlassen werden, werden die weitlaufenden Auswirkungen betrachtet. Küken helfen schön und gut, aber was wird dem Betrieb zugemutet? Kann er durch eine neuen Regelung überhaupt die Kosten stemmen? Werden die Lebensmittel wie Eier dann auf einmal dreimal so teuer, da anders die Kosten nicht gedeckt werden können?

Neben dieser teilweise "abscheulich" scheinenden Rationalität kommt noch hinzu, dass in Regierungen und Gerichten oft Vertreter dieser Betriebe sitzen (nicht offiziell natürlich, aber sie stehen eben für diese Interessen ein). Und da kann dann durch Kontakte u.Ä. mal eben ein Beschluss in eine bestimmte Richtung geändert werden, was für die Allgemeinheit dann unbegreiflich ist.

Was man dagegen tun kann weiß ich ehrlich gesagt auch nicht. Die einzigen Anhaltspunkte die mir einfallen ist auf das eigene Konsumverhalten zu achten und stets informiert zu bleiben und diese Informationen auch weiterzutragen. Sicher wird das ganze System noch irgendwo Schwachstellen haben, aber wer weiß schon, wo diese sind.

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Kommentar von kayo1548
22.05.2016, 00:14

"
Kann er durch eine neuen Regelung überhaupt die Kosten stemmen? Werden
die Lebensmittel wie Eier dann auf einmal dreimal so teuer, da anders
die Kosten nicht gedeckt werden können?"

auch ein entscheidender Punkt:  werden Lebensmittel so teuer das wir sie uns nicht mehr leisten können werden halt vermehrt Produkte aus dem Ausland konsumiert und importiert mit der Folge das heimische Betriebe pleite gehen, die Arbeitslosigkeit steigt usw.

Die Lösung ist das dann also auch nicht

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Richter machen keine Gesetze sondern entscheiden lediglich wie eine bestimmte Situation anhand des Gesetzes zu bewerten ist (wobei es da natürlich sicher Interpretationsspielraum gibt).

Man rechnet damit das im Laufe nächsten Jahres neue Verfahren zur Geschlechtsbestimmung zum Einsatz kommen.

Problematisch bei einem gesetzlichen Verbot wäre evtl das diese ganze Situation dann ins Ausland verschoben wird, damit ist ja auch niemandem geholfen.

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Kommentar von ponyfliege
22.05.2016, 15:31

da sei AP davor. der bringt brav seine steuergelder nach münster, solange die behörden tun, was er will. sonst bringt er sein geld halt woanders hin.

in niedersachsen haben er und seine ganze bagage ja offizielles tierhalteverbot. das gericht in osnabrück hat ja nicht ganz so mitgezogen und ihm diverse riegel vorgeschoben, falls sich noch jemand an die 80er und 90er jahre erinnert.

falls die abkürzung AP nichts sagt - google mal hühnerbaron.

wiesenhof lässt grüssen.

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Ich bin mir nicht sicher, ob ein schnelles Ende im Schredder wirklich so viel schlimmer ist als ein dreimonatiges Leben auf einer heute üblichen "Geflügelfarm".

Aber es stimmt schon: Solange die Leute das Fleisch für einsfuffzich je Pfund aus den Supermärkten tragen braucht man über Tierschutz eigentlich nicht reden.

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Kommentar von ponyfliege
22.05.2016, 15:28

woher hast du denn die drei monate gefischt?

so ein vieh wird 35 tage alt, also fünf wochen. ist doch egal, dass es am ersten lebenstag antibiotika bekommt und dann eigentlich 8 wochen nicht geschlachtet werden dürfte, bis das zeug abgebaut ist.

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so - her mit den downvotes. 

ES LEBE DIE WAHREIT!!!

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grumpf...

aber billig katzenfutter kaufen wollen...

 

zutaten: fleisch und tiereische nebenerzeugnisse...

 

ist ja nicht so, dass die küken weggeworfen werden. wer für 39 cent die dose hufu oder kafu beim discounter mitnimmt, sollte sich im klaren darüber sein, was da in der dose ist.

 

...davon mindestens 50% geflügel...

 

der rest ist kanadisches pferdefleisch von mustangs, die tagelang ohne futter und wasser quer durch die usa gekarrt werden, weil sie in den usa nicht geschlachtet werden dürfen. die drei muskeln, die dann an den dreivierteltoten viechern noch dranhängen werden in der schweiz und eu als steak, wurst und entrecote verkauft. der rest wird geschreddert und wandert ebenfalls in die tierfutterdosen.

na und?

wer sowas wissen wollte, hat es längst gewusst.

aber immer schön mit den 30euro lederschuhen aus billigstem asiatischen qualleder von hunden, die lebendig abgezogen wurden auf demo laufen.

und die milch für 45 cent vom discounter holen, aber tierleid bemängeln.

gut dass noch keiner drauf gekommen ist, menschenwürdige arbeitsbedingungen zu fordern. das wäre ja noch schöner! (ironie aus!)


alles billig billig billig wollen... und sich dann über sowas aufregen...

dieses gutmenschentum finde ich scheinheilig.

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