Was ist "teils peinlich, teils melancholisch für ein Stilmittel?

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3 Antworten

Huhu,

vielleicht ein Stilmittel, dass auf die "komische" Gattung (=Komödie) und/oder auf die "melancholische" Gattung (=Tragödie) verweist.
Ein Vergleich als Stilmittel könnte herangezogen werden, um dies zu verdeutlichen.

Beispiel ➡️ Vergleich, Tragödie:
"Ihr war gleichzeitig nach Lachen und weinen zumute. Mit einem Mal fühlte sich ihr Leben an wie eines dieser Tragödien, mit all den Hochs und Tiefs, die sie auf der Bühne vorführten und die sie sich gemeinsam mit der Mutter ansah. Es war etwas anderes, eine Tragödie anzusehen, als sie mit zu erleben und sie fürchtete sich so sehr. Jeder neue Atemzug könnte eine dieser unvorhergesehenen Wendungen sein,  die Kennzeichen für Tragödien waren ..."

(Das Beispiel ließe sich natürlich auch anhand einer Komödie durchführen.)

Mir fällt noch ein:
Ironie bzw. Sarkasmus Sind wunderbare Stilmittel, um etwas komisches zu verdeutlichen. Wie es allerdings mit den Stilmitteln für Melancholie ausschaut ... da fiele mir aus dem Stehgreif nichts außer eben das ein: Melancholie, Tiefgang, gefühlsbetonte Handlungen also.

Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen weiterhelfen.

VG

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Eine Anapher ganz bestimmt nicht. Eine Anapher ist eine Wiederholung am jeweiligen Satz-bzw. Versanfang.

Hier fällt mir nichts Besseres ein als eine Wiederholung oder ein Parallelismus.

Aber ein "antitehtischer Parallelismus" ist da nicht, da peinlich und melancholisch keinen Gegensatz bilden.

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Ob das nun unbedingt ein Stilmittel ist, weiß ich nicht. Ich hätte es eher als eine Art Aufzählung gelesen.

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