Frage von Nyssa117, 64

was ist spannender in einem Buch?

Also ich schreibe gerade an einer Fantasy Geschichte in der es um Vampire und der Gleichen geht. Jedenfalls wollte ich fragen ( da schon ein 2 Charaktere tot sind) ob wenn zu viele Leute sterben es dann langweilig wir? Was ist eure Meinung? wieviele sollten höchstens Sterben?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von lillian92, 25

Ich glaube viel wichtiger als die Anzahl ist, die Art der Tode und ihre Bedeutung.

Wenn deine Geschichte es verlangt, kannst du 10-20-100 Leute auf ein Mal abschlachten – stört keinen. Oder eben gar keinen, weil es nicht zu deiner Geschichte passt.

Wichtig ist, dass der Tod eine Bedeutung und vor allem eine entsprechende Reaktion hat. Es ist aber ein Unterschied, ob es ein Massaker, der Tod einer Nebenfigur oder der Tod einer Hauptfigur bzw vielleicht sogar eines Protagonisten ist.

Als Leser bin ich beim Tod von Nebenfiguren immer am kritischsten, da diese meiner Meinung nach oftmals nur als Plotvehikel benützt werden, um zu zeigen, wie gefährlich die Situation ist bzw dass auch einer der Charaktere sterben hätte können, aber die Charaktere bleiben magischerweise verschont. Und da es nur eine unbedeutende Nebenfigur war, die kaum genauer beleuchtet wurde, muss der Charakter auch nicht durch die Wut, Verzweilfung und Trauer durch, die dadurch vielleicht entstehen könnte. Bei den Toden würde ich mich wirklich fragen, ob sie wirklich nötig sind. Denn um die Nebenfiguren schere ich mich als Leser im allgemeinen nicht besonders (wenn zB Lavender Brown oder gar Pansy Parkinson in Harry Potter gestorben wäre, hätte das weit weniger Gewicht gehabt wie etwa Fred Weasleys Tod).
Anderes Beispiel: Der Tod der meisten Tribute in Hunger Games hat mich emotional kaum berührt, weil es einfach dazu gehörte. Aus Katniss' Perspektive wird erzählt, also wird sie nicht sterben (was mich in Hunger Games ziemlich genervt hat, weil es Katniss' Angst zu sterben untergraben hat). Primrose' Tod war da schon wieder eine andere Geschichte…


Vielleicht einfach mal dich selbst fragen, was du mit dem Tod bezweckst ;)

Kommentar von ReadyToHelp ,

Genau das meine ich, aber Du kannst es besser ausdrücken. xD

Antwort
von schokorosine, 33

Wie viele sterben, finde ich eigentlich egal. Meinetwegen können am Ende auch alle tot sein, finde ich besser, als ein unrealistisches Happy End. Du solltest aber drauf achten, dass sie nicht alle auf genau die gleiche Weise sterben, aber schlüssig muss trotzdem alles sein.

Antwort
von ReadyToHelp, 22

Das kommt immer drauf an. Ich würde darauf achten, dass die Tode immer irgendwie bewegend sind. Sie müssen Emotionen bei den handelnden Personen und auch beim Leser erzeugen.

Die Anzahl ist eher weniger wichtig. Aber es sollen auch nicht zu viele sterben, weil das dann nur noch nervig ist. Eine genaue Zahl kann man Dir da nicht wirklich nennen.

Wenn nur wenige sterben, dann sollten diese Tode besonders gut beschrieben werden, da sie vermutlich auch wichtig für den Verlauf der Handlung sind.

Antwort
von Taaly, 21

Das kann man so pauschal nicht sagen. Die Zahl der Toten sollte mit der Intension der Geschichte im Einklang sein. Grundsätzlich mag ich Bücher, in denen es zumindest einen Charakter gibt, der als Identifikationsfigur taugt. Dieser sollte dann natürlich - wenn überhaupt - erst in den letzten Zeilen sterben...

Antwort
von Rendric, 21

2 Theorien:

Solange die Hauptcharaktere mit denen man sich auch identifiziert und mitfiebert am Leben bleiben, sind andere Tote nicht schlimm. Sie steigern die SPannung und machen das Grauen perfekt.

Man kann aber auch Bücher spannend gestalten über die Toten. Indem man auch Hauptcharaktere nimmt und der Leser nie weiß, wer der nächste ist. Es aber nur um den Tod geht. Siehe Games of Thrones

Antwort
von OceanMan, 5

Ist das Vampir-Genre nicht schon langsam aber sicher ausgelutscht?

Kommentar von Nyssa117 ,

ich hab da was neues erfunden ;)

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