Frage von Konzulweyer, 31

Was ist sozial bei den Nationalsozialisten?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Infomercial, 29

Wohnungsbau, freie Bildung und Krankenversorgung, Rentensystem, Subventionen für Erholung, Urlaub und Kur, Staatseigentum an Schlüsselindustrien wie Öl, Energie, Telekommunikation, Post, Eisenbahn,...

All diese Dinge kann man auch tun, ohne damit das Volk nur für den späteren Krieg gewinnen zu wollen.

Wahrscheinlich hat die Mehrzahl der Nationalsozialisten damals genau das und ein starkes Deutschland und eben gerade nicht den Weltkrieg als Ziel gehabt.

Antwort
von MrHilfestellung, 23

Für Volksgenossen einiges: KdF-Reisen, Programm für Jugendliche, subventionierte Radios, usw.

Für alle anderen nichts.

Kommentar von Infomercial ,

Man kann es gewissermaßen so eingegrenzt sehen. Ja.

Nur - Volksgenossen waren schon damals nicht nur "Biodeutsche". Im Endeffekt hast das nichts weiter, als daß dieses "Soziale" dem eigenen Volk zukommt und keinem anderen.

Das halte ich für durchaus vernünftig. Welche Veranlassung gibt es, diese Leistungen Menschen zugänglich zu machen, die nicht zum Volk gehören, bisher nichts dafür getan haben und das aller Voraussicht nach ich nie werden?!

Kommentar von MrHilfestellung ,

Ist das dein Ernst?

Nicht in der Volksgemeinschaft waren Homosexuelle, Juden, Sinti und Roma, Zeugen Jehovas, "Asoziale" und viele mehr. Viele davon Deutsche und viele davon seit Generationen in Deutschland ansässig.

Mal davon abgesehen, dass völkisches Denken auch ohne Verbindung mit dem Nationalsozialismus rassistisch und rechtsextrem ist.

Kommentar von Infomercial ,

1. Ja, ist mein Ernst.

2. Was die Nazis draus gemacht haben, hat nichts mit der Uridee und dem tatsächlichen Bedeutungsinhalt des Wortes "Nationalsozialismus" zu tun.

3. Die Diskriminierung bestimmter Gruppen war unbestritten eines der Phänomene der Naziherrschaft, aber gewisse kein Kernelement dieser Staatsform als solcher.

4. Daß "völkisches Denken" per se rassistisch und rechtsextrem ist, ist eine gegenstandslose Behauptung deinerseits. Niemand käme auf die Idee zu sagen, "familiäres Denken" sei rassistisch und rechtsextrem. Nur daß eben das Volk die Stufe der Familie auf Staatsebene ist.

p.s. Versuch mal nem Türken oder Araber beizubringen, daß die Einstellung, die er zu seinem Volk und anderen Völkern hat, rassistisch und rechtsextrem ist. Der lacht dich entweder aus, versteht garnicht was du willst oder haut dir einfach eine runter.

So gesehen: Rassistisch ist auch bspw. das, was SPD, Linke, Grüne, Antifa, diverse Stiftungen usw. machen. Einfach mal genau hinschauen und drüber nachdenken.

Kommentar von MrHilfestellung ,

Auch wenn Nicht-Deutsche ein völkisches Denken haben ist das rassistisch.

Der Nationalsozialismus fußte auf Antisemitismus, Antisemitismus und Ausgrenzung anderer Gruppen war kein "Beiwerk" dieser Ideologie.

Kommentar von Infomercial ,

Wahrscheinlich warst du damals dabei und weißt es deshalb so genau. Wahrscheinlich schämst du dich auch für deine Hautfarbe, deinen Familiennamen, deine Sprache und die Bezeichnung "Deutscher Schäferhund" für das Haustier deines Nachbarn.

Kommentar von MrHilfestellung ,

Beides nein.

Aber wer "Mein Kampf" gelesen hat, weiß, dass ohne Antisemitismus der Nationalsozialismus nicht in dieser Form "funktioniert" hätte.

Antwort
von konzato1, 26

Spezieller Schutz der Mütter, Schutz der Jugendlichen, Verbot der Kinderarbeit. Auch die Bildungspolitik war nicht unsozial.

Antwort
von Awngr, 6

Der Deutsche Staat hat in der Nazi-Zeit andere Länder überfallen und ausgeraubt, und die Beute ist der deutschen Bevölkerung zugute gekommen. Ebenso wurden gewisse Bevölkerungsgruppen in Deutschland systematisch beraubt, und diese Beute kam ebenfalls dem Rest der Bevölkerung zu gute.

Siehe dazu insbesondere die ARbeiten von Götz Aly, es gibt dazu auch ein paar dokumentarfilme auf Youtube, wenn du dort den Namen "Götz aly" suchst.

Antwort
von Sagittarius1989, 9

Spezieller Schutz der Mütter, Schutz der Jugendlichen, Verbot der Kinderarbeit. Auch die Bildungspolitik war nicht unsozial.
viele Kinder,viele Kitas wurden gegründet.

Antwort
von Singularaty, 21

Na·ti·o·na̱l·so·zi·a·lis·mus

Die radikale, extrem nationalistische und rassistische politische Bewegung, die nach dem Ersten Weltkrieg in Deutschland entstand und mit der Hitler an die Macht kam. 

Wie du siehst ist es eine Definition, hat also nichts mit "Sozial" zu tun.

Kommentar von konzato1 ,

Selbstverst#ndlich hatte der Nationalsozialismus auch soziale Errungenschaften / Vorstellungen!

Kommentar von Infomercial ,

Typische Schulbuchdenke.

Und weil die Amis sie "Rebellen" nennen, sind es Freiheitskämpfer und keine Terroristen und Staatsfeinde.

Anderes Beispiel?: Homophobie - gerne auch als Schwulenfeindlichkeit übersetzt. Heißt tatsächlich einfach nur Menschenangst.

Noch eins? Darwins "Survival of the fittest" ist eben nicht das Überleben des Stärksten, sondern das Überleben des am besten Angepassten.

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