Was läuft da ab ?
Werden dabei alle gleichmässig ärmer ?
Oder gibt es dabei Ausnahmen ?

Die Kaufkraft des Geldes nimmt stetig ab.
http://de.wikipedia.org/wiki/Inflation
Wenn Du heute Dein Geld zur Bank trägst und es nächstes Jahr abhebst, wirst Du für das gleiche Geld weniger kaufen können.
Dein Geld auf der Bank wird also entwertet.
Auf der anderen Seite erhälst Du ja Zinsen auf der Bank die ggf. die Inflation ausgleichen.
Eine andere Möglichkeit der Inflation zu entgehen besteht darin, das Geld in Wertbeständige Güter anzulegen.

die inflation trifft dich vor allem dann mit voller wucht, wenn du dein geld unters kopfkissen legst, anstatt es einer bank zu geben, die mit guthabenzinsen die inflation halbwegs abfedert.
wenn alle das gleiche konsumieren, werden alle gleichmäßig ärmer. das ist natürlich nicht der fall. ab heute (1.8.07) werden proportional besonders jene ärmer gegenüber anderen, die sich vorwiegend von milchprodukten ernähren.
wenn aber z.b. ab morgen jachten und eigentumswohnungen teurer werden, werden nur die (proportional) ärmer, die übermorgen eine kaufen wollen. die anderen werden "subjektiv" reicher, da sie solche produkte nicht benötigen.
die deutschen scheren, die du ansprichst, werden sich weiter öffnen, denn geld kommt zu geld.
wer kein einkommen hat, aber 10 Mio. angelegt hat, wird durch die zinseinnahmen trotzdem reicher.
wer kein einkommen hat, jedoch nur 100 euro auf der hohen kante, wird mit derzeit ca. 3 Euro pro Jahr an "Einnahmen" subjektiv nicht reicher.
also werden alle diejenigen reicher, die weniger verbrauchen als sie einnehmen. das jedoch unabhängig von inflationen... oder?
das sind nur mal so meine spontanen gedanken.
Danke.
Inflation bezeichnet den Anstieg der Preise, wenn das Geld im Verhältnis zu anderen Gütern weniger wert wird. Schleichend ist diese Entwicklung, wenn sie sich langsam, aber stetig vollzieht. "Enteignung" ist ein zugespitzter Begriff für das Ergebnis, wenn dabei ein starker Vermögensverlust eintritt.
Meistens sind dabei nicht alle gleichmäßig betroffen. Wer in finanziellen Angelegenheiten geschickt ist oder einfach bessere Möglichkeiten hat, auf Sachwerte umzusteigen, kommt besser davon. Wer Schulden macht und nicht entsprechend höhere Zinsen zahlen muß, ist im Vorteil. Für den Staat kann sich der reale Wert seiner Verschuldung verringern.
Die Inflation hat mehrere Seiten !
Durch Wertverlust schwindet die Kaufkraft !
Noch gibt es den Käufermarkt, d.h. es gibt ein Überangebot der Waren !
Würden die Waren knapper, stiegen die Preise (galoppierend) in die Höhe ! Für Immobilien stellt sich die Frage, haben wir wie jetzt einen Käufermarkt, dann sinken die Immobilien-Preise !
Es gibt die schleichende, und die galoppierende Inflation, wir haben zur Zeit eine schleichende Inflation !
...wie steht es mit der Gleichmässigkeit ? ...oder den sich mehr und mehr öffnenden Deutschen Scheren ?